Donnerstag, 8. September 2022
Aus meinem WhatsApp-Diary - Letzter Stand
14:58, 7.9.2022] andreas otteneder: Empfehlenswerter Beitrag von FAZ​.​NET:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/vorsorgespezialist-herbert-saurugg-ueber-drohende-stromausfaelle-18298092.html?GEPC=s1
der dummbeutel habeck beschäftigt die Journaille mit seinen vorstellungen erfolgreicher green-deals (minus ist plus vom kreditgeber aus gesehen) und der alte frühauf kommt zur sache: was, wenns bei den minus 20% energieträgermengen bleibt, die der vollidiot habeck (und mit ihm eine ganze riege ebenfalls komplett fachidiosierter sog. experten, allen voran sog. strommärkte designende energie-ökonomen) mit "einsparen durch privaten verbrauch" decken will?
[15:21, 7.9.2022] andreas otteneder: ps bin gespannt, wer wann seine leser mal mit der information vertraut macht, dass sich auch wenn die neuen wunderfaffen der ukraine wirken und russlands energiedealer die fehlenden 20 % trotz sanktionen seinen unfreundlichen partnern wie gehabt unentgeltlich bereitstellen würde, an der verdreifachung der preise für gas und strom für den sog. verbraucher nichts ändern würde und sich bis april 23 auch nichts ändern kann, abgesehen von noch höheren preisen, weil sonst mit Playern wie z. b. uniper bzw. ihres bankenkonsortiums dieser idiotische markt zusammenbricht.
[19:01, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe : Ist ja ein pay Artikel.
[19:29, 7.9.2022] andreas otteneder: dieser eu-energiemarkt is eine smarte Melange aus der new economy (die 2000 gecrasht is) und dem pfand- und krediverbriefungscasino, das sich 2007/8 als eigentlich nicht so gute idee kreativer marktdsigner herausgestellt hat. jetzt - Herbst/Winter 22/23 fehlen plötzlich 20% des berühmten "knappen gutes", das mit der privatwirtschaftlichen vermarktung den berühmten "kuchen" für alle größer machen soll (wachstum). und was passiert? am markt ploppen eurooaweit börsennotierte firmen auf, die außer einer super greenen firmenphilosophie Null ware oder dienstleistung zu bieten haben. gleichzeitig wird aus vielen vielen bunten marktteilnehmern das die experten schon wieder überraschende problem, dass private eigentümer werthaltige anlagen besitzen, die sie sich wie weiland die us-häuslebauer anno 2007 nie im leben leisten können. klar: is nur meine instinktive Einschätzung der lage. die berater von habeck&lindner werden es sicher besser wissen und erklären, dass die lage sn drn märkten viel zu kompliziert ist, um so unerwartete verwerfungen überhaupt zu verstehen.
[19:32, 7.9.2022] andreas otteneder: @frühauf: ich hab ihn heute vormittag noch gratis gelesen. offenbar hat er zu viele klicks und Kommentare generiert, um noch frei zugänglich zu sein.
[19:36, 7.9.2022] andreas otteneder: so kann man Themen/meinungen auch "kuratieren" , um hier mal das smartere Wort für lenken/unterschlagen zu missbrauchen.
[19:39, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Ist Dein Zahn, bzw. Dein Loch OK?
[19:41, 7.9.2022] anonymisierter 2 aus der wa-gruppe: Themawechsel.de
[19:42, 7.9.2022] andreas otteneder: bis jetzt ja. morgen werden die fäden gezogen. bluten tut nix mehr und entzündet fühlt sich die Stelle, wo gestern noch der zahn war, auch nicht mehr an. nehm aber noch ibus en masse
[20:49, 7.9.2022] andreas otteneder: das wirklich irre an der aktuellen lage sowohl der sog. Märkte als auch ihrer gestaltenden begleiter, also der für energieversorgung zuständigen ministerien und banken is js, dass die "probleme", die ihnen jetzt auf die füsse fallen, noch die probleme 2019 sind, die mit dem sog. putinkrieg eigentlich gar nichts zu tun haben außer, dass sie sich mit putin von den Herren habeck und genossen viel besser und einfacher erklären lassen: schuldhaftes Versagen eines Rohstoffeigentümers, der lieber ukrainer killt anstatt anstatt wertebasierten freien unternehmern auch weiterhin gratis den stoff bereitzustellen, aus dem die ihre renditeträume geschnitzt haben und immer noch weiter schnitzen, obwohl in dem "markt" seit dez. 2019 wg. rezession, corona, zinsprobleme, pipapo nicht mal mehr Phantasie drin is, sondern nur geplatzte wechsel, aufgeflogene geschäftsmodelle und miese statt win-win im lustigen derivate-handel. basiert auf zukünftige verbräuche z. b. erneuerbarer energien.
[20:56, 7.9.2022] andreas otteneder: und ab jetzt fehlt diesen arschlöchern noch dazu 20% stoff zur deckung der grundlast ihrer stromnetze und kraftwerke!!!
[21:09, 7.9.2022] IX: Dramatische Blödheit.
[21:37, 7.9.2022] andreas otteneder: ich hoff ja insgeheim, dass du mich gerade persönlich beleidigt hast und mir sagen kannst, wo ich was übersehen habe oder mit meiner einschätzung der lage und der habecks und genossen wegen dramatischer blödheit daneben liege. denn wenn ich nicht dramatisch daneben liege ist die wahrscheinlichkeit, dass frau baerbock und ihre tapferen ukrainer den bis jetzt ja noch als gas- und medienkrieg geführte sonderoperation zur ruinierung russlands in einen richtigen krieg mit endsieg des freien westens über autokratische killer umschlagen lassen müssen praktisch gleich 100 prozent. oder glaubt irgendjemand ernsthaft, dass die chefs der russischen föderation so nett sind, dem Herrn habeck in den kommenden 3 monaten was zu schenken, nur weil der trottel nicht zugeben kann, dass er es braucht???
[21:44, 7.9.2022] anonymisierter 2 aus der wa-gruppe: IX würde dich niemals beleidigen, schon gar nicht persönlich ❤️
[21:49, 7.9.2022] andreas otteneder: es is ja nicht so, dass nur die habecks und von der leines zur zeit über sich hinaus wachsen, rhetorisch und politisch. in london is seit gestern eine auch von konservativen Leitartiklern ganz offen als irre charakterisierte tory an der macht, die - wenn sie margret Thatcher spielen will- jederzeit einen panzerkreuzer richtung ostsee schicken kann, um ihren beitrag zur sicherung der freiheit europas zu leisten, trotz brexit. ach was, wegen brexit!!!
[21:53, 7.9.2022] andreas otteneder: @anonymisierter 2 aus der wa-gruppe: das bildest du dir ein. die macht das ständig. aber mir machts nichts aus. bin ja keine weibische schwuchtel.
[21:55, 7.9.2022] anonymisierter 2 aus der wa-gruppe: Gott sei Dank 💪
[21:57, 7.9.2022] IX: Ich meinte doch nicht dich, sondern den beschriebenen Sachverhalt. anonymisierter 2 aus der wa-gruppe kennt mich besser als du
[21:57, 7.9.2022] anonymisierter 2 aus der wa-gruppe: Bin halt sensibel und emphatisch
[21:58, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Und heterosexuell
[21:58, 7.9.2022] anonymisierter 2 aus der wa-gruppe: Contradictio in adjecto
[21:59, 7.9.2022] anonymisierter 2 aus der wa-gruppe: Normalerweise
[22:00, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Hab heut schon wieder für jetzt 30 EUR p.m. ein DAZN Abo abgeschlossen. Bin ich nicht blöd?
[22:01, 7.9.2022] anonymisierter 2 aus der wa-gruppe: Wieso denn?
[22:02, 7.9.2022] andreas otteneder: wenn du noch sagst was dazn is, kriegst eine antwort
[22:02, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: In Italien auch bald eine Faschistin an der Macht. Ich sehe schwarz für die EU und dem Euro.
[22:03, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Sportsender. Football, Football, everybody loves Football.......Caprisco Chicca?
[22:05, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Song aus den 30ern
[22:06, 7.9.2022] andreas otteneder: was is mit den Premiere-ablegern und den Öffis? dürfen die nix mehr oder heißen die jetzt so komisch?
[22:08, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Nix mehr im Öffentlichen. Für alles musst zusätzlich zahlen. Dann extra noch die Pensionen der Öffentlichen.
[22:09, 7.9.2022] andreas otteneder: und der amtliche sportrechte-tv-konzern Konzern heißt echt dazn?
[22:09, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Ja. Aus England.
[22:12, 7.9.2022] andreas otteneder: ok. däzn. klingt nicht ganz so prollasslig. aber für so was geld ausgeben? bin ich froh, dass mich der krampf seit jahren nur noch im spietschau-format interessiert
[22:13, 7.9.2022] andreas otteneder: sportschau
[22:19, 7.9.2022] andreas otteneder: hab ich eine medienrechtliche Grundsatz-entscheidung verpasst? seit wann sind finalrunden internat. turniere, also rm, wm und höhepunkte championsleague etc. nicht mehr im sortiment der öffis wegen grundversorgungspflicht?
[22:19, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Sportschau ist was für 60er Fans. Champions-League musst zahlen.
[22:23, 7.9.2022] andreas otteneder: sportschau is frauenfussball ohne ball. schau ich seit 30 jahren nicht mehr. meinte die zussmnrnfassungen der dpielchen im sportschau-format.
[22:24, 7.9.2022] andreas otteneder: ganze spiele, siehe oben. wen interessiert viertelfinale Frankfurt gegen sarajewo? ausser sehr einsame Menschen...
[22:27, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Hat Sarajewo ein Mannschaft?
[22:29, 7.9.2022] andreas otteneder: das hoffe ich doch! wofür hat die nato die herzogewina aus ihrem völkergefängnis befreit?
[22:30, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Schau gerade FCB gegen Unter an. Spielstand 2:0
[22:32, 7.9.2022] andreas otteneder: bayern gegen inter Inter Mailand? daheim? wieso steht davon nix im ix-anonym-intetnet, frau ix?
[22:32, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Auswärts. Bayern führt in Milan.
[22:33, 7.9.2022] andreas otteneder: auweija. Italien zur zeit echt im arsch
[22:34, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Bei der WM sind sie auch nicht dabei.
[22:35, 7.9.2022] andreas otteneder: nicht mal bei den damen. porca miseria...
[22:48, 7.9.2022] andreas otteneder: https://www.wetteronline.de/wetterticker/historische-hitzewellen-in-kalifornien-mehrere-braende-und-strom-wird-knapp--7616d429-171b-4789-a6fd-2bcb41c793de
so ganz nebenbei erlebt die einzig wahre Supermacht das blaue Wunder, dass auch ihre greendeals keine Chance für innovative lösungen der probleme eines angeblichen klimawandels sind, sondern - verbrannte kredite auf verbrannter erde.
[22:56, 7.9.2022] andreas otteneder: der notstand betrifft übrigens nicht nur Kalifornien. sondern zieht sich in den gesamten mittelwesten. vor paar tagen hatten die einen Sandsturm, der sich soweit das Kameraauge reichte wie eine riesenwelle aus dune, der wüstenplanet über die ganze gegend geschoben hat.
[23:07, 7.9.2022] andreas otteneder: die talking heads, die in den cnn-talkshows, dem interessierten us-bürger diese seltsamen bilder erklären und verständlich machen sind übrigens noch überzeugender als unsere habeck- und bärbock-versteher. die haben den verstand völlig ausgeschaltet, wenn die ihre auswendig gelernten phrasen runter dreschen und gelten in genau dem zustand als besonders kompetent.
[23:31, 7.9.2022] andreas otteneder: zdf zeigt übrigens gerade barca gegen pilsen. Gottseidank im sportschau-format. davor gabs offenbar paar minuten vom bayern-spiel. also ich fühl mich komplett gut grundversorgt, auch ohne pay-tv, und wahrscheinlich auch wenn mich der krampf jetzt brennend interessieren würde und ich nicht zufällig hingezappt hätte. aber ich bin auch kein fan, schaus mir aber schon gern an, wenn s um was geht.
[23:34, 7.9.2022] andreas otteneder: is das eigentlich bei den pay-tv-sendungen auch so, dass da beim gequatsche immer auch eine frau dabeisitzen und mitquatschen MUSS?
[23:35, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Klar
[23:39, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Ich kann diese Fussballfrauen nicht mehr hören.
[23:39, 7.9.2022] andreas otteneder: kann man da nix einstellen? also live-übertragung mit "ohne expertenrunde" oder mit "nur spieler&trainer statement plus Fragesteller nach Wahl"?
[23:40, 7.9.2022] andreas otteneder: wofür zahlt man denn dann?
[23:40, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Es gibt auch ständig Werbung.
[23:40, 7.9.2022] andreas otteneder: haben die noch nix von diversifizierung gehört?
[23:41, 7.9.2022] andreas otteneder: der kunde ist doch könig!
[23:41, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Doch. Eben.
[23:41, 7.9.2022] andreas otteneder: da solltest du mal einrn leserbrief sn die bild schreiben
[23:43, 7.9.2022] andreas otteneder: fordere ein abo mit fussball oben ohne alles
[23:45, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Frauen moderiere fast sämtliche Männerspiele. Kann mit jmd erklären, weshalb das so ist?
[23:45, 7.9.2022] andreas otteneder: da könntest deinen humor richtig einsetzen.
[23:46, 7.9.2022] andreas otteneder: guter Ansatz.
[23:46, 7.9.2022] andreas otteneder: rhetorische fragen gehn immer.
[23:48, 7.9.2022] andreas otteneder: jetzt noch die forderung knackig formulieren. und eine charmante selbstdarstelling als kunde einer pay-tv-firma. und fertig is der leserbrief
[23:48, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Dann analysiert die Trainerin der Frauennationalmannschaft für das ZDF. Sie hat einen 90 jährigen geheiratet. Weshalb wohl?
[23:49, 7.9.2022] anonymisierter 1 aus der wa-gruppe: Mit komischen Lippenstift
[23:49, 7.9.2022] andreas otteneder: kann msn einflechten. muss aber nicht sein
[23:50, 7.9.2022] andreas otteneder: Bildleser wollens kurz und bündig. frag den anonymisierten 2 aus der wa-gruppe.
[23:53, 7.9.2022] andreas otteneder: andererseits: die haben natürlich eine tüchtige leserbrief-redaktion. und hauen jede einsendung professionell zusammen bis es knackt
[23:55, 7.9.2022] andreas otteneder: beim mix-anonym macht das der dr. anonym.
[23:57, 7.9.2022] andreas otteneder: grossartiger journalist. kommentiert auch selber, was er sn leserbriefen so ins haus geflattert kriegt.
[23:58, 7.9.2022] andreas otteneder: hat bei ix gelernt bis sie ihn rausgeschmissen hat. warum eigentlich, frau ix?
[01:53, 8.9.2022] andreas otteneder: "Zu Ende 2021 hatte der KENFO allerdings 757,9 millionen euro in öl-und gasunternehmen investiert, darunter 26 milionen euro in den russischen ölkonzern lukoil. das entspricht 3,2 prozent der anlagen. ausserdrm hatte der fondscin grosdbanken investiert, die in den cum-ex-skandal verwickelt waren und gegen die von den staatsanwaltschaften in köln und frankfurt ermittelt wurde." wikipedia.
keine ahnung, ob 3,2 % der anlagen jetzt nur peanuts sind oder ein Verlust, der so einen fonds jucken muss, und auch keine ahnung, ob der fonds sein Investment in die cum-ex-banken genauso souverän wegsteckt wie scholz sein engagement einfach vergessen kann. ich bin weder volkswirt noch jurist und geb die 2 fragen gerne an die experten hier weiter, weil mich die antworten schon sehr interessieren, schließlich handelt es sich bei KENFO nicht um irgendeinen grattlerfonds. sondern den "zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung (KENFO, auch als "Entsorgungsfonds oder "Atomfonds bezeichnet)" (wieder wikipedia).
Ende 21 war für die chefköche dieser als stiftung des öffentlichen rechts 2017 ins leben gerufenen verwaltung "werthaltigen sondervermögens" (lustiges wort, das ich mir dafür ausgedacht habe) schluss mit lustig und win-win-sprüchen auf der weihnachtsfeier, denn es war klar: ende 22 wirds ernst mit der frage wer finanziert womit den ganzen müll und den rückbau der klitschen, wenn dann auch an der isar der letzte das licht im mannschaftsraum von isar 2 ausmacht. ich hab zwar nicht vwl, sondern politik studiert, kann mir aber lebhaft vorstellen, dass es an diesen tagen und in den folgenden wirklich sehr wahrscheinlich der fall war, dass psychologie die marktteilnehmer mehr getrieben hat als das erbsen zählen - pardon - als das expertisen generieren. das arschloch habeck tut jetzt so, als ginge ihn die lage dieses fonds momentan gar nix an und streitet lieber öffentlich mit der preussag ag über "technische fragen" des betriebs von atomkraftwerken bzw. ihre richtige interpretation. klar. würd ich an seiner stelle genauso machen, wenn die Alternative is, dass die preussag ag ihm erklärt was eine insolvenz is und wann sie fällig wird.
[02:00, 8.9.2022] andreas otteneder: ps wer mal laut lachen will, der google bitte den namen nina scheer. aber triggerwarnung: am Ende des wiki-eintrags können disruptive emotionen entstehen, die man vor der Zeitenwende als blanken hass bezeichnet hat.

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Freitag, 26. August 2022
Wenn Du mich fragst, Der Hund. Und sag bitte nicht Kitsch, sag Moderne
Brennendes Schiff

Das Eismeer

Das Floß der Medusa

Die Freiheit...

HUND

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Freitag, 12. August 2022
SELFIE DES COULEURS A LA MODE DES ARTS CONTEMPORAIRES
selfie bildbearbeitung

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Montag, 27. Dezember 2021
STATE OF THE ART
APACHE
Coming out of the redwoods
on her way to L.A.
she was looking for fun
and she wanted to stay
and the bullet that blew her
(head up up and away)
god bless american steel
was made in Pittsburg P.A.
So she was
gone in the last days of april
could be the first night in may
listening to a my my my
started by a hey hey hey
May be she only was searching
just a good ride to go
after the DJ had mentioned that
(next song will be)
real shit that will hit his big countryside show
and a man in the middle
does what a man has got to do
being a real white supreme redneck
with a very own point of view.
So she was
gone in the last days of april
could be the first night in may
listening to a my my my
started by a hey hey hey

So as she enters the bar,
in new pants from San Fran
acting cool, getting ready to see,
she?s so welcomed with a dissin´
easy listening very jizzeling sounds like
piss off fucking apache.
And as she turns around ´cause
a girl has to stay on the scene
she has to find herself
face to face hey ?
hey bitch, yes you know what i mean!
So she was
gone in the last days of april
could be the first night in may
listen to a my my my
started by a hey hey hey
So no female attraction
not even her college degrees
will keep herself safe now
in front to that crazy homie´ s private disease
For what? s happening (now) here
she just does't know (whats´going on)
For sure she will never mind (what´s up!) that punk,
´cause she finds no word for the great US-Nation
in her apachi mother tongue.
For there is no word made for what?s called US-Nation
in an apachi mother tongue

So she was
gone in the last days of april
could be the first night in may
listen to a my my my started by a hey hey hey

So as the things felt into places
she had to pay for what she had got:
Some peanuts in her pocket
and going down in a red bed of her own
Very own. Only blood

While nothing else matters

So she was
gone in the last days of april
could be the first night in may
listen to a my my my started by a hey hey hey

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Mittwoch, 6. Januar 2021
hny

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Montag, 31. August 2020
Zum 250ten – ganz altes Lied, reloaded
Es gibt aber noch eine Manier, an die sich die Kritik vorzüglich zu heften hat, nämlich diejenige, welche im Besitz der Philosophie zu sein vorgibt, die Formen und Worte, in welchen große philosophische Systeme sich ausdrücken, gebraucht, viel mitspricht, aber im Grunde ein leerer Wortdunst ohne inneren Gehalt ist. Ein solches Geschwätz ohne die Idee der Philosophie erwirbt sich durch seine Weitläufigkeit und eigene Anmaßung eine Art von Autorität, teils weil es fast unglaublich scheint, daß soviel Schale ohne Kern sein soll, teils weil die Leerheit eine Art von allgemeiner Verständlichkeit hat. Da es nichts Ekelhafteres gibt als diese Verwandlung des Ernsts der Philosophie in Plattheit, so hat die Kritik alles aufzubieten, um dies Unglück abzuwehren.
Diese verschiedenen Formen finden sich im allgemeinen mehr oder weniger herrschend in dem jetzigen deutschen Philosophieren, worauf dieses kritische Journal..."


(Hegel, als schon nicht mehr ganz junger Hund, aber noch einig mit dem dann doch unglaublich dumpf deutsch weiter philosophierenden Schelling, 1802, Hervorhebungen, d. Verf)

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Montag, 27. April 2020
Gravity´s Rainbow Beyond The Sea Of Culturalstudie´s Bullshit All Along The Frontlines Of A Pandemic Moral Hazard Made By the Fucked Up Howling Dogs Called Germany´s Next Intelligenzia United
PYNCHON – ENDEN DER PARABEL – 54books-hörspielkritik 27.04

"Irgendwann, ungefähr am Ende des ersten Drittels im Hörspiel Gravity’s Rainbow – Die Enden der Parabel von Klaus Buhlert, hört man das Klick-Klick eines Tischtennisballs. Das ist seltsam, denn in der Szene geht es um Croquet. Tyrone Slothrop, die Hauptfigur des Hörspiels (wenn auch vielleicht nicht die der Romanvorlage) fällt, nur mit einem purpurroten Vorhang bekleidet, in eine Croquet-Partie ein, die gerade von einem namenlosen britischen General, seinen Offizieren und deren Damen in den Außenanlagen eines Casino-Hotels an der Côte d’Azur absolviert wird. Croquet spielte man 1945, da spielen Hörspiel und Roman, mit einem Ball aus Holz. Im Roman wird das Geräusch von hölzernem Schläger, der auf hölzernen Ball trifft, nachgeahmt: „In the silence, before he (d. i. Slothrop) can even register pain, comes the loud thock of wood hitting wood.“ In wenigen Sekunden werden sich der General und seine Entourage über Slothrop beugen. Aus einer temporeichen Verfolgungsjagd, die als Zusammenschnitt lustig-brutaler Szenen aus einem Hollywood-Slapstick- oder Zeichentrick-Film geschildert wird, fällt Slothrop in eine Szene, die aus einem Gilbert und Sullivan-Musical stammen könnte – oder aus den Alice-Romanen des Mathematikers Lewis Caroll, wo man ebenso unversehens in Situationen gerät, in denen man um sein Leben spielen muss. Am Ende dieser Episode im Roman „Gravity’s Rainbow“ hat Slothrop zwar nicht seinen Kopf verloren, dafür aber seine Identität. Als er zurück in sein Hotelzimmer kommt, ist dort alles spurlos verschwunden, was ihn bisher definierte: seine amerikanische Uniform, seine militärischen Ausweispapiere – und die junge Frau, Katje Borgesius, die er erst vor wenigen Tagen aus den Tentakeln eines Oktopus gerettet hat, der auf den Kosenamen Grischa hört.

Dem Hörspiel das Klicklick eines Plastikballs, statt des hölzernen thock im Roman, als Fehler anzukreiden, klingt nach kleinlicher Nerdkritik. Nach den zahllosen Fan-Kritikern, die in akribischer Kleinarbeit die Anschlussfehler in Filmen und Serien aufspüren oder den Machern der Lord of the Rings Filmreihe oder von Game of Thrones nachweisen, dass ein Detail an der Kurzwaffe des dritten Thronwächters von rechts nicht exakt den Angaben der Romanvorlage entspricht. Bloß gibt es in Thomas Pynchons Gravity’s Rainbow keine unwichtigen Details. Der Roman und sein Autor sind berühmt-berüchtigt für ihre Detailversessenheit – und für deren historisch korrekte Genauigkeit. Von Schnitt und Farbe der Kleidung der Protagonist*innen bis hin zu ihren Idio- und Soziolekten; von der korrekten Schilderung irgendwelcher historischer Stadtfassaden Nordhausens bis zum Grundriss eines Corporate Headquarters in Chicago. Und natürlich den technischen Details der A4/V2-Rakete und ihrer Zündungssequenz
Der Effekt dieser Detailanhäufungen auf die Leserin sind genauso delirant und paranoisch wie sie es für Tyrone Slothrop und die anderen Protagonist*innen des Romans sind: Aus der „Realität“ wird ein Dickicht aus Realitäten, Zeichen, Hinweisen, Symbolen, Codes, die etwas bedeuten oder vielleicht doch nicht. Oder schon etwas, aber nicht das, was man aus ihnen liest. Oder alles das, was man aus ihnen lesen kann, und deswegen gleichzeitig eben auch gar nichts. Das Croquet-Spiel mit seinen Assoziationen an Lewis Carolls Alice im Wunderland und Alice hinter den Spiegeln ist bei Pynchon eben nicht nur ein kleiner Gag, den man dann in einen netten Gag für die Ohren umwandelt: Jeder, der die Alice-Romane gelesen hat, weiß, dass hier hinter der spielerischen Fassade eines Märchens sprachphilosophische und erkenntnistheoretische Grundfragen diskutiert werden – von einer 12jährigen, von Spielkarten, von allerlei sprechenden Tieren und Fabelwesen sowie einer gruselig-freundlichen Katze, deren wahre Motive im Unklaren bleiben. 
Lewis Caroll und die Alice-Romane sind, genauso wie Nabokov und sein Roman Lolita, wichtige Referenzen und erzählerische Vorbilder für Pynchon. Dazu gehört auch die Sexualisierung und Erotisierung von Mädchen und sehr junger Frauen, aber auch von Jungen: Gravity’s Rainbow ist nicht nur eine Master Class in der Narrativierung von Zeichen- und Erkenntnistheorien, es breitet auch in oft schwer zu ertragender Kälte der Beobachterhaltung das ganze Panorama dessen aus, was wir heute „toxic masculinities“ nennen: Hier werden an verschiedenen Typen die historisch und kulturell unterschiedlichen Mechanismen durchexerziert und rekonstruiert, mit denen der patriarchal organisierte militärisch-industrielle Komplex (der mehr und etwas deutlich Dunkleres ist als „der Kapitalismus“) sich Protagonisten erschafft, für die Sexualität, Macht, Gewalt sowie Glück und sogar Erlösung unlösbar ineinander verschränkt sind. Und für Figuren wie den SS-Offizier Weißmann aka Blicero sogar ein und dasselbe. Was Blicero, im Gegensatz zu den hochgradig materiell denkenden US-Offizieren im Roman, zu einer mythischen Figur macht. Die neuen amerikanischen Eliten dagegen sind entweder a-moralische Technokraten und Wissenschaftler oder schlicht brutale sexistische und rassistische Sadisten, die an der Drecksarbeit, die sie für die gesellschaftliche Ordnung verrichten, vor allem mal Spaß haben. Gravity’s Rainbow ist auch die Schilderung der Translatio Imperii von den alten europäischen Mächten und Nazi-Deutschland auf die USA . Die Differenzen zu den Nazis, die High Tech-Forschung und KZ zu einem Produktionszusammenhang machten, sind nur graduell. Eine der beeindruckendsten und niederschmetterndsten Szenen des Romans ist dann auch die Jagd, die der üble Rassist Major Marvy in den Gängen von Mittelbau Dora auf Slothorp veranstaltet, unter anderem weil der die Herero-Gruppe deckt, die sich selbst „Schwarzkommando“ nennt, während sich dort gleichzeitig die Geister der geschundenen KZ-Sklavenarbeiter materialisieren.
Von allem dem bekommt die Hörerin des 14-stündigen Hörspiels, das Klaus Buhlert im Auftrag von SWR und Deutschlandfunk aus Gravity’s Rainbow gemacht hat, nur am Rande etwas mit. Buhlert macht aus Pynchons Romanmonster, in dem man vorwarnungslos von der Erörterung der philosophischen Implikationen der Poisson-Verteilung in lustig-obszöne Soldatenlieder zur Sterbeszene einer in Mittelbau Dora für die Wunderwaffe zu Tode gearbeiteten Zwangsarbeiterin getrieben wird, ein „Paranoia-Drug-Sex Road Movie-Hörspiel“. So beschreibt es die Website, die der SWR 2 dem Mammutprojekt eingerichtet hat. Und das trifft es ganz gut: Buhlert streicht den Text sehr konsequent zusammen: auf die Geschichte der Jagd Tyrone Slothrops durch das vom Krieg verwüstete Europa, „die Zone“, auf der Suche nach dem „Schwarzgerät“, dem Herz und Gehirn der A4/V2.  Damit erspart er sich das Problem, für Pynchons barock-BusterKeatonesken Erzählen eine adäquate Hörspielform finden zu müssen. Allerdings handelt er sich dadurch ein anderes Problem ein: Pynchons metaphysisches Monster schrumpft auf eine Art „Born to be Wild – Easy Rider“-Hippie-Spionage-Roman zusammen.
Gegen die Komplexitätsreduktion des Ursprungtextes ist an sich nichts einzuwenden; dass Buhlert andere Priorität setzt als es die Pynchon-Fan würde, die diese Rezension schreibt, liegt in der Natur der Sache, aber: Buhlert reproduziert einen der ärgerlichsten Aspekte der Rezeption(sgeschichte) des Romans (nicht nur) in Deutschland – Gravity’s Rainbow als affirmativer Entwicklungsroman eines Weißen Mannes, der durch allerlei Irrungen und Prüfungen die Wahrheit über Politik und Gesellschaft als großen Corporate-Verschwörungszusammenhang erfährt. Im Prinzip Wilhelm Meister, nur mit deutlich mehr Drogen, Sex und Rock’nRoll. Und mehr von dem, was sich mancher im Feuilleton auch heute noch als subversiv und radikal transgressiv schön redet. Unter anderem Sado-Maso-Sex mit zwölfjährigen Mädchen. Besonders unangenehm zeigt sich das in zwei ästhetischen Entscheidungen Buhlerts: in der von ihm selbst komponierten und mit seinem Ensemble eingespielten Musik und bei der Auswahl der Sprecher*innen, hier vor allem die der männlichen Figuren.
Musik spielt im Roman eine zentrale Rolle. Slothrop ist begeisterter Mundharmonika- und Ukulele-Spieler; an entscheidenden Stellen des Textes brechen die Figuren oder die Erzählinstanz in Songtexte aus, die auf bekannte zeitgenössische Melodien zu singen sind; ständig werden Schlager, Swing und vor allem Schwarze populäre Musik der Zeit, aber auch klassische Musikstücke referenziert. Von all dem kommt im Hörspiel fast nichts vor, stattdessen dominiert eine diffuser 70er Jahre-JazzRock-Synthesizer-Gitarren-Sound den Hörraum. Was möglicherweise als Verfremdungseffekt gedacht war, passt in seiner Musikfrickelheros-Seligkeit leider nur zu gut in die Weiße-Männlichkeitsromantik der von Buhlert gebotenen Handlung. Die sehr konkrete historische Situierung des Romans, die im Zusammenspiel mit den mythisch-sagenhaften Elementen des Textes den seltsamen Zeitraum „der Zone“ auch für die Leserin erzeugt, verschwindet damit: Zweiter Weltkrieg wird zu einer mittels Rauschen und altertümlichen Kinoprojektor-Geräuschen aufgerufenen Kulisse. Die Paranoia des Romans, die auch die Leserin schnell befällt, bleibt im Hörspiel eher Behauptung, denn Erfahrung.
Buhlerts Vorliebe für einen ganz bestimmten Typ deutscher Theaterschauspieler-Stimme ist das Äquivalent des Frickel-Sounds auf Sprecherseite: Die meisten Männerstimmen sind sich alle viel zu ähnlich in der Tonlage und im Sprachduktus. Sehr viel raue, rauchige, ausgestellte Körnigkeit und Regie-Theaterdiktion, wodurch die problematischen Aspekte der deutschen Übersetzung von Elfriede Jelinek und Thomas Piltz forciert werden – zu wenig Flow, zu langsam im Rhythmus und zu wenig sprachliche und stilistische Varianz der Register. Ob jetzt der Erzähler Frank Pätzold spricht oder der zum zweiten Haupterzähler beförderte „Pirate“ Prentice (Felix Goeser), ist schon am Anfang der 14 Stunden Hörzeit schwer zu unterscheiden und wird nach sieben Stunden nicht einfacher.
Und Bibiana Beglau als Katje Borgesius, in der Hörspielversion die weibliche Hauptrolle, ist leider eine Fehlbesetzung: Sie ist stimmlich zu alt. Der Projektionscharakter der Figur beziehungsweise ihre Fähigkeit, jedem Mann etwas anderes zu sein, bleibt in der Inszenierung uneingelöst. Stattdessen scheint Buhlert sich eine deutsche Version einer Film Noir-Heldin zusammenbasteln zu wollen. Corinna Harfouch als Ex-UFA-Diva und kinderverschlingende Grimm’sche Hexe dagegen ist fantastisch. Bedauerlicherweise setzt Buhlert Golo Euler, der Tyrone Slothrop mit einer jungen, zwischen Naivität und Gerissenheit changierende Stimme als eine Art Parsifal mit Can-Do-Attitüde spricht, viel zu selten ein
Überhaupt keine Gedanken scheinen sich Buhlert und sein Team rätselhafterweise darüber gemacht zu haben, wie sie die von Pynchon akribisch registrierten Unterschiede im Englischen auf Deutsch hörbar machen wollen. Dass man sich ständig missversteht, weil man die gleiche Sprache spricht, nur anders, ist eines der immer wieder variierten Motive des Romans. Von der Funktion der verschiedenen englischen Sprachen als sozialer Marker ganz zu schweigen. Davon bleibt im Hörspiel nichts. Im Gegenteil: Man hat des Öfteren den Eindruck, als wüssten die Sprecher*innen nicht immer, wie man einen englischen Namen oder eine Bezeichnung korrekt ausspricht.
Der SWR und der Deutschlandfunk, vor allem aber das Team um den Chefdramaturgen der Produktion, Manfred Hess, und Klaus Buhlert, sind für ihre Wagemut, ihre Sturheit und das schiere Durchhaltevermögen, sich und den Zuhörer*innen so eine Mammutproduktion zumuten zu wollen, zu feiern und zu loben. Und ja, wahrscheinlich ist Gravity’s Rainbow – Die Enden der Parabel. Das Hörspiel der Hörspiel-, vielleicht sogar der Radio-Höhepunkt dieses Jahres, als den es viele Kritiker preisen. Ein Denkmal dessen, zu was öffentlich-rechtlicher Rundfunk immer noch fähig ist, wenn er das selbstverordnete Format-Einerlei und die Überzeugung, Hörer*innen seien anspruchslose intellektuelle Einzeller, beherzt hinter sich lässt, ist das Projekt ohnehin. Dass man an einer Hörspielfassung dieses Jahrhundertromans, hier mal wirklich keine Phrase, nur scheitern kann, war allen Beteiligten sicher klar. Aber man hätte ästhetisch und konzeptionell deutlich ambitionierter und differenzierter scheitern wollen müssen. Dass das nicht gelungen ist, ist ein bisschen schade." ZITAT ENDE

Und nein, es ist nicht nur ein bisschen schade, sondern eigentlich ein guter Grund, den für die Vertonung des Romans Verantwortlichen vllt auch mal so richtig sachlich vor Augen zu führen, woran sie denn da so gescheitert sind. Aber diese kleine Beckmesserei ist mit Blick auf den insgesamt großartigen, selten guten Text und die enormen Qualitäten, die diese Rezension tatsächlich so besonders macht und aus dem üblichen Feuilletonistendreck so wohltuend herausragen lässt, tatsächlich nicht besonders bemerkenswert und eigentlich gar nicht so wichtig, denn dass der Autor am Schluss seiner wie gesagt selten guten, ausgesprochen lobenswerten Kritik am Ende eben doch mit seinem "...differenzierter scheitern wollen müssen.." und dem "...ein bisschen schade" schließlich eben doch noch auch etwas unsachlich wird, liegt vielleicht einfach daran, dass er als intelligenter Mensch, der auch noch intelligent schreiben kann eben auch auf die in der Branche übliche Weise professionell persönlich werden kann, anstatt an der Stelle richtig persönlich werden zu müssen und zu den zwar sachlich beurteilt trifftigeren, aber eben doch auch böse klingenden Worten zu greifen. Worten wie mentale Verelendung, Selbstiditiotisierung einer auf Socializing getrimmten Bewusstseinsindustrie und Regression als Deformation professionelle, um nur die harmloseren der in diesem Zusammenhang relevanten als erklärendes Beispiel zum guten bzw als besseren Schluss nur mal so vorzuschlagen.



Quelle:https://www.54books.de/besser-scheitern-das-hoerspiel-gravitys-rainbow/

Dedicated in deep respect and sympathy to the people and institutions of the Volksrepublik China for fighting the power of the SARS-2-Outbreak instead of just mention it to keep the faith in business as usual as terms of trade keeping running the world as we know it by any means necessary whatever that means.
 

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