Donnerstag, 10. Dezember 2009
Momentaufnahme akut gelebter Staatskriminalität
Kurzer Blick in die Unternehmensgeschichte dieser „wahren Perle“ der europäischen Bankenwelt, die wg. absoluter Narrenfreiheit offenbar völlig verrückt gewordene, aber zuverlässige Vollpfosten-Amigos um H. Schmidt und T. Berlin im Sommer 2007 mit einem Gewinn von rund 400 Millionen Euro in ihre privaten Schattullen der Bayerischen Landesbank angedreht haben – unter der wie bei solchen „Geschäften“ wie üblich großzügigen Obhut um nicht zu sagen im wohl verstandenen Auftrag der einschlägig bekannten Politprominenz aus dem Führungsgremium der Staatskanzlei und selbstverständlich beraten sowie „gestaltend begleitet“ von ebenfalls einschlägig talentierten Herren wie einem angeblichen Kreditrisiko-Experten Dr. Kemmer and last not least naturalmente ohne, dass ihre hausgemachten Dotterköpfe in der SZ Wirtschafts-, Bayern oder Politik-Redaktion auch nur ein ungutes Wort darüber verloren hätten.
Man lese und staune, um welchen zig milliardenschweren Scheißhaufen da zur Zeit in München, Klagenfurt und Wien "gerungen wird" :

Seit 2004 wird über Finanzaffären bei der Hypo Alpe-Adria berichtet. Im April 2004 meldeten die österreichische Wochenzeitschrift Format[4] und das österreichische WirtschaftsBlatt[5] dass der bekannte US-amerikanische Anwalt Ed Fagan eine Klage gegen die Bank vorbereitet. Ein New Yorker Gericht wies die Schadenersatzklage in Höhe von 100 Mill. Dollar jedoch ab.[6]

Im März 2006 schlug die BAWAG-Affäre in der österreichischen Öffentlichkeit hohe Wellen. Wenig später wurde bekannt, dass auch die Hypo Alpe-Adria-Bank durch Risikospekulationsgeschäfte einen für die Bank erheblichen Verlust in der Höhe von zirka 328 Millionen Euro in den Bilanzen berücksichtigen muss, was aber nicht zeitgerecht im Jahre 2004 erfolgt war. Auch in diesem Fall ermittelt die Finanzmarktaufsichtsbehörde. Ende März zog der Wirtschaftsprüfer Deloitte das Testat für die Bilanz 2004 zurück. Die FMA erstattete im April 2006 Anzeige gegen das Management der Hypo Alpe-Adria-Bank wegen Bilanzfälschung.

Um einer Amtsenthebung seitens der FMA zu entgehen, ist der bisherige Vorstandsvorsitzende Wolfgang Kulterer zurückgetreten und wechselte auf die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden der Bank. Diesbezüglich gab es aber ein Problem, da ein solcher Wechsel nach der Satzung der Bank ausgeschlossen war. Er wäre erst nach einer Wartezeit von drei Jahren möglich gewesen.[7] Am 18. August 2006 beschloss daraufhin der Aufsichtsrat der Kärntner Landesholding mit den Stimmen von BZÖ- und ÖVP-Vertretern eine Änderung der Satzung. Der entsprechende Corporate-Governance-Codex-Passus wurde aus der Banksatzung gestrichen und damit wurde der Wechsel von Kulterer in den Aufsichtsrat möglich.[8]

Im Juni 2007 wurden durch einen Rohbericht der österreichischen Nationalbank neue Ungereimtheiten bei der Hypo Group Alpe Adria bekannt. Diese reichen von mangelnder Einhaltung von Sorgfaltspflichten, dubiosen Liegenschaftsverkäufen, bis hin zum Verdacht der Geldwäsche.[9] Ein Sprecher des Kärntner Landeshauptmanns äußerte sich in einer ersten Stellungnahme am 18. Juni 2007 erleichtert, dass das Land Kärnten die Verantwortung für die Bank rechtzeitig losgeworden ist.


Affäre der Liechtensteiner Tochtergesellschaft [Bearbeiten]

Wie The Vancouver Sun,[10], das österreichische Nachrichtenmagazin Profil,[11] die Süddeutsche Zeitung,[12] und die Financial Times Deutschland[1] berichten, wurde die Hypo Alpe Liechtenstein AG, die bis Ende 2007 eine hundertprozentige Tochter der Hypo Group Alpe Adria gewesen war, in der kanadischen Provinz British Columbia vom Aktienhandel ausgeschlossen. Bereits im August 2007 berichtete The Vancouver Sun, dass die Finanzaufsichtsbehörde von British Columbia die Hypo Alpe Liechtenstein AG zeitweilig vom Handel ausgeschlossen habe.[13] Den Berichten zu Folge hat die Hypo Alpe Liechtenstein AG zwischen dem 1. November 2006 und dem 31. August 2007 mit „Spam-Aktien“ (so die Süddeutsche Zeitung) gehandelt. Die betreffenden Penny-Stocks waren in Spam-E-Mails zum Kauf angepriesen worden. Da die Hypo Alpe Liechtenstein AG auf Nachfrage der Finanzbehörden - und mit Verweis auf das Bankgeheimnis in Liechtenstein - nicht angeben wollte, in wessen Auftrag sie mit diesen Aktien gehandelt hatte, schloss die Finanzaufsichtsbehörde die Liechtensteiner Bank am 20. Mai 2008 „für alle Zeiten“ vom Wertpapier- und Devisengeschäft in British Columbia aus. Mittlerweile hält die HGAA nur noch einen Minderheitsanteil von 49 Prozent an der Liechtensteiner Tochtergesellschaft.

Das Magazin Profil wird dahingehend zitiert, dass es „in zivilisierten Teilen der Welt“ vermutlich einmalig sei, „dass einer Bank von einer Finanzaufsicht auf immer und ewig Wertpapiergeschäfte untersagt werden.“


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hypo_Group_Alpe_Adria

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hypo group alpe adria
hypo group alpe adria
European Desaster

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Sehr lustig!
"Wir erinnern die BayernLB daran, dass sie knapp 70 Prozent der Hypo-Alpe-Anteile hält", kommentierte ein Sprecher des Wiener Finanzministeriums. Die Hypo Alpe sei immer noch ein Tochterinstitut der BayernLB, die Münchener trügen von daher auch die Hauptverantwortung für die Hypo Alpe. So einfach lasse sich eine Bank nicht verschenken.*

Mit dem Komplettrückzug aus der HGAA würde die BayernLB ihr Scheitern eingestehen und müsste die Milliardeninvestitionen der vergangenen Jahre in den Wind schreiben. Allerdings wäre sie ihr derzeit größtes Sorgenkind los. Laut Finanzkreisen fanden bereits intensive Gespräche mit den Österreichern über den Vorschlag statt."


* Offenbar hat München den Froinden in der Wiener Regierung heute vorgeschlagen, der Republik Österreich den Scheißhaufen called HGAA einfach zu schenken.

Subba Idee, Amigos! Aber so blöd wie ihr denkt ist nicht mal der blahde Pröll, ihr Nasen!

Zitiert aus: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/krisentochter-bayernlb-will-hypo-alpe-adria-verschenken;2497439

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Ach so
Ja genau: "Die Zeit drängt. Bei der HGAA besteht die Sorge, dass internationale Anleger der angeschlagenen Bank schon in wenigen Tagen den Rücken zukehren könnten und in großem Stil Kapital abziehen. Das würde die Probleme der Hypo Alpe noch einmal verschärfen.". Zitat-Quelle siehe Link im vorangegangenen Kommentar und zum besseren Verständnis vgl. mit dem Eintrag von the great gate, Mittwoch, 9. Dezember 2009, 18:33
unter der Überschrift Nebenbei hier: http://thegreatgate.blogger.de/stories/1540067/#1543832

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User-Service – Zitat
the great gate, Mittwoch, 9. Dezember 2009, 18:33
Nebenbei
In Wien, Klagenfurt und einmal mehr München spielt sich gerade in diesen Minuten ebenfalls ein durchaus komischer Krimi ab, Arbeits-Titel: Bis zu zwei Milliarden – in Worten: ZWEI MILLIARDEN* Ende dieses Monats nicht weiter aufschiebbar, sondern gnadenlos zur Zahlung fällige Euro an Zinsschuld aus alten und laufenden Investments aka Kreditverträgen der Kärntner Hypo Group Alpe Adria suchen einen Dummen ¬der sie hat, sonst Ende Gelände sowie Servus und Gute Nacht österreichische, bayerische, deutsche, südosteuropäische, europäische Bankenwelt.

Der seit Ende der 80er Jahre mit enormer krimineller Energie von Haiders Buberl-Partie und ihren Freunden aus der deutsch-liechtensteinischen Banken-Szene zur inzwischen sechstgrößten Bank Österreichs ausgebaute Selbstbedienungsladen prominenter Prototfaschisten, schwerreicher Steuerhinterzieher aus Leidenschaft und dem schlimmsten Abschaum an katholisch-mafiotischem Gesindel von hier bis zum Ural, den die Welt seit den Tagen der SS gesehen hat, steht einen Zentimeter vor der Zahlungsfähigkeit und also sofortigen Einstellung ihres Geschäftsbetriebes, was mir hier in München an und für sich total egal sein könnte, wenn im Sommer 2007 nicht die Bayerische Landesbank in einer jetzt schon durchaus das Adjektiv kriminell verdienenden Nacht- und Nebelaktion 67 Prozent dieses damals schon vor dem Bankrott stehenden Ladens übernommen hätte und jetzt also auch für an die 300 akkumulierte „faule“ Milliarden gerade stehen soll, die sich diese ehrenwerte Gesellschaft der Haiders, Grassers, Stoibers, Schmidts, Berlins, Kulterers und wie die Herrschaften eben alle heißen zur Aufbesserung ihrer famosen Karrieren eben mal so geleistet haben – weil sie eben eine ehrenwerte Gesellschaft und eben Herrschaften sind, nicht wahr. Die Antwort auf die spannende Frage, wer die am Monatsende fälligen zwei Milliarden zahlt, wird übrigens auch deshalb sehr lustig ausfallen, weil alle die dafür in Frage kommen, also das Bundesland Kärnten, die Republik Österreich und eben auch unser feiner Freistaat Bayern inzwischen so klamm sind und von ihren Finanzdienstleistern neuen Typs derart ausgeplündert wurden, dass sie inzwischen nicht mal mehr diese an und für sich läppischen am Monatsende fälligen zwei Milliarden aus eigenen Beständen zusammenkratzen können.
Alles weitere, insbesonders die schönen Reden von Ministern und Vorständen und Aufsichtsräten entnehmen Sie bitte der Tages- und Wochenpresse und – glauben bitte kein Wort der verrückten Ausreden und glatten Lügen, das dieses erbärmliche Gesindel in die Welt setzen wird, um sich einmal mehr auf Kosten und zu Lasten eines öffentlichen Haushalts aus einer Affäre zu ziehen, die sich schlicht und und einfach Staatskriminalität schreibt.

* Optimisten gehen von 500 Millionen Euro weniger aus, die den Geschäftsführern der Bank zur Darstellung der Jahresbilanz 2009 momentan noch fehlen und binnen drei Wochen aufgebracht werden müssen, aber ebenso wahrscheinlich ist, es, dass seit gestern pro Tag an die zehn Millionen mehr als im worstcase-scenario veranschlagt nachgeschossen werden müssen (Tendenz um so rasanter steigend je dringlicher alle Beteiligten von den Rating-Agenturen zur Problem-"Lösung" aufgerufen werden, haha) und die Finanzierung des lichterloh brennenden Kreditportfolios dieses sagenhaften Schuldenhaufens bis zum Stichtag am 31. 12. summa summarum am Ende dann mit an die 2,3 Milliarden zu Buche schlagen wird – wem auch immer, und wer auch immer dann dieser Dumme sein wird, der den aktuell fälligen Jahresverlust des "Unternehmens Aufschwung Ost-Südost" unserer freiheitlichen Herrenreiter zu berappen hat. Von den gesamten Kosten dieser Art Bandenkriminalität in Anzug und Krawatte, natürlich ohne Skrupel aber mit dem Segen von Frettchen Ratzinger ganz zu Schweigen.


Das war mein Wissenstand von vorgestern. Inzwischen sind auch die oben angeführten, 2,3 Milliarden offenbar immer noch zu optimistisch extrapoliert, denn da und dort ist heute schon von drei bis fünf Milliarden die Rede, die bis Ende Dezember in diesen Scheißhaufen geschossen werden müssten, allein um die die binnen diesen Jahres angefallenen Kreditzinsen ihrer christlich-freiheitlichen Amigo- und Herrenreiter-Südost-Investments zahlen zu können. Irrsinn! Und noch irrsinniger ist es, sich vorzustellen, dass dieser Scheißhaufen nicht in den längst fälligen Konkurs geschickt werden kann, weil in so einem Insolvenzfall fünf Minuten später die Republik Österreich in einem blau-orange-schwarzen 300 Milliarden Loch verraucht und mit ihr die BayernLB samt Freistaat, Münchner Rück, Allianz ecetera ecetera verdampfen. Diese kriminellen Irren haben es tatsächlich geschafft, sich jedes irgendwie verwertbare Gut Europas unter den Nagel zu reißen und die Bevölkerung der Staaten, die sie eigentlich auf der Stelle wegen Bandenkriminalität verhaften und lebenslänglich einsperren müssten in Geiselhaft zu nehmen – sie nennen es "systemische Relevanz."

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Zwischenfrage
– Muss man das eigentlich immer wiederholen?

– Was?

– Das mit den drei bis fünf Milliarden, die in diesen Scheißhaufen geschossen werden müssten, allein um die binnen diesen Jahres angefallenen Kreditzinsen ihrer christlich-freiheitlichen Amigo- und Herrenreiter-Südost-Investments zahlen zu können.

– Ja, das muss man immer wieder wiederholen!

– Ja dann

– Und man muss auch immer wieder wiederholen, dass dieser von Haiders Buberl-Partie und ihren Freunden aus der deutsch-liechtensteinischen Banken-Szene zur inzwischen sechstgrößten Bank Österreichs ausgebaute Selbstbedienungsladen prominenter Prototfaschisten, schwerreicher Steuerhinterzieher aus Leidenschaft und dem schlimmsten Abschaum an katholisch-mafiotischem Gesindel von hier bis zum Ural, den die Welt seit den Tagen der SS gesehen hat, tatsächlich einen Zentimeter vor der Zahlungsfähigkeit und also sofortigen Einstellung des Geschäftsbetriebes steht.

– Warum?

– Weil das sonst nirgends steht, du Hirni! Weil sich die Dotterköpfe der SZ wie Stiller, Ott und Co. wie üblich darum bemühen den Schaden des schlechten Rufes zu begrenzen, der ihren CSUSPDFDPBÜNDNISBLÖDABERABERORDNETUNDALTERSVERSORGT Kegelbrüdern und Vier-Augen-Gesprächs-Freunden aus dem Platzen dieser staatskriminellen Blase blüht, von offensichtlichen Billig-Amigos wie Beise, Piper und wie diese von Bankstern an- und durchgefütterten SZ-Pfeifen alle heißen mitsamt den katholischen Heriberts und regierungstreuen Hansis, ganz zu schweigen.

– Ja dann. Und warum muss mich das jetzt gleich wieder auch hier in München interessieren?

–Weil im Sommer die Bayerische Landesbank in einer jetzt schon durchaus das Adjektiv kriminell verdienenden Nacht- und Nebelaktion 67 Prozent dieses damals schon vor dem Bankrott stehenden Ladens übernommen hat und jetzt also auch und mehrheitlich für an die 300 akkumulierte „faule“ Milliarden gerade stehen soll, die sich diese ehrenwerte Gesellschaft der Haiders, Grassers, Stoibers, Schmidts, Berlins, Kulterers und wie die Herrschaften eben alle heißen zur Aufbesserung ihrer famosen Karrieren eben mal so geleistet haben, dehalb.

– Ja das hätte ich jetzt pfeilgrad fast wieder vergessen. Gut, dass du das noch mal gesagt hast.

– Ja sag ich doch, die ganze Zeit

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Anstelle eines Kommentars auf dem Rebellenmarkt
http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1543959/#comments

donalphons, Freitag, 11. Dezember 2009, 14:09
Macbeth ist in der McUkraine angekommen:

http://www.ft.com/cms/s/5391502c-e650-11de-bcbe-00144feab49a,Authorised=false.html?_i_location=http%3A%2F%2Fwww.ft.com%2Fcms%2Fs%2F0%2F5391502c-e650-11de-bcbe-00144feab49a.html&_i_referer=http%3A%2F%2Fwww.ft.com%2Fhome%2Fuk

Noch mehr Spass für Österreichs Banken (zählt eigentlich jemand die Bailouts für Osteuropa mit?)

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miner, Freitag, 11. Dezember 2009, 14:27
...lohnt sich das Zählen der Bailouts noch ?

An den Aktienmärkten machen derweil die schuldengesponsorten Bankster weiter mit yeah, yeah, hedge, hedge, rally, rally, und begeistern sich in ihrer Perversion selbst für den Emerging Market North Korea....ohhh yeahhh !!! Volle Rückendeckung für diese Kreaturen wirds von der Politik bis zum Untergang geben.

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the great gate, Freitag, 11. Dezember 2009, 04:08
Du
bist ein bisserl spät dran, Kollege (zwei Tage Verzug), und dein Vergleich mit von vor eineinhalb Jahren hinkt nicht nur, sondern ignoriert auch noch die Pointe: Die beteiligten Herrschaften sind nämlich heute – anders als zu Beginn dieser sogenannten „Krise“ – wirklich klamm! Das ist der Punkt. Vergiss für einen Moment deine Kleinbürger-Yachten. Die Frage ist doch, wie diese Damen und Herren Proto-Faschisten mit den Schulden ihrer freiheitlichen Faschisten klar kommen wollen?
Was Proto-Faschisten sind?
Äh, keine Ahnung. Frag doch mal nach bei Herrn Schirrmacher

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sephor, Freitag, 11. Dezember 2009, 10:21
Jetzt ist die haute volée der deutschen Vermögensverwalter mal an der Reihe...im Unterschied zu Lehman, da hat es hauptsächlich dem Kleinviech (=Zertifikatekäufer + Hedgefonds) weh getan.

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aufschwund 201 plus, Freitag, 11. Dezember 2009, 10:52
Alpen-Schifffahrt
Entwicklungsgeschichtlich (wasndas?) verläuft die Linie wie folgt:

Boote
Schiffe
U-Boote
U-Schiffe
Yachten
Luftschiffe
U-Yachten

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egghat, Freitag, 11. Dezember 2009, 14:57
Ich versteh das Drohpotenzial nicht ...
Also erstens nochmal Glückwunsch zu der Hypo Alpe Adria Prognose. Die Story wurde wirklich lange totgeschwiegen.

Aber zum Thema: Wenn die HAA nicht gerettet wird, gerät sie unter Staatskontrolle. Dann gehört sie den Österreichern. Na und sagen die Bayern, dann sind wir den Mist endlich los.

Dass der realistische Kaufpreis für die HAA weit unter Null liegt, ist wohl allen klar. Also ist weg für kein Geld für de Bayern doch ne gute Lösung.

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Und Zur Kritik dieser politischen Laien-Ökonomie, die ich dem Don Alphono und seinen friends an Ort und Stelle erspare, um mich dort wg. dauernder Klugscheißerei nicht noch unbeliebter zu machen als ich ohnehin schon bin jetzt also hier noch Folgendes:
Die HGAA ist nicht zu „retten“,
Freunde der Blasmusik und des erlesenen Blogrebellentums, nachdem sich herausstellt, dass weder die von Zentralbanken und Regierungen seit Herbst 08 in die Welt gesetzten Wertbestands-Garantien mitsamt den kurz- und mittelfristig gewährten Kapitalspritzen an der Tatsache auch nur ein Jotta verändern, dass täglich (!) für einen von Anfang der 90er bis Ende 2007 von diesem Institut in die südosteuropäischen Anrainer gepumpten Euro inzwischen zehn Euro und ein paar Zerquetsche zur Refinanzierung entweder auf dem Kapitalmarkt gegen noch höhere Verschuldungsraten eingetauscht oder der Eigenkapital-Substanz entnommen werden müssen, das heißt: Jede Minute, die dieses Institut als gewerbliches Unternehmen an den Märkten in Betrieb ist, kostet seine Eigentümer, also den Freistaat Bayern (als Träger der BayernLB), das Bundesland Kärnten und die Grazer Wechselseitige Geld, und zwar richtiges, das heißt nur nach Erbringung einer Gegenleistung (z. B. Abtretung eines Rechtstitels auf geldwertes Eigentum) realisiertes Geld, denn – und das ist bekanntlich der Witz an solchen Kapitalmarkt-„Geschäften“ unserer sogenannten Finanzdienstleister: – über welche Verfahren (Finanztransaktionen) und womit einer als Bank sein Vermögen erwirbt und bezahlt, ob über die Emission von Anleihen, Inhaberschuldverschreibungen, Genussscheinen, Aktien, Kapitalertragsbeteiligungen ect. pp ist gleichgültig, solange erstens diese Wertpapier genannten Zahlungsversprechen einen Abnehmer finden und zweitens und vor allem die Gebühren und Zinsen, die bei Vertragsschluss von Emittent und dem Counterpart so eines Geschäfts festgelegt und rechtsverbindlich vereinbart wurden, bei Fälligkeit ebenso pünktlich wie in harter Münze, nämlich richtiger Währung von den Buchhaltern beider Unternehmen bilanziert werden. Und genau darum geht es. Exakt das ist das Big Problem, vor dem die Damen und Herren Eigentümer der Hypo Group Alpe Adria in diesen Tagen stehen. Sie stehen vor der offenen Frage, wer denn nun die spätestens am 31. 12. 2009 zur Zahlung fälligen Kosten der Investitions-Kredit-Refinanzierung, wie gesagt akkumulierte Zinsforderungen in Höhe von – letzter Stand laut dem österr. Format – inzwischen über drei Milliarden Euro auf sich zu nehmen und also in der Jahresbilanz seiner Unternehmen und Geschäfte als Verlust zu tragen und der Öffentlichkeit mitzuteilen hat. Dass sich die beteiligten Herrschaften nicht nur zieren, sondern hinter verschlossenen Türen streiten wie die Kesselflicker ist ein glasklares Zeichen, dass es längst nicht mehr darum geht, wer von den neuen, alten und ganz alten Eigentümern dieses hinter der inzwischen fadenscheinig löchrigen Fassaden einer Bank täglich wachsenden und sozusagen minütlich mehr und mehr Kapital vernichtenden Schuldenbergs die Rechnung auf sich nehmen will, sondern die viel gravierendere, weil vitale Interessen tangierende Frage im Raum steht, wer sich diese nota bene in weniger als drei wochen zur Zahlung fällige Rechnung überhaupt leisten KANN, nachdem

1. Der Freistaat Bayern nach dem Bailout der Landesbank das Ende der Fahnenstange seiner Bonität erreicht hat und die Schulden, die er sich 2007 gekauft hat, 2009 nicht noch einmal zulasten der Staatskasse übernehmen und beispielsweise als Anleihen kaufen kann, auch wenn er es wollte, weil genau solcher Kuhhandel inkl. Bilanz- und Urkundenfälschung die übliche, weil eleganteste, weil unauffälligste und vom Publikum dank entsprechender Mitarbeit der Fachpresse immer ohne Murren akzeptierte kurzfristige Lösung so einer „Finanzkrise“ wäre
2. Das Bundesland Kärnten ohnehin seit Jahren damit prahlt, Verbindlichkeiten in Höhe von 18 Milliarden Euro im Falle des Falles eventueller Nachschussforderungen aus eingegangenen Kaufverträgen und Eigentumsübertragungen mit Sicherheit nicht begleichen zu können
3. Die Grazer Wechselseitige mit dem Bundeslandes Kärnten im Falle dieses Falles unverzüglich Gläubigerschutz beantragen wird
4. Die Republik Österreich ebenfalls keine Möglichkeiten sieht aus den im Gesetz zur Verabschiedung des Bundeshaushaltes 2008/2009 zur Konsolidierung seiner schwer angeschlagenen fünf Großbanken bereitgestellten finanziellen Mittel auch nur einen Euro zur Problemlösung beizutragen, weil selbst eine bis zur Verfassungsbruchsgrenzwertigkeit erhöhte Toleranzschwelle jene mögliche zusätzliche Kostenstelle auch nur eines Anteils an den Verbindlichkeiten der HGAA angesichts der Finanzierungslücke zwischen veranschlagter und real anfallender Ausgaben des österreichischen Fiskus den Damen und Herren, die dieses zu verantworten hätten – also dem Minister Pröll und dem Kanzler Faymann den politischen Selbstmord beschert.

Kurzum: Isländische Verhältnisse!
Und was ich mit der ganzen Suada klar machen wollte: Von „Rettung“ zu reden kann im Fall der HGAA nur als schlechter Witz gemeint sein. Gerettet, also konsolidiert werden kann – wenn überhaupt – nur die BayernLB, die momentan – also solange sich keiner findet, der die drei Milliarden Euro bereitstellt, nicht nur technisch insolvent ist, sondern faktisch Gefahr läuft, spätestens am 2. 1. 2010 ein Ermittlungs-Verfahren wegen vesuchter vorsätzlicher Konkursverschleppung über die Rübe gezogen zu bekommen. So schauts nämlich aus, Damen und Herren. Absolut finster! Mit schönen Grüßen an die – übrigens - für ihre Landsbanken haftenden Kunden der Stadtsparkasse München sowie natürlich auch aller anderen Sparkassen unter dem weiß-blauen Himmel in CSU-County. Ende der Vorlesung

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Sparkassen
Jetzt wären wir wieder schuld. Dabei sitzen unsere Chefs nur im Verwaltungsrat. Dass man da so genau schauen muss, hat denen keiner gesagt.

Im Ernst. Ein Kollege von mir war damals dabei als am 22. Mai 2007 der große Deal gemacht wurde. Die Kärntner haben einen Schwung Journalisten und eben Sparkassler in einem Lufttaxi, in dem man nicht mal stehen konnte, in München abgeholt. Damit alle dabeisein konnten, wie die Herren Falthauser und Werner Schmidt mit Jörgerl Haider in den Armen lagen. Faltlhauser soll das sichtlich peinlich gewesen sein. Das Jörgerl hatte sogar noch eine Anekdote über die Awaren in petto. Die weiß ich jetzt nicht mehr genau, es ging um eine Art Sippenverwandtschaft zwischen Bayern und Kärntnern.
Ansonsten wird ja die HGAA grad hergeschenkt, im stillen Glauben, dass die Überweisungen nach Österreich endlich ein Ende haben. Fraglich bleibt, ob Kärnten seine Landesbank geschenkt haben will.
Und der neue Peanuts-Mann ist ja der Schmidt, und zwar deshalb, weil er 50000 Euro Beraterhonorar als lächerlich bezeichnet hat. Natürlich hat er Recht. 50000 für einen Banker, der mehrere Millionen im Jahr kriegt, sind tatsächlich lächerlich. Aber offenbar wollte er auch die Peanuts nicht an sich vorbeiziehen lassen.
Übrigens hat mich gerade ein Mann von der Forschungsgruppe Wahlen angerufen, der von mir wissen wollte, ob ich an den Teufel glaube, und an die Wiedergeburt und lauter so Zeug. Eine Langzeitstudie über Religion angeblich.
Gruß Ruth

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Warum
übrigens, ist schon nach weniger als einer halben Stunde die Akkreditierung zum Blog verloschen? Man muss sich dann wieder neu anmelden, warum?

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Jetzt wirds pampig,
hat der Pilot noch gesagt, bevor damals im Gewitter in Kärnten gelandet wurde. Jetzt wirds pampig!

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Warum, warum?
Warum ist die Banane krumm, Frau Leuwerik? Jetzt denkenS doch mal nach? Weil es die Herrschaftswissenschaftler der EU und unsere Haberer vom Wiener Künickelberg, die so gut waren und sind, uns die blogger.de-software verfügbar zu machen per Erlass eben so beschlossen haben, dass eben die Banane naturgemäß gebogen und so eine Blog-Session keine Endlosveranstaltung sein darf. Ist doch klaro! Und gut so. Und für so reifere Damen, die selbstverständlich auch als Generalfeldmarschallinnen keine Schnellzüge mehr sind und halt ein bisschen länger brauchen bei allem, haben sich diese umsichtigen Software-Magier ja ohnehin was total seniorinnenfreundliches, ja auch altzheimeropferaffines einfallen lassen und im digital automatisierten Anmeldungsverfahren superfrauenfreundlich mit eingebaut, nämlich das kleine Kasterl, wo Sie nur draufdrücken müssen, damit dann ein Häkchen ins Kasterl hineingezaubert wird, das sowohl Ihnen als auch der magischen Maschine hier sagt, dass Sie, also die Generalfeldmarschallin alle zur Anmeldung erforderlichen Angaben, also in Ihrem Fall die Eingabe l e u w e r i k sowie im Kasterl daneben Ihr geheimes Passwort, nicht jedesmal neu eintippen, sondern ganz einfach, schlicht und elegant ebendort gespeichert haben wollen, damit Sie bei jeder fälligen Anmeldung anstelle der leidigen Tipperei nur einmal auf das eine kleine Fenster-Knopferl mit der Aufschrift Anmelden drücken müssen. Und des is subba, wie es in dem lustigen Ösi-Fernseh-Commercial doch so schön heißt. Oder? Falls Sie das kleine Kasterl, in das das Hakerl für Speicherln, tschuldigung, Speichern reinmuss, noch nicht gefunden haben oder nicht finden, bitte, zum Hundertsten Mal: setzenS doch bitte Ihre Sehhilfe auf! So eitel kann man doch auch als reifere Dame gar nicht sein, dass man sich so anstellt anstatt zu sehen, was doch offensichtlich ist. Nicht wahr!

Zu Ihrer Befragung durch die Forschungsgruppe Wahlen nur eine ganz kleine Frage, um nicht in trübes Fahrwasser zu geraten: Sind Sie sicher, dass es Der Teufel, also der gefallene Erz-Engel, Deifi, Satanus, Mephistopheles, also die Manifestation des Bösen schlechthinig gewesen ist, was Gegenstand der Glaubensfrage war, oder wollte der Tele-Drücker nur von Ihnen wissen, ob Sie sich an einen abgehalfterten ehemaligen Ministerpräsidenten Baden-Württembergs erinnern oder halt eben "glauben", ob es ihn gibt respektive ob der alte Sack noch lebt? Denn Sie wissen ja, wo das Augenlicht nachlässt, lässt sich auch Taubheit gerne nieder, und nur die schlechten Menschen, haben und hören keine Lieder, oder so ähnlich...
Für Ihren Bericht der persönlichen Erlebnisse dieses sagenhaften "Geschäfts" das dieser ein Jahr darauf als Sonne vom Himmel gefallene Kärtner Landeshauptmann mit den Chef-Amigos des Freistaats Bayern und ihren Prokuristen sowie den Fachleuten des Herrn Berlin, abgeordnet von der Flick´schen Vermögensverwaltung im Beisein ihrer Diener und Kanzleischranzen, die sich stolz SZ-Redakteure oder in aller Bescheidenheit ganz modern Tschornalisten nennen, küsse ich Ihnen vielmals die Hände! Tausend Dank für den kleinen Einblick und den Ausdruck Luft-Taxi. Sehr sehr schön! Zum Thema Schenkung freilich noch der Nachtrag, dass Sie ja inzwischen auch wissen, dass sich der österr. Finanzminister, der "blahde Pröll", wie er von seinen Landsleuten liebevoll charmiert wird, schon heute morgen geweigert hat, dieses Geschenk Bayerns an ihre alten Kameraden anzunehmen, denn der Blahde ist zwar Sozialdemokrat *1 und steht naturgemäß den Herren Bankiers für jede Schweinerei selbstverständlich gerne zur Verfügung, aber so saublöd und zugleich suizidal veranlagt, ist ogar dieser Beppi nicht.
Es bleibt dabei. Noch ist das milliardenschwere Pulverfass eine gnadenlos tickende Zeitbombe, die nicht nur diesen christlich-freiheitlich-faschistoiden Scheißhaufen am 1.1. 2010 in die Luft zu jagen droht und auch mit bangem Blick auf die Kavallerie, die diese Ärsche aus richtung Berlin, Brüssel oder der EZB noch einmal retten könnte, ist noch nicht mal der Ansatz einer Lösung des Problems in Sicht.
Ich bin gespannt, was am Sonntag Abend so ab 20 Uhr bis 22.45 Uhr an komischen Meldungen an die Agenturen getickert wird – und ob nicht womöglich ganz überraschend und überstürzt irgendwo erneut irgendeine Sonne vom Himmel fällt, mit oder ohne Phaidras Hilfe. Der Schmidt hat ja neulich auf den aktuellen Photos so gar nicht gut ausgschaut, so ein puderroter Kopf, fast Herzinfarktgefährdet. Fährt der Dr. Klemmer noch eigentlich selber Auto? Wer von den hochrangigen FPÖ BZÖ Helden ist eigentlich noch schwul, aber noch ungeoutet? Hach ja. Wir werden´s ja sehen, was passiert – wenn nicht wie erwähnt doch noch die Kavallerie kommt. Denkbar ist ja inzwischen alles: Unicredit, Berlusconi, Ghadaffi. Dieser staatskriminelle Scheißhaufen, man kann es nicht oft genug sagen, ist nämlich wirklich reinster Irrsinn. Wiederschaun!

Nachtrag: *1) Ist er natürlich nicht, sondern Führungskraft der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und in dieser Funktion der Minister für Finanzen im Kabinett des Sozialdemokraten Faymann, der in spiegelbildlicher Verkehrung zu den deutschen Verhältnissen vor der Wahl im September einer Großen Koalition stramm rechtsextrem wertkonservativ Gewehr bei Fuß stehender "Finanzdiensleistungsindustrie-Gehilfen" als Kanzler dient, die die Rollen der Charaktermasken genau andersrum besetzt, als es die Deutschen gewohnt sind. In Österreich verspricht den "Sparern" nicht eine dicke Merkel vor laufender Kamera, dass ihre Einlagen sicher sind, und ein Sozialdemokrat steht daneben und schaut ebenso blöd wie staatstragend aus der Wäsche, sondern ein blahder Pröll, während den staatstragenden Teil solcher Highlights des politischen Schmierenkomödienstadels, genannt gelenkte Mediendemokratie eben ein Herr Faynmann übernehmen muss, von dem das österreichische Stimmvieh nicht viel mehr weiß und wissen will, als dass er Sozialdemokrat ist und gelernt hat, wie man einen "Diener macht", das heißt richtig und würdevoll nickt, wenn er einer in gesellschaftlicher Stellung und Rang ihm übergeordneten Person, beispielsweise einem kinderfickenden Kardinal der römisch-katholischen Kirche vorgestellt wird.

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Irrsinn
ist das schon, wirklich wahr.
Der Schmidt hat übrigens die Chefredakteure von zwei befreundeten Zeitungen (eine davon die Abendzeitung) nach ein paar semi-kritischen Berichten über kanadische Airbusse und so einbestellt und ihnen gedroht, dass wenn die Berichterstatterei so weitergeht, die Zeitungshäuser ob gerichtlicher Klagen seitens des Schmidt "in die Luft gehen" würden. Hu, was hatten die Angst.
Gute Nacht, Ruth.

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Nachtrag zum Kommentar Warum, warum vom Freitag, 11. Dezember 2009, 22:17
Betreff: "Sozialdemokrat Beppi Pröll"

Nachtrag: Sozialdemokrat ist der blahde Beppi natürlich nicht, sondern Führungskraft der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und in dieser Funktion der gerade amtierende Minister für Finanzen im Kabinett des Sozialdemokraten Faymann, der in spiegelbildlicher Verkehrung zu den deutschen Verhältnissen vor der Wahl im September einer Großen Koalition stramm rechtsextrem wertkonservativ Gewehr bei Fuß stehender "Finanzdiensleistungsindustrie-Gehilfen" als Kanzler dient, die die Rollen der Charaktermasken genau andersrum besetzt, als es die Deutschen gewohnt sind. In Österreich verspricht den "Sparern" nicht eine dicke Merkel vor laufender Kamera, dass ihre Einlagen sicher sind, und ein Sozialdemokrat steht daneben und schaut ebenso blöd wie staatstragend aus der Wäsche, sondern ein blahder Pröll, während den staatstragenden Teil solcher Highlights des politischen Schmierenkomödienstadels, genannt gelenkte Mediendemokratie eben ein Herr Faymann übernehmen muss, von dem das österreichische Stimmvieh nicht viel mehr weiß und wissen will, als dass er Sozialdemokrat ist und gelernt hat, wie man einen "Diener macht", das heißt richtig und würdevoll nickt, wenn er einer in gesellschaftlicher Stellung und Rang ihm übergeordneten Person, beispielsweise einem kinderfickenden Kardinal der römisch-katholischen Kirche vorgestellt wird.

Stand der Dinge in Sachen "Scheißhaufen" HGAA: Auch nach dem man "zu Tisch" war und sich die ersten Hiwis schon den ersten Doppler reingepresst haben, ist "eine Einigung" immer noch total außer Sichtweite. Der Beppi hat jedoch inzwischen verlangt, dass er mit der sehr verehrten Frau Bundeskanzlerin bitte sehr sprechen will, worauf kurzzeitig heftiges Gelächter die Stadt Wien erschüttert haben soll und sich sogar der Bundeskanzler Faynmann erstmals zu einer Äußerungen in dieser Causa hinreißen ließ, nämlich: "Na jö, die werd a Freid ham. GehnS zu Herr Koarl bringenS mir doch bitte noch an Willy, ah wos, bringanS de gohnze Floschn, äs is äh schoh wuaschd, mir sann gfoin und erledigt."

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Und so ging das weiter – Userservice/Ausschnittdienst
the great gate, Sonntag, 13. Dezember 2009, 17:23
Problem und Lösung
Achtung! Folgende Ansage ist streng vertraulich und ohne Gewähr:

Wir werden das Geld nicht auftreiben können, meine Herren. Jetzt ist es an Ihnen, unsere Nazion vor „Höherer Gewalt“ zu schützen. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren Lesern und Zuschauern Folgendes als Ergebnis unserer Bemühungen zur Kenntnis bringen, damit die ein Problem haben, das uns Gelegenheit gibt, sie auch weiterhin in Ihrem und auch im wohlverstandenen Interesse Ihrer Hausbank zu regieren, ohne unpratiotische Fragen gestellt zu bekommen. Lassen Sie Ihre Redakteure und Leitartikler in die morgigen Ausgaben Ihrer Zeitungen also mitteilen, dass wir „zur Rettung“ der HGAA, nein, lassen Sie schreiben, dass angesichts einer ernsten Bedrohung unserer Wirtschaft, die gerade auf gutem Wege ist, dank der umsichtigen Leistung der und so weiter und so fort wir uns gezwungen sehen, einschneidende strukturelle und personelle Veränderungen vorzunehmen. So wird sich die HGAA von einigen Geschäfts-Bereichen und verlustbringenden Teilen ihres Auslandsgeschäfts insbesonders in Südost-Europa trennen und dem entsprechend zwei Drittel der dort beschäftigten Mitarbeiter entlassen müssen, um das an sich gesunde Inlandsgeschäft des an sich tadellos geführten Unternehmens noch erfolgreicher als bisher weiter führen zu können und so weiter und so fort. Dr Kemmer und Minister Fahrenschon haben versichert, dass sich in dieser Frage auch die Bayern LB bewegen und ihren Teil zur Lösung beitragen wird und also weit reichende Strukturmaßnahmen auch im Freistaat angekündigt: Schreiben Sie also, dass es an die zwei Tausend sein werden, die zur zwingend erforderlicher Einsparung von unnötigen Kosten, zusätzlich zu den bislang geplanten Sanierungsmaßnahmen in der LB an die Luft gesetzt werden, und lassen Sie das dann von Ihrem Herrn Beise oder Ihrem Piper oder einem anderen Lakai wie üblich mit dem Hinweis kommentieren, dass das einfach so sein muss, auch wenn es für Außenstehende schwer zu verstehen ist, oder gerade deshalb, Punkt. Und so weiter und so fort.
Und unter uns, meine Herren, damit das klar ist: Wenn wir die – was Sie wie gesagt bitte heute Abend noch als Meldung verbreiten – paar Tausend Stellen streichen bringt uns das in der Frage, woher wir das Geld für die bis 31. 12. fällige Verzinsung der Verbindlichkeiten der HGAA nehmen sollen, natürlich keinen Schritt weiter, aber wir können wenigstens den Anschein erwecken als ob unsere Verhandlungen zu einem tragfähigen Ergebnis geführt hätten und – nota bene auch unseren und Ihren Kollegen im Ausland gegenüber – juristisch unanfechtbar behaupten, es müsse niemand dieses Geld abschreiben bzw. als Verlust in seiner Jahresquartalsendabrechnung bilanzieren, was Sie Herr Verleger und Ihre Hausbank vor der Verlegenheit bewahrt, na Sie wissen schon, und wenn nicht, lassen Sie sich von Ihrem Prof. Sinn oder unserem Joe darüber aufklären, wie tief auch Sie, ja auch Sie persönlich Herr Dr. Hubsi mit in diesem Scheißhaufen von rechts der Isar bis runter zum Schwarzen Meer drinn stecken, wenn ich so sagen darf, Herr Verleger, Frau Bischöfin, Dr. von und zu – und jetzt Entschuldigen Sie meine klaren Worte, ich muss wieder in den Verhandlungsraum zur Formulierung unseres Abschlusskommuniques, der blahde Pröll möchte noch ein paar Grußworte an die sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin drinn haben, außerdem zwei drei Witze über Kärtnen, den Jörgl und seine Kameraden in der SPÖ...

Und so weiter!
Also ihr VWL und BWL-Diplom-Bacherlor oder nur mittlere Reife-Deppen mit und ohne Promotion, wollt´s nicht schon mal auf eure Bank zugehen und mit der Trillerpfeife und „I Love my Arbeitsplatz!“-Transparent für eure feinen Chefs demonstrieren?

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the great gate, Sonntag, 13. Dezember 2009, 20:26
Brav, Süddeutsche Zeitung
"Ferner muss die Finanzgruppe nach Ansicht des Vorstands drastisch verkleinert werden. Die Bank will sich aus sieben von 13 Ländern, in denen sie aktiv ist, zurückziehen..."

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Journalismus wie es sich gehört:

"...Zahlreiche offenbar überforderte Manager wurden und werden ausgetauscht. Bestimmte Geschäfte werden ganz gestoppt. Am Ende dieses Prozesses dürfte die Hypo Alpe Adria nicht mehr viel wert sein, so dass die Landesbank bei einem späteren Verkauf kaum etwas erlösen könnte. Die BayernLB hat bereits gut drei Milliarden Euro in die österreichische Finanzgruppe investiert und ihr weitere mehr als drei Milliarden Euro an Krediten gewährt. Diese Kredite will die Landesbank zurückhaben..."

Nett gesagt, ihr Herren SZ-Tschornalisten. Die Frage ist halt nur: VON WEM? In welcher Welt leben solche Esel eigentlich, die sich von ihren Spezis in der Landesbank mit derart unqualifiziertem Blödsinn impfen lassen? Auf dem Planet wo Bestechung und Schmiergeld Investitionen heißen, vermutlich und Horst Seehofer von dem "Scheißhaufen" Hypo Alpe Adria allein schon deshalb nichts von gar nichts gewusst haben KANN, weil er ja sonst sicher nicht der Ministerpräsident solcher Dotterköpfe geworden WÄRE. Arschloch-Logik, passend zum Scheißhaufen, der ohne solche Deckel ja womöglich wachstumshemmend riecht...

Die Quelle dieses Blödsinns soll sich ggbfs jeder selber auf SZ online, Rubrik Bayern, suchen, weil ich diesen unseriösen Desinformations-Dreck nicht hierher verlinken will, nachdem ja der Spaß irgendwo aufhört, bekanntlich.

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the great gate, Montag, 14. Dezember 2009, 13:14
Hallo hallo
Mr, warum schreiben Sie denn jetzt gar nichts über die heut früh gefundene "Lösung" des Falles HGAA. Seit 5 Uhr fünfundfünfzig wird zurückverstaatlicht; das von Ihnen hier dauernd Scheißhaufen geschimpfte Schuldengebirge konnte also doch gerettet werden, und wie! Hälabätsch, Sie Great Klugscheißer, Sie! Da können Sie jetzt nix mehr dazu sagen, oder! Da fehlt es Ihnen jetzt ganz klar an Durchblick und Kompetenz!

– Jetzt warte mal ab, Buerli, halt die Füße still und freu dich nicht zu früh! Warum ich zu dieser "Rettung" nix schreibe ist ganz einfach erklärt: Es gibt sie nicht, sondern bloß verrückte Absichtserklärungen, ein paar Seiten von Amtsträgern unterschriebene und mit Stempel beglaubigte Papiere, die in meinen Augen sovie Wert sind, wie das sicher windelweiche weil sicher teure Klopapier, mit dem sich Frau Merkel, Herr Trichet und Beppi Pröll ihre Ärsche abgewischt haben. Wart mal ab, was von den vielen lustigen Zahlenspielereien, aus dem Ärmel gezauberten Liquiditätszusagen eines aus dem Boden gestampften deutsch-österreichisch-liechtensteinischen Banken-Konsortiums und dieser Schnaps-Idee, das "Geschenk" Bayerns jetzt also doch schlucken zu müssen aber nach eigenem Gutdünken und Bilanzfälscherart nennen zu dürfen, übermorgen überhaupt noch Bestand hat.

Denn der Scheißhaufen mag zwar für die ganz blöden unter den Zeitungsfritzen gedeckelt sein, ist aber weniger denn je vom Tisch. Und als IM der Ratingagentur Fitch, Moody´s oder auch nur als kleine Bloomberg-Leuchte kann ich nach allem, was ich seit heute morgen so höre und lese nicht anders. Ich muss einfach mich oder irgendeinen mit der Materie vertrauten Kontakter fragen, wem die HGAA eigentlich jene 825 Millionen Euro schuldet, die die Herren Dr. Kemmer in seiner Funktion als Geschäftsführer und Fahrenholz als Vertreter der Eigentümer von mehr als zwei Drittel der HGAA dem österreichischen Fiskus angeblich erlässt! Schließlich handelt es sich laut diesbezüglicher offizieller Stellungnahmen um sogenanntes Tier1-Kapital oder wie immer man das in Englisch schreibt... – also Geduld Buerli, bevor du dich wie so ein kleiner hündisch ergebener SZ-Dotterkopf in freudiger Erregung, endlich zur Tagesordnung zurückkehren zu dürfen, zu früh bepisst.

Im übrigen erinnere ich an Karl Kraus, der seinerzeit sinngemäß gesagt haben soll, dass der Skandal – z. B. Konkursverschleppung bankrottierender Hasardeure nicht nur in Österreich genau dort und genau dann beginnt, wo die Behörden beginnen ihn beenden zu wollen.

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Quelle: http://thegreatgate.blogger.de/stories/1540067/#1545945


UND DAZU AUS DEM REBELLMARKT-THREAD DON ALPHONSOS NOCH DER AKTUELLE STAND:


usedomer, Montag, 14. Dezember 2009, 11:53
Woher will eigentlich die Bayern LB die Millionen nehmen, welche Sie in Cash an die Ösis zahlen müssen, damit die das Geschenk annehmen?

Die Totalabschreibung nach 2 Jahren Balkanfinanzierung wird sich auch gut in der Bilanz der Bayern LB machen. Da wird der Freistaat ziemlich heftig mit Eigenkapital nachhelfen müssen.

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donalphons, Montag, 14. Dezember 2009, 11:58
Vom Steuerzahler. Oder die bayern machen einen Aufstand, brandschatzen die CSU-Zentrale und schicken die Köpfe der Verantwortlichen als Bezahlung. Sollen die Ösis doch klagen!

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usedomer, Montag, 14. Dezember 2009, 12:23
Dann weiss man jetzt ja wenigstens, warum Seehofer so über den bundesrepublikanischen Finanzausgleich jammert.

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arboretum, Montag, 14. Dezember 2009, 12:26
Das machen die dort doch aus Prinzip seit sie selbst auch einmal was zahlen müssen, nachdem sie jahrzehntelang kassiert haben.

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urriegel, Montag, 14. Dezember 2009, 15:04
Andererseits: Der Verkauf der Hypo Alpe Adria war öffentlich ausgeschrieben. Die BayernLB-Stars haben eine Due-Diligence-Prüfung durchgeführt und den höchsten Kaufpreis geboten. Danach hat der von der BayernLB installierte neue Vorstand die Bankan-Geschäfte offensiv weiterbetrieben und wesentlich ausgeweitet.

Hat Stoiber eigentlich eine pfändbare Villa oder so?

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donalphons, Montag, 14. Dezember 2009, 15:25
Man sagt, da wäre was mit einer Immobilie am Leeberg.

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the great gate, Montag, 14. Dezember 2009, 15:33
Leider etwas längere Geschichte
Zu den 825 Millionen: Dieses Geld, mit dem laut der offiziellen Erklärung seitens aller Beteiligten die BayernLB ihren Beitrag zur „Rettung“ der HGAA leistet, muss weder aufgebracht noch überwiesen werden, weil es erstens nicht dazu gebraucht wird den akuten Kapitalbedarf zur Finanzierung der laufenden Kosten zu decken (den übernimmt ein eigens zu diesem Zweck gestern Nacht ins Leben gerufenes Konsortium deutsch-österreichisch-liechtenseinischer Zombiebanken), und zweitens dieses „Geld“ lediglich in Gestalt einer – bis dato noch gar nicht rechtsverbindlich wirksamen – schriftlichen Absichtserklärung der Herren Kemmer und Fahrenschon existiert, auf bestehende Zahlungsansprüche der LB aus geltenden Verträgen mit ihrer gestern Nacht dem österreichischen Fiskus vor die Füße geworfenen finanztechnisch toten Tochter zu verzichten.

Diese durch die Gazetten geisternden 825 Millionen sind übrigens genau genommen auch nur als willkürlich aus der Luft gegriffene Bezifferung einer bilanzkosmetischen Augenwischerei von Bedeutung, insofern sie offenbar der abwegigen, mithin völlig verrückten Vorstellung wenigstens einen Anschein von Plausibilität verleihen soll, diese HGAA würde seit den Beschlüssen von heute Morgen, 5 Uhr als zurechnungsfähiges (kreditwürdiges) finanzgewerbliches Unternehmen normal weiter bestehen und wäre also in der Lage nach dieser "Verstaatlichung" die Abwicklung auch nur eines einziges Geschäfts zu gewährleisten. (Von der Tatsache, dass seit Freitag zwei Staatsanwaltschaften gegen diese "Bank" ermitteln und ferner von den EU-Wettbewerbshütern seit Monaten ermittelt wird, ob die "Rettung" der HGAA im Jahr 08 überhaupt legal gewesen war, ganz zu schweigen)

Der Grund übrigens, warum alle Beteiligten sehr großen Wert darauf legen, dass dieser Anschein möglichst gewahrt wird und jeder Depp mit so Zahlen wie 825 oder 3, 2 Millionen hausieren geht, liegt m. E. auf der Hand:
Während sich „Sparer“ und Kleinanleger Schulter an Schulter mit dem staunenden Publikum mit solchen dumpfen Zahlenspielereien beschäftigen, werden die Herren Kemmer und Co. dafür sorgen, dass die selbstverständlich auch nach dem heutigen Tag noch als Eigentümer von 67% der HGAA zur Vollstreckung berechtigten Investoren, Kunden und Partner der BayernLB wie – wer weiß – womöglich z.B. die Flick´sche Vermögensverwaltung eines Herrn Berlin (es gilt die Unschuldvermutung!) genau über die Wertpapier-Klassen und Portfolios verfügen werden können, die mit Sicherheit nicht mit den bekannten, weil propagandistisch an die Große Glocke gehängten „Millionengräbern“ rund um den Wörtersee des Herrn Haider sel. belastet sind. Vielmehr werden die angeblich 825 Millionen Euros (warum eigentlich nicht 934? oder 2010?), die laut "Rettungs-Plan"aus dem Thier1-Kapital, also dem Eigen-Kapital der LB zu tranchieren sind, sicher rein zufällig nur das geldwerte Vermögen betreffen, auf das bspw. der Freistaat oder die Sparkassen als institutionelle Anteilseigner des Instituts Rechtsansprüche auf Zahlung erheben hätten können – wenn die Herren Kemmer und Fahrenschon dem Herrn Beppi Pröll eben nicht verbindlich versprochen hätten, eben das zu unterlassen, als nicht nur der heutige morgen graute und der für Bankrotte zuständige Herr von der österr. Staatsbank ich vermute mehr als einmal an die Tür des Verhandlungszimmers klopfte, um den beiden feinen Herren aus München die Schlüssel der Safes IHRER HGAA abzunehmen.

Denn das war scheints der Deal, auf den übrigens – und letzte Bemerkung – auch richtig professionelle Gauner und Trickbetrüger ohne Parteiabzeichen in der Regel freilich erst dann zurückgreifen, wenn die Scheiße, in der sie sitzen, ihnen jeden anderen Ausweg versperrt, sozusagen. Denn so richtig souveräne Entscheidungen verdienter Leistungsträger und Ehrenmänner sehen anders aus, gut, dass sie wenigstens die Fachpresse auf ihrer Seite und zur Not auch Kritiker des Typs Prantl haben haben, die ihnen jetzt vermutlich tagelang die blöde Frage stellen, ob sich die Zahlenspielereien mit den 825 Millionen nicht hätte irgendwie noch demokratisch legitimierter gestalten lassen...

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Quelle: http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1545588/#1545932

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USER-SERVICE Thread-Ausschnitt-Dienst
leuwerik, Dienstag, 15. Dezember 2009, 13:36
Tsss, tssss, tsssss,
immer wenn Sie über die Landesbank und/oder den Journalismus sprechen, gleiten Sie leider sehr in die Gossensprache ab. Haben Sie sich denn verbal gar nicht im Griff?

Sprachlich und überhaupt dagegen prima immer noch Jäger & Gejagte, muss man sagen, Chapeaux.

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the great gate, Dienstag, 15. Dezember 2009, 14:41
Wie kommen Sie nur auf so böse Worte wie "Gossensprache"
Frau Leuwerik, wo ich mir doch nur die größte Mühe gebe, mein sprachliches Ausdrucksvermögen sowohl sprachinhaltlich, formal wie eben auch stilistisch, ja sogar bis hinein in die semantisch-syntaktische Detaillierung möglichst ebenso kongruent wie angemessen, den zu beschreibenden Gegenständen anzupassen, die - es tut mir leid, dass ich das so sagen muss – im Fall der HGAA eben nicht anders als eben Scheißhaufen" genannt werden können, gegenüber und zu dem sich die von ihnen – warum auch immer – offenbar geschätzte Journaille verhält wie der sprichwörtliche Deckel zur Kloake. Seien Sie froh, Madame, dass ich mir und ihnen erspare, wie die großen und kleinen mehr oder weniger braunen Spritzer reagieren nachdem ihnen und ihren Medienpartnern dieser Scheißhaufen wg. Bankrott explodiert ist.
Und unter uns: Wenn Sie glauben, dass es Spaß macht, sich ständig mit solchen Scheißhäusern zu beschäftigen, irren Sie sich. Aber was soll man als politisch interessierter Beobachter machen, wenn einem so ein fetter, zum Himmel stinkender Haufen Staatskriminalität sozusagen direkt vor die Haustür gesetzt wird? Einfach behaupten, dass das schon alles richtig in Ordnung ist, was da von den Herrn Ministern und Präsidenten behauptet wird und sich also noch dümmer geben, als sich die feinen Herren stellen? Oder halt gleich völlig saublöd werden, und im internationalen Schweinechor der Schweinemistfabriken ferkelblöd mittröten und mich lieber um die CO2-Bilanz dieser "Rettung" sorgen, anstatt einfach mal kurz festzustellen, dass sie hinten und vorne schlicht nach glatten Lügen stinkt!?

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the great gate, Dienstag, 15. Dezember 2009, 14:54
Aber Sie haben natürlich recht, Mme. In unserer modernen Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft muss der Mensch lernfähig, anpassungsfähig und flexibel sein. Sonst bringt er es bekanntlich zu nix. Deshalb hier noch folgende Bemerkung zum besseren Verständnis der Causa HGAA und dem "Erfolg" des Beppi Pröll und seinen Freunden
Seit 1983 hat sich die hiesige sogenannte Öffentlichkeit offenbar nicht nur daran gewöhnt, sondern hält es inzwischen für ein Naturgesetz und Ausdruck einer von Gott persönlich gegebenen Weltordnung, dass zum eigenen Vorteil ebenso notorisch wie vorsätzlich gegen bestehende Gesetze verstoßende und geltendes Recht brechende Typen, angefangen vom alten Flick, seinen von Brauchitschs und Lambsdorffs, und Ehrenmänner wie Schäuble, Kohl, Koch oder Weimar wenn überhaupt, dann lediglich mit einer symbolischen Bestrafung ihrer ihnen nachgewiesenen Gesetzesverstöße rechnen dürfen müssen, während sich jede Verkäuferin darüberim Klaren zu sein hat, dass sie ihr Geschäftsführer schon aufgrund eines geäußerten Verdachts einen Pfandbon im Wert von 15 Cent entwendet zu haben, vor das Arbeitsgericht zerren kann, um dort die fristlose Kündigung des Arbeitsvertrages durchzusetzen.

Deshalb behaupte ich also nicht, sondern dementiere hiermit stellvertretend und zur Wahrung der vitalen Interessen meines Ministerpräsidenten Horst Seehofer und seine zwei Vorgänger im Amt den schlimmen Verdacht, dass die WGAA als Joint-Venture von den Verwaltern der Kriegskasse eines neofaschistischen Netzwerks, Stiftungs-Managern schwerreicher Steuerhinterzieher sowie mit ihnen befreundeten Treuhändern jener Ehrenmänner und hochwohlgeborenen Witwen von So und Soundso geplant, eingerichtet und auch jahrzehntelang geführt wurde, um eventuell notgedrungen oder eben aus freien Stücken ihr juristisch und finanztechnisch sicherlich optimal diversifiertes Vermögen in Kärnten unmittelbarer geschützt und effektiver angelegt zu wissen als beispielsweise in der ins Gerede gekommen Banco Ambrosia oder wie auch immer sich die Geldwaschanlagen des Vatikans geschrieben haben, denn diesen bösen Verdacht allein auch nur zu denken wäre wohl strafbar – oder noch ärger: eine Sünde wider die Ideale der demokratischen Gesinnung wie der Heribert Prantl sagen würde, nur halt schöner weil ethisch-moralisch und natürlich auch selbst-kritischer. Denn als leitender Redakteur hat er gelernt, dass er ganz groß WIR schreiben muss, wenn er zu kommentieren hat, was ein amtierender Präsident oder der Vorstand einer Bank ggbfs. auch an glatten Lügen zumutet.

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the great gate, Dienstag, 15. Dezember 2009, 15:16
Und ich weiß
beim besten Willen nicht, wie man auf die völlig abwegige Idee kommen kann, dass die von Beppi Pröll und seinen bayerischen, liechtensteiner und berliner Freunden behauptete „systemische Relevanz“ dieses sagenhaften Instituts womöglich einzig und allein darin zu bestehen scheint, ihren Büchern, konkret den „Geschäften“ dieser ehrenwerten Gesellschaften von angeklagten Kriegsverbrechern, Waffen- und Drogenhändlern, kinderschändenden Kardinälen, Steuerhinterziehern, Parteispendern oder ganz einfachen Kriminellen ohne politisches Amt, kirchliche Würden oder Doktortitel in V bzw. BWL bzw. ihren Treuhändern auch während sie bankrottiert den Status betriebsgeheimer Interna zu lassen, weil dieser Saubande sonst Besuch von den für sie zuständigen Staatsanwälten ins Haus stehen würde, koste es, was es wolle.

Und ebenfalls halte ich die mit Blick auf die geistig-moralische Wende mit Sicherheit auch total abwegige Feststellung für total absurd, dass die HGAA seit 2004 mit ihren „Geschäften“ keine Erträge abgeworfen haben soll, sondern lediglich laufend frisches Kapital benötigte – im Sommer 07 war es eben unser Freistaat, der so freundlich war, den bis dahin akkumulierten Berg an Verbindlichkeiten für 1,3 Milliarden plus zusätzlichen 400 Millionen zu übernehmen, um den Laden vor der andernfalls drohenden Insolvenz zu bewahren, seitdem musste alle drei Monate nachgeschossen und im vergangenen Jahr auch die Republik Österreich zur unbürokratischen Stützung gebeten werden, eine Aktion, die – darüber wird momentan dröhnend geschwiegen – inzwischen das EU-Kommissariat beschäftigt, nachdem es so aussieht, als sei diese HGAA nur aufgrund vorsätzlich falscher Angaben und Testate ihrer Bilanz in den Genuss dieser Subventionen gekommen, was, wenn das EU-Verfahren nicht schleunigst auf höhere Weisung hin gestoppt werden wird ( Grüße an Herrn Trichet. Es eilt!), die gestrige Lösung ohnehin in reine Makulatur verwandelt.
Kurzum: Ich finde es großartig und bedanke mich bei allen Beteiligten und Entscheidern, dass seit gestern so viel und laut von „Rettung“ und über diese supertollen willkürlich aus der Luft gegriffenen Zahlen geschwafelt wird und sich niemand die Frage nach einem möglicherweise vorliegenden Fall von Konkursverschleppung stellt.

Was überhaupt jeden von UNS freuen sollte weil es einfach nur pfundig ist, es sei denn er ist nicht nur mit der Materie vertraut, sondern sozusagen irgendwie beteiligt, ist die plötzlich wieder erwachte Empörung über seit zehn Jahren allseits bekannte alte Hüte wie Haiders Prestige-Hotel-Projekte am Wörtersee oder seine schwindligen Finanzierungen, die seinen alten und neuen Kameraden als Belohnung für ihren Einsatz im „nationalen Befreiungskampf gegen das jugoslawische Völkergefängnis“ gegeben wurden. Denn plötzlich wird auch und gerade in der ach so „seriösen SZ insinuiert, als wäre es eine sensationelle Neuigkeit, dass der Jörgl seinerzeit ein paar 100 Millionen „aus politischen Gründen“ angelegt hat und niemand wüsste, wie es dazu kommen kann, dass sich eine Bank derart fatal in Südosteuropa „verspekuliert“.

Deshalb: Damen und Herren: Stellen Sie sich einfach noch dümmer, als sich Ihre Regierung dumm stellt. Und fragen Sie nie, warum.

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Hurra! Der alte Grandmaster hat sich gemaildet – Witz zur Feier des Tages auf dem berühmt-berüchtigten Spaßettel-Semmel-Niveau – und zwar aus – soviel darf ich verraten, weil alles weitere ist total spooky – aus der – Trara! SÜDSEE!!!
-----Ursprüngliche Mitteilung-----
Von: xxxxxx@xxxxx.xyz
An: mgmgm@aol.com
Verschickt: Di., 15. Dez. 2009, 19:11

Thema: UFFF!!!


servus hr. hofrat

wollte mich 'mal kurz melden. bloggen ist im moment nicht leider nicht drin, da ich hier in der zentrale dermaßen in den a**** gef**** werde, dass ich nicht 'mal dazu komm meine mails zu lesen. muss auserdem aufpassen, habe als alter paranoiker das gefühl, dass auf mich aufgepasst wird. daheim schlaf' ich dann meistens noch auf dem sofa ein. denke dass das in bälde - "nach dem weihnachtsgeschäft" wie es so schön heißt, besser wird. für das hörspiel werde ich mir auf alle fälle urlaub nehmen. bitte baldmöglichst um einen termin, zwengs urlaubsankündigung hier in der zentrale.

einstweilen:

g'schamster diener & beste wünsche


Von mgmgm@aol.com
An: xxxxxx@xxxxx.xyz
Verschickt: Mi., 16. Dez. 2009, 10:11
Thema: Re: UFFF!!!




ja servus retour herr inscheniähr,
das klingt ja furchtbar, ja beinah fürchterlich. Wenigstens lebenS ja noch und dürfen auf´m Sofa einschlafen ohne sich zu sorgen, ob im Wohnzimmer nicht gleich eine Fliegerbombe explodiert. Also erholen Sie sich, sofern das überhaupt geht von wegen a und gef, und naturgemäß wär mir schon wohler, wenn ich wüsste, dass Sie wenigstens aus sicherer Entfernung gelegentlich mit beobachten, was im The Great Laden im Schaufenster steht und kommentiert wird, denn so alleinig dahin schreiben ist schon ein sehr einsames und auch an den Nerven zehrendes Geschäft. Seit gestern abend frage ich mich nämlich, ob ich denn die große Frage stellen, dass diese Kärtner Hypo, mithin ihre Mutti, also unsere Landesbank nicht womöglich deshalb erstens bankrott ist und zweitens das eigentlich fällige Konkursverfahren nicht zuletzt deshalb mit dem Volksparteiler Beppi Pröll verschleppen dürfen, weil ihre besten Kunden seit eventuell erstens unsere r.k. Kirche, Fürstinnen, Ex-Erzherzöge, senile Industriemangaten, Stiftungen zur "polit. Landschaftspflege" etc gewesen sind seit die berühmte Sonne über Kärnten aufging Ende der 80er, und ob dieser Schuldenberg, der den Freistaat und jetzt also auch die Republik Österreich so sehr belastet , dass sogar ein Seehofer durchdreht (laut Infos aus erster Hand war der Horst am Montag fest entschlossen und ganz kurz davor während der Mittags-PK zu verkünden, dass er den gesamten Vorstand der Landesbank mit sofortiger Wirkung zurücktreten wird, und hätte es sicher auch getan, wenn ihm nicht ein kleiner Staatssekretär zitternd erklärt hätte, dass das nicht geht, weil die Landesbank ohne regulären Vorstand sofort zumachen müsste, laut Bankengesetz, aber zurück zu Sache und wieder raus aus der) Klammer - wo war ich? Ach ja genau. Woher denn eigentlich die vielen Schulden dieser Hypo Alptraum Adria Group kommen? Meine Vermutung, ganz kurz: Von wegen riskanter Spekulationen mit Investements in den südosteuropäischen Wachstumsregionen, die sich wg. Wertpapier-Krise leider
leider als Fehlschlag erwiesen hätten, das ist , fürchte ich Bullshit! Viel wahrscheinlicher ist, dass den katholisch erzreaktionären Südostland-Rittern im Laufe der vergangenen 20 Jahre schlicht und einfach die Moneten ausgegangen sind und sich die HGAA-Mänädscher einfach aus Ehrfurcht vor der hoch wohlgeborenen Kundschaft einfach nicht getraut haben, solchen Damen und Herrn von und zu Besitzer von Liegenschaften in ganz Europa mit ihren 20 bis 51%-Anteilen an allen dort per Standortpolitik angesiedelten "Leuchttürmen" die für sie bittere und eigentlich unvorstellbare Wahrheit zu erklären, dass sie zur Finanzierung ihres erfolgreichen Feldzuges gegen das bolschewistisch-realdiktatorische Völkergefängnis ihres alten Erzfeindes Tito und der anschließenden Befriedung und Bestückung ihrer "befreiten" alten Heimaten mit Krieger- und Heldendenkmälern und allem möglichen, was so eine rechtskonservativ-katholische Nation sonst noch so braucht, ihre seinerzeit wahrscheinlich ihnen vom Landeshauptmann persönlich eingerichteten Konten bei der damals noch Kärnter Landesbank genannten Provinzsparkasse um ein Vielfaches dessen überzogen haben, was sie an Depositen ihr Eigentum nennen. Will sagen: Die Damen und Herren vom alten Großadel haben sich zusammen mit ihren Beichtvätern und alten Freunden aus der alten Großindustrie schlicht übernommen und finanziell total verausgabt bei ihrem Versuch als "katholische Liga" neuen Stils die Resultate des Zweiten Weltkriegs wieder aufzuheben. Und um nicht zugeben zu müssen, dass sie erstens abgewirtschaftet haben und bankrott sind, wird die Parole ausgegeben: Nicht die Inhaber der anonymen Nummernkonten sind zahlungsunfähig und haben, nachdem auch ihre letzte "saure Wiese" verpfändet, verbrieft und besichert wurde ihre finanziellen Mittel völlig aufgezehrt, sondern "DIE BANK" soll schuld ein, bzw. für die Schulden dieser katholischen Liga aufkommen.
Aber okay, zu lange Geschichte für eine E-Mail, hör schon wieder auf.

Bis demnächst

PS Zum "Hörspiel", das kein Hörspiel ist , sondern hoffentlich eine Radio-Talkshow neuen Typs werden wird: Bin noch mitten drin, das nötige Geld für die Produktion aufzutreiben und kan noch keine genauen Daten liefern. Sicher ist, dass die Aufnahmen im Februar stattfinden werden, und zwar von 1. bis 10. und/oder 16. bis 1. März). Sobald ich genaueres verbindlich sagen kann, gebe ich Bescheid

PPS Was dagegen, wenn ich diese Mail hier und Ihre Vorlage (mit völliger Anonymisierung bzw Nichtnachvollziehbarkeit des Absenders) als Kommentar in den "Staatskriminalitäts-Thread stelle, Herr Generaldirektor?


Na und was der Grandmaster darauf soeben geantwortet hat, können Sie sich jetzt denken, nicht wahr.

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SPOOKY!
http://derstandard.at/1259282143080/FPOeBZOe-Bucher-Scheuch-Brueder-boten-mir-Ministeramt-in-schwarz-blauer-Regierung-an

Dieses Interview ist keine Szene aus einem billig produzierten Sci-Fi-Thriller über die schleichende Machtergreifung neofaschistischer Netzwerker im Rahmen und mit den Mitteln der repräsentativen Demokratie, sondern tagesaktueller Journalismus! Wer sich nach diesem Beitrag immer noch ernsthaft mit dem propagandistischen Blödsinn auseinandersetzen will, den auch und gerade die SZ in die Welt bläst, um – wie die Heiberts und Hansis sagen würden – "die Würde des Amtes" eines regierenden Ministerpräsidenten zu schützen, hat meines Erachtens den Arsch offen – oder eben so voll wie dieser modisch bebrillte Herr in Anzug und Krawatte vom BZÖ.
Diese landsmannschaftliche Hedge-Connection der Achse Klagenfurt Wien München wird immer gruseliger. Was müssen Wirtschaftskriminelle in Österreich und der BRD eigentlich anstellen, um öffentliches Interesse zu erregen? Ihre Ehefrauen und Kinder während der Sonntagsmesse mit vom Papst geweihten Kerzen verprügeln?

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Ein kleines Stück schmutziger Kärntner Balkan, mitten in Frankfurt am Main: Nach der CSU bekommt jetzt auch die große Schwester CDU ihren „Scheißhaufen“ vor die Tür gesetzt. Ist zwar keine Landesbank, sondern bloß die seinerzeit von deutschen Herrenreitern ari – Quatsch heims ins Reich geholte Privatbank Sal.Oppenheim, die dieser Tage lautstark krachend demonstriert, dass die ehrenwerte Gesellschaft der von und zu Steuerhinterzieher&Co. im Verein mit ihren geschäftsführenden Treuhändern in hessisch Uganda keinen Deut besser, sondern bloß um einiges skrupelloser und noch verblödeter ist als ihre alten Kameraden, die sich beim „Unternehmen Südost-Europa“ schwer verhoben haben und deren Ärsche deswegen vom Beppi Pröll und dem Geld des österreichischen Steuerzahlers vor der andernfalls wohl anstehenden Abführung richtung Knast nicht unter fünf Jahren per Not-„Verstaatlichung“ gerettet werden mussten.

Was ist passiert? Na ja, die alte Geschichte: Eine potente deutsche Bank (die im aktuellen Fall auch noch als „Die Deutsche Bank“ firmiert) hat sich vor einem Jahr eine nicht so potente Bank gekauft, um die dort angelegten Depositen und Vermögenswerte der Eigentümer, Anleger und Kunden, die in ihrer Mehrheit auch Eigentümer, Anleger und Kunden sowie Geschäftsfreunde und Partner der DB waren und sind vor dem andernfalls unvermeidlichen Verfall zu bewahren, nachdem die Preise der Wertpapiere als und über die solche Depositen und das Im-&Export-Geschäft mit solchen assets am internationalen Kapitalmarkt gehandelt werden wegen einer sogenannten „Krise“ in den Keller gingen – und jetzt also – nur ein paar Monate nach dem Deal – stellt sich heraus, dass es diese Vermögenswerte, die der Herr Ackermann, wie er in stolzer Bescheidenheit angab zu einem vernünftigen und guten Preis hat kaufen lassen, leider leider leider entweder gar nicht gibt, und wenn doch, dann nur, wenn der talentierte Herr Ackermann nachträglich leider leider leider noch ein paar Hundert Millionen nachzahlt, und zwar schnell, weil sich jetzt leider leider leider herausstellt, dass dieses in den vergangenen Jahrzehnten von und mit der Bank Sal. Oppenheim erworbene Vermögen (z.B. der Eschs, Middlhoffs, Schickedanzs, um nur mal ein par „sprechende Namen dieser illustren Kundschaft zu nennen) schon zum Zeitpunkt der Unterzeichnung der Kauf- und Leasingverträge dieser sich – surprise, surprise! – als Problemfinanzierungen entpuppenden Vermögenswerte jetzt leider leider leider als neu hinzugekommenes Eigentum der Deutschen Bank ausweisen, leider leider leider schon an andere verpfändet worden sind, ¬– und zwar nicht nur einmal!!!, sondern drei bis viermal, weil diese ehrenwerte Gesellschaft der früheren Eigentümer, Anleger, Kunden und Geschäftsfreunde des Hauses Sal.Oppenheim offensichtlich ebenso skrupellos ihre Konten und Dispos um ein Vielfaches dessen überzogen, was sie als „pfändbare Sicherheit“ ange- und hinterlegt hatten wie es im Fall Hypo Group Alpe Adria die kreditgebenden hohen Herrschaften der kroatischen Kriegsverbrecher, Waffen- und Drogenschieber seinerzeit gemacht hatten und haben und nun vom ähnlichen, wenn nicht gar gleichen Schicksal ereilt werden, im jetzt also eingetreten Fall der Fälle zur Deckung ihrer offenen Rechnungen einfach nicht mehr zahlen zu können, weil sie sich nicht nur total, sondern geradezu kriminell überschuldet haben. Und sowas nennt der Fachmann in der Regel dann Kredit-Betrug und die Staatsanwaltschaften aller sogenannter Rechtstaaten nicht nur der EU müssen das im Prinzip genau so sehen und müssten schon längst dagegen vorgegangen sein und Ermittlungen eingeleitet haben, wenn, ja wenn, sich ein paar einschlägig entscheidungsbefugte Damen und Herren (mit herzlichem Gruß an die Betrugsvorschubleister vom SOFFIN!) nicht noch schnell genug entschlossen hätten, alle Betrüger und Bilanzfälscher (für die natürlich die Unschuldsvermutung gilt!!!) zu überreden, doch bitte unverzüglich ihre Stellungen zu räumen und von ihren Posten zurückzutreten, denn sonst knallts, und das kann ja keiner wollen, weil das doch UNSERER Wirtschaft schadet, nicht wahr, Beppi, Asmussen, Fahrenschon, Ackermann, Trichet, Schäuble, Brüderle, Weber – weitere Namen entnehmen Sie bitte einer womöglich in drei Jahren auf wikipedia präsentierten Aufarbeitung dieser leidigen leidigen leidigen Angelegenheit in Sachen Panken, Pech und Pleiten unter dem Schlagwort-Trio Wirtschaftskriminelle/Staatskriminalität/Es-gilt-die-Unschuldsvermutung.
Soviel fürs Erste vom Auftauchen von so „mafiösen Strukturen“ und „unmöglichen Geschäften“, die der gemeine deutsche polit und ökonomie Fachtschornalistendepp naturgemäß nur „auf dem Balkan“ erkennen kann, weil er ja nicht nur hauptberuflich Depp ist, sondern eben auch geborener Rassist, der halt an de Uni gelernt hat, wie die alten rassistischen Klischees durch ethnologisch verbrämtes und systemtheoretisch weich gespültes Soziologengeblöke wieder unter die Leute gebracht werden können..., – aber halt, ich schweife ab und komme ins Plaudern.


PS Wäre ich ein aufgeblasener Armleuchter vom Schlage Schirrmacher, Strobl und anderer Wurschtel würde ich jetzt einfach mal wichtigtuerisch behaupten, dass diese heute gemeldeten Rücktritte der gräflichen Bande eben genau dieses Massaker http://thegreatgate.blogger.de/stories/1548391/#1549004 wären, das ich vorgestern an dieser Stelle am Schluss meiner kleinen Ausführung zur Lage des deutschen Pfandbriefs und ihrer journalistischen Darstellung für Weihnachten angekündigt hatte. Aber den blödsinnigen Krampf, nicht mal eine halbe Wahrheit als mögliche Erklärung der Gründe und Ursachen des ganzen „völlig unerwartet eingetreten“ Platzens auch dieses Scheißhaufens auszugeben, überlasse ich lieber Dotterköpfen wie eben solchen vertrottelten weissgarnixen oder halt meinem alten Kumpel Markus Frühauf, der das Pech hat, seit jetzt inzwischen auch schon über zehn Jahren in diesem hessisch Uganda hausen zu müssen und solche „Fälle“, „Vor-„ und „Unfälle“ i und rund um die deutsche Bankenmetropole neuerdings für die Frankfurter Allgemeine Zeitung „aufarbeiten“ zu müssen. Viel Spaß, Frühauf! Kann dir von hier aus nur wünschen, dass dir die Ausreden nicht ausgehen werden – denn das Big-Pfandbrief-Massaker kommt erst noch. Dieses kleine schmutzige Schmierenstück „Balkan“ im Herzen der „Deutschen Bank“ ist lediglich nur ein neues Scharmützel unter alten Kameraden. Glaub´s mir, bevor du dich einmal mehr in den bekannten Schein- und Schwindelprognosen deiner buddies argumentativ verrentst und am Ende im Baader blöd dastehst, und einmal mehr " Ja, ich schäme mich" so krisenkommunikativ billige Ex post Erklärungen daherfaseln musst.

pps Die entsprechenden Zeitungsmeldungen verlinke ich nicht, weil die heute zu Sal. Oppenheim publizierten Artikel nicht mehr bloß Infomüll sind, sondern m. e den juristischen Tatbestand der Beihilfe erfüllen und ihre Autoren bzw. die Redaktionen, die die Veröffentlichung dieser Artikel verantworten in einem demokratisch verfassten bürgerlichen Rechtsstaat eigentlich bestraft gehören und nicht gelesen.

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