Dienstag, 20. Dezember 2011
Der höhere Blödsinn
das kapiere sogar ich - als Klein-Mäxchen

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Plätzchen
hat jemand schon Plätzchen gebacken? Ich ja schon,mit meinem Patenkind, was ein Mädchen ist und 13. Bei der Gelegenheit durfte ich eine Art Zeugnis einsehen, das ich nicht für möglich gehalten hätte. Sie kriegen das wohl zur Ernüchterung kurz vor Weihnachten. Lauter Fünfer und Sechser. Alles, Bio, Geschichte, Deutsch, von Mathe und Physik gar nicht zu reden. Ein einziger Zweier in Religion, und der macht die Sache ja nicht besser. Und das ist jetzt schon Realschule. Das Kind hatte die tolle Idee, auf die Hauptschule zu wechseln, wohl in den Glauben, dass sie da ohne jeglich Aktivität die Königin sein würde.
Die Plätzchen waren aber gut.

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Plätzchen
zusammen mit meiner Tochter zu backen, hatte ich früher die Ehre. Jetzt macht Sie das eher mit ihrer "Mum". Ihr sogenannter "Zwischenbericht" ist auch eine mittlere Katastrophe. Komischerweise ist sie in Physik ganz gut (einen 2er?). In Mathe ist sie mittlerweile auch seitdem sie Nachhilfe hat (3er). Ansonsten auch nix als 6er und sogar einen 6er. Vor allem in den sogenannten "Lernfächern".

Plätzchen allein zu backen macht keinen Spaß. Ausserdem mag ich die Dinger eigentlich nicht.

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Off Topic – EZB dreht durch!
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,805096,00.html

Die Nummer erinnert fatal an den Coup, mit dem die deutsche Reichsregierung 1922/23 ihre offenen Rechnungen aus dem verlorenen Krieg bezahlen wollte. Bekanntlich hätte die Republik seinerzeit nicht nur Reparation für die von 1914 bis 1918 angerichteten Schäden leisten müssen, sondern sollte dazu auch für die fälligen Kriegsanleihen des „Reiches“ gerade stehen, die die Banken der deutschen Großkonzerne auch nach der Abdankung des Kaisers als geldwertes Zahlungsmittel zur Refinanzierung ihrer in- und ausländischen Kapital-Anlagen und Handelsgeschäfte einsetzen mussten – anderes an „assets“, „Sicherheiten“, „Wertpapiere“, kurzum Kapital gabs ja nun mal nicht, abgesehen von den Goldreserven, die nicht mal gereicht hätten ein Prozent der ausstehenden Forderungen und Kosten jenes „deutschen Wesens“ zu decken, an dem die Welt auf Befehl ihrer damals wie heute ebenso größenwahnsinnig wie deppert sich aufführenden Funktionseliten hätte genesen sollen.

Was ist den regierenden deutschen Herrschaften und ihren Oberbänkern damals eingefallen, um sich aus der selbst angerichteten Scheiße rettungsloser Überschuldung bei ihren (nicht nur Versailler) Vertragspartnern irgendwie herauszureiten und dabei auch noch wie unsere doofe Merkel es sich einbildet „als Sieger aus der Krise hervorzugehen“?

Ein neues Gesetz natürlich! Die deutsche Reichsbank wurde per Verordnung angewiesen, gegen die Einlage von „Sicherheiten“ aller Art Banknoten auszugeben, die den Unternehmen dann dazu dienen konnten, ihre in den hinterlegten Sicherheiten schlummernden Schulden nicht erst bei Fälligkeit sondern eben en gros und ad hoc zu begleichen. Praktisch über Nacht waren alle Besitzer sowie Gläubiger von in deutscher Währung berechneter Zahlungsversprechen um Billionen geldwerter Papiere reicher. Der Haken: Verglichen mit den Banknoten, für die z. B. die das Federal Reserval System, also die Zentralbank der USA gerade stand, bekamem die neuen Besitzer von sagen wir einer halben Million dieser deutschen Reichsmark nicht mal ein müdes Lächeln, wenn sie ihr „Geld“ gegen einen US-Dollar, ein Kilo Eisenerz oder auch nur einen Fetzen Blattgold tauschen wollten.

Die deutschen Finanzmarktexperten wollten die ihrer Regierung von der Entende ebenso wie vom patriotischen Kleinsparer abverlangten Reparationsleistungen und Kriegsanleihenerstattung also begleichen, indem sie schlicht und einfach einen fiktiven Barwert aller vom deutschen Reich und seinen privaten Banken aufgenommenen fälligen Schulden in entsprechender Höhe und Menge als „Geld“ ausgaben, was nichts anderes war, als der dreiste Versuch die Gläubiger einfach sauber zu bescheißen.

Nichts anderes, scheint es, versuchen dieser feine Herr Draghi und seine deutschen Finanzmarktexperten des Typs Asmussen, die sich zu dem in meiner Optik durchaus finanzkriminellen Coup entschlossen haben, der EZB zu erlauben, die inzwischen (und diesmal ohne vorangegangenen Weltkrieg) in Billionenhöhe aufgelaufenen Schulden nicht nur der Staaten, sondern insbesonders der für sie systemisch relevanten Finanzdienstleister unserer sogenannten Euro-Zone, in eine drei Jahre lang (in Worten DREI JAHRE!!!, das sind 12 Quartalsbilanzen und also eine Ewigkeit ) unbegrenzte Kreditlinie umzufunktionieren. Der Euro als Geld spielt ab jetzt keine Rolle mehr. Was zählt ist der Schuldenstand bzw. die Schuldentragfähigkeit dieser europäischen Notenbank, was immer das heißen mag, denn faktisch sind ab jetzt eben nicht nur immer noch die gigantischen Berge fauler Schulden in der Welt (und eingelagert in der BIG BAD European Central BANK), sondern noch mal soviel an "Verbindlichkeiten", die unsere maroden masters of the universes wie die Coba, die Deuba, die Unicredit und Konsorten "liquide" halten müssen, weil sie ohne diese Euro-Billionen-Luftnummer, d. h. allein auf den "Wert" dessen gestützt, was sie ihr aktives oder passives Kapital nennen, heute schon nicht nur wie seit drei Jahren technisch insolvent, sondern ganz praktisch zahlungsunfähig wären.
(Aus der Hüfte und ohne Gewähr)

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Zu dem Vielosofen-Peter
Vergessen Sie diesen Sack, GM. Ist nicht nur höherer, sondern schlicht reaktionärer Blödsinn, was da in feuilletonistisch verzapft wird. Über Schulden als sozusagen antropologische Konstante zu schwadronieren übten schon die politischen Theologen des Austrofaschismus, die sich auch damals schon ihre leistungsgerechte Ordnung natürlicher Stände als ihren feuchten Traum einer ihnen passenden Gesellschaft wechselseitig ins Hirn gewichst hatten. Der Peter soll sich doch mal fragen, ob sich sein Ideal nicht längst verwirklicht hat, wenn er sich anschaut, wie leicht und normal es inzwischen seinen deutschen mitfühlenden Unternehmern gemacht wird, ihrem natürlichen Vermögen nachzugehen, z. B. bedürftige politische Nachwuchstalente der CDU ganz ohne so lästige vom bösen Staat erlassene Regelungen, einfach mal so zu unterstützen – weil sie es können. Und die Zeitungen und Talksshows zur Zeit eben voll sind, von solchen Peters, die vor lauter deutschnationalen Herrenreitermoralphantasien offensichtlich nicht mal mehr Platz für ihre kleinsten alten demokratischen Tassen im Schrank haben.

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Das Schlimme ist, dass
dieser reaktionäre dauerdampfplaudernde Schwachkopf dem GEZ-Zahler förmlich AUFGEZWUNGEN wird, genauso wie das m.E. NOCH reaktionärere und NOCH bekanntere Arschloch; der in sogenannten deutschen Talskshows in geradezu dämonischerweise omnipräsente sogenannte "Philosoph" Richard David Precht; der die Frechheit besitzt hier ein freiwilliges, soziales Jahr für Rentner zu fordern. EntschuldigenS bitte, MG, dass ich auf BILD online verlinke, aber das ist in diesem Fall rein niveaumäßig durchaus angebracht.

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In Belgien
war gestern sozusagen wilder Generalstreik. Krankenhäuser, Bahnhöfe, Autobahnzubringer, Häfen, fast die gesamte Fracht- und Verladeindustrie – alles dicht. Vor Antwerpen dümpelten die riesen Container-Frachter wie gestrandete Wale in der Ölsardinendose. Sogar Juristen des Beamtenapparats haben die von Brüssel vergangene Woche beschlossene Rentenkürzung – nein, nicht bestreikt – sondern bloß dagegen demonstriert. Immerhin. Hiesige Staatsanwälte wären wie der SZ-Prantel sicher nicht mal demonstrieren, sondern würden mit der Bibel öffentlich schwören, dass das laut Grundgesetz in der Demokratie verboten ist. Und wie gesagt: Antwerpen dicht. Das kostet! 500 000 Euro Kredit verfaulen da im Minutentakt. Und ab Januar soll es dann richtig ernst werden. Neben Logistik und Frachtverkehr stehen dann die Räder der einschlägigen Metall-Industrien still, die Benelux und damit schon ein wenig Merkozy-Land mit den berühmten just-in-time-maßgeschneidert halbfabrizierten Maschinenbauteil-Exportschlagern made in Germany beliefern. Und zwar ohne, dass ein Sommer, ein Betriebsrats-Chef oder der BDI den Metallern sagt, von wann bis wann sie bitte ihre Bänder abschalten und wieder einschalten und vom lustig angezogenen Streikdarsteller- brav zurück in den Roboter-Modus ihrer Fabrikherren stiefeln dürfen.
Nur so mal hier im Schaufenster nach vorn gestellt, weil das denkfaule Gesülze dieser Filosofen-Peter und Renten-Richards ja nicht nur ätzend doof ist, sondern auf Dauer ja auch so unendlich öde, langweilig und abgestanden.

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Ja,
mir reichts auch mit dem Fernsehen. Talkshows kann ich eh seit langem schon keine mehr anschauen. Und jetzt habe ich mir mit dem Weihnachtsmarathon von ungefährt 16 Two and a half Men-Folgen wohl das komplette ansonsten von mir immer sehr geschätzte Medium verleidet. Aber mehr war nach stundenlangem Ente-Braten nicht mehr drin. Ein sehr undankbares Geschäft.

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