Donnerstag, 3. Dezember 2009
JÄGER UND GEJAGTE – Episodenroman
Einleitung des ersten Bandes einer in zwei Bänden angelegten Roman-Reihe über die Ermittlungen des Münchner Polizeibeamten Helmut Hrdlala von Andreas Otteneder (Copyright)





"Sagen Sie meinen Freunden,
dass ich zu ihnen halte."

Karlheinz Schreiber,
Toronto,
September 1999,
anlässlich seiner Festnahme
durch kanadische Justizbeamte
zu einer Gruppe anwesender
internationaler Journalisten




ERSTES KAPITEL – VORFÄLLE

Eine klirrend kalte, sternenklare Sonntagnacht im Januar des Jahres 2001. Der Schauspieler Georg Goetz bricht nach seinem dritten Saunagang in der Wellness-Zone des Münchner Nordbades während anschließend absolvierter Fitnessübungen in einer schwer einsehbaren Ecke des Freiluftbereiches offenbar unbemerkt von den übrigen Sauna- und Badegästen bei dem Versuch einer vierten einarmigen Liegestütze zusammen und bleibt reglos am Boden liegen.
Eine angestellte Putzkraft des Münchner Nordbades, die Georg Goetz während letzter Aufräumungsarbeiten kurz nach Schließung des Bades leblos aufgefunden hatte, alarmierte unverzüglich die Polizei. Das offenbar aus einem betriebsinternen Schafkopfturnier ins Nordbad gerufene Bereitschafts-Team der Kripo ist sich vor Ort nicht im Klaren, ob es sich um einen natürlichen Todesfall oder ein Gewaltverbrechen handelt, ordnet eine gerichtsmedizinische Obduktion der Leiche an und überlässt das Feld zügig der Abteilung II Spurensicherung/Tatortprofile, die durch den Beamten-Anwärter Adolf Pimmell und der jungen Praktikantin Anna Zeltwirt vertreten ist.
Der ambitionierte 24-jährige Pimmell lässt nach Abzug der Kollegen von der Mordkommission die Putzkraft, die sich ihm radebrechend als Kara Abdul vorstellt, offensichtlich aus Afrika stammt und weder über richtige Deutschkenntnisse noch Ausweispapiere verfügt als tatverdächtige Zeugin verhaften. Anschließend unternimmt Adolf Pimmell allein und trotz der Warnung Zeltwirts, die seinen Eifer eine Blödheit nennt, eine erste Durchsuchung der nur einige Straßenzüge entfernten Schwabinger Dachterrassen-Wohnung des toten Schauspielers, führt eine Befragungen zweier dort anwesender Frauen aus dem persönlichen Umfeld des Toten durch und verfasst daraufhin einen vorläufigen Ermittlungsbericht, den er in die EDV seiner Abteilung einspeist, und in dem neben anderen kriminalistisch einschlägigen Begriffen auch von Mord als möglicher Todesursache die Rede ist.
Adolf Pimmell handelt im vollen Bewusstsein der juristischen Grenzwertigkeit seiner Aktion. Aber als engagierter Nachwuchspolizist musste er den engen Rahmen seiner Befugnisse eigenmächtig erweitern, nicht zuletzt, um seinem seit dem Beginn der Spätschicht unentschuldigt abwesenden und auch telefonisch nicht erreichbaren Chef Helmut Hrdlala endlich ein Beispiel zu geben, wie effektive Polizeiarbeit aussehen kann, wenn man sich Mühe gibt und nicht wie Hrdlala praktisch jede Chance nutzt, sich den Herausforderungen der Verbrechensbekämpfung so oft und lange wie möglich zu entziehen.


Am darauf folgenden Morgen erfährt der Leiter der Abteilung Spurensicherung/Tatortprofile, der 38-jährige Helmut Hrdlala beim morgendlichen Kaffee in seiner Privatwohnung unter dem Dach eines Hauses an der Grünwalder Straße mit direktem Blick auf das leere, von schmutzigem Schnee bedeckte Spielfeld des ehemaligen Heimspiel-Stadions des TSV 1860 München noch nicht vollständig angezogen von der gerade aus seinem Büro kommenden Verwaltungs-Praktikantin Anna Zeltwirt (22, modebewusst, sehr attraktiv), dass er an diesem Morgen nicht wie beabsichtigt mit ihr zu einem fünftägigen Seminar an den Starnberger See nach Tutzing fahren wird, sondern stattdessen umgehend einen Termin mit einem kriminalpsychologischen Experten wahrnehmen müsse, der wegen eines unklaren Ermittlungsaspekts im Mordfall Georg Goetz kurzfristig von Berlin nach München beordert worden sei, nachdem und weil Adolf Pimmell gestern Nacht eine Frau verhaften ließ, was sie beim besten Willen nicht habe verhindern können. Hrdlala soll diese Frau Abdul oder Kara im Beisein jenes angeblichen Verhör-Experten vernehmen.


Etwa zur gleichen Zeit erscheint der bekannte Autor zahlreicher Bestseller Johannes Julian Kuh-Rindt in einer Polizei-Inspektion in Rottach-Egern und will sichtlich nervös von den dort gerade frühstückenden Beamten wissen, ob er in ihrer Polizeiinspektion eine Aussage im Mord-Fall Georg Goetz zu Protokoll geben könne, oder ob er dazu in die Landeshauptstadt fahren müsse. Energisch und ohne eine Reaktion der überraschten Wacht- und Oberwachtmeister abzuwarten beschuldigt der prominente Schriftsteller den ebenfalls prominenten und landesweit bekannten Manager und Impressario Prof. Dr. Bernhard C. Finder, den auch in Rottach-Egern wie im ganzen Land geschätzten Schauspieler Georg Goetz umgebracht zu haben, um auf diese Weise, ein politisch brisantes Filmprojekt zu sabotieren. Kuh-Rindt fordert die Beamten auf, seine Anzeige sofort zu Protokoll zu nehmen.

Immer noch in seiner Privatwohnung, jedoch inzwischen ausgehfertig angezogen, meldet sich Helmut Hrdlala telefonisch bei den Kollegen von der Mordkommission. Er will sich entschuldigen und den von Pimmell ebenso vorschnell wie eigenmächtig in die Welt gesetzten Verdacht, der gestern Nacht gefundene Tote sei ermordet worden, als dummen Fehler erklären, den man doch – wie er hofft – unbürokratisch wieder aus der Welt schaffen könne und dem Anfänger Pimmell bitte nicht nachtragen sollte. Um die dummerweise in Haft genommene Angestellte müssten sich die Kollegen jedenfalls keine Sorgen machen, darum würde er sich kümmern. Hrdlala erhält als Antwort, dass er sich seine ewigen Ausreden sparen soll, weil sich um halb acht Uhr früh ein Doktor jur. (Name vergessen) im Dezernat gemeldet und verfügt habe, dass die Ermittlungen im Fall Georg Goetz direkt unter Leitung der Staatsanwaltschaft weitergeführt würden, entsprechende Dringlichkeitsanträge beider Präsidien seien unterzeichnet und unterwegs. Die Staatsanwaltschaft habe auch schon den von der Mordkommission gestern Abend noch mit dem bei unklarer Sachlage üblichen allgemeinen Kennzeichen angelegten Akt per Boten zu ihrer Entlastung abholen lassen. Damit sei der Fall für die Mordkommission erledigt, Hrdlala könne sich also mit seinem Anliegen zur Staatsanwaltschaft schleichen, doch zuvor müsse er – falls er diese Neuigkeit bislang verschlafen haben sollte – unverzüglich in seinem Büro antreten, da ihn angeblich einer von der Dienstaufsicht zum Rapport erwarte, angeblich vom BKA oder sonst einer überregionalen Behörde, jedenfalls heute morgen aus Berlin speziell seinetwegen nach München eingeflogen, ob wegen dieses Vorfalls der gestrigen Nacht, oder um sich Hrdlala disziplinartechnisch vorzunehmen könnten sie nicht sagen, aber das werde er sehr bald selbst erfahren, genau gesagt in etwa einer Stunde, denn der Mann sei angeblich schon in Erding gelandet und gerade auf der Autobahn richtung Präsidium unterwegs.

(Fortsetzung folgt in den Kommentaren)

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Samstag, 28. November 2009
Tag for Uli (Mixküche) – so schnell kann´s gehen
.....................nearly perfect shining face
Tinte/Papier/videoshot/iPhoto
Tinte Papier Videoshot iPhoto

"Ich würde mich als Gelegenheitsarbeiter bezeichnen."

Franz Beckenbauer

(Zitat, wahrscheinlich erfunden, jedenfalls publiziert heute, 27. 11. 09, von Spiegel-online)

Die Wahrheit ist: Der einzig wirkliche und wahre
Gelegenheitsarbeiter, der sich diese Auszeichnung noch dazu auch verdient hat und immer noch verdient, war und ist Georg Schwarzenbeck. Leute, die wissen, wie Fußball spielen geht, warum der FC Bayern München mal ein richtig guter Verein war, und die auch sonst nicht auf der Brennsuppn daher schwimmen müssen, verstehen das sofort. Alle anderen sollen halt Versager wie diesen Herrn Rummenigge auch weiterhin an ihren Gehältern messen. Denn das Schöne ist – und das geht jetzt direkt an dich, Uli – es wird auch dann noch Fußball gespielt, wenn die Telekom komplette Loser wie dieses FCB-Stern-Des-Südens-Deppen-Team nicht mehr durchfüttern wird und sich Armleuchter wie Rummenigge, Markwort, Berger oder wie die unsäglichen Schmalz- und Dotterköpfe alle heißen eine andere Baustelle ihres ebenso menschenverachtenden wie strohdummen Blödsinns auf und niedergekaspert haben, den sie Erfolg nennen.


(Und ja. Dieser Beitrag ist dem Herrn Hoeness gewidmet, der aus mir unerfindlichen Gründen seit einem Jahr tatenlos zusieht wie seine Nachfolger binnen Monaten einen zurecht und nicht auch zuletzt mit seiner geschäftsmännischen Hilfe (Wurstverkäfer) weltberühmten Verein ruinieren. Soviel Nostalgie muss sein. – Power to New Perlach!)
CU MOMA 2012
GELEGENHEITSARBEITER

Nachtrag User-Info: Wer aus der Premiumleserschaft was zu mailen hat, sich beschweren oder – unverhofft kommt bekanntlich fast gar nichts rein – hoffentlich uns Gelegenheitsarbeitern womöglich bald Geld schenken und dieses hoch ehrenwerte Ansinnen in aller Bescheidenheit nicht vor dem großen Publikum mitteilen möchte, kann dies neuerdings unter folgender Adresse tun:

thegreatgate30@googlemail.com

Dangeschön im Vorabbereich, wie der alte Grandmaster und der alte Tomayer im sozusagen proaktiven Duett werbetexten würden.

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Donnerstag, 26. November 2009
The Witz vom Ölscheich oder – Clash of Civilizations and the Remaking of World Order(-Ridiculousness, d.V.)
Sagt das Supreme Fiscal Committee (”SFC”) auf die Frage der Anleger, warum the Dubai Financial Support Fund (”DESE”) die Forderungen aus der berühmten Dubai World nicht mehr bedient: „Stellt euch nicht so an. Es ist doch bloß Geld, stupids!"
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Und auf die Frage, womit denn ein Daimler ohne die versprochenen Dollars aus der Dubai World jetzt seine laufenden Rechnungen begleicht um über die Runden zu kommen:
"Soll er halt unseren Sand nehmen, der Daimler. Der schmeckt genau so gut und ist dazu noch ökologisch, GreenTech-Natur pur, you know."

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Sonntag, 22. November 2009
LANGSAMGEHER
START http://thegreatgate.blogger.de/stories/1530576/

München HBF 15:21 MEZ

Der Langsamgeher isst




München HBF 15:35 MEZ

Leerer Wurstteller-Abbildung



Original -> Asservatenkammer

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Samstag, 21. November 2009
Until I`m / I´ve – what?


Stelle 1:23 Minute

Reim` dich oder ich overwhelm` dich (Paddy McGitarrist)

Unter der Rubrik: Geheimnisse perfekter Musik, Vol. Fik
Müssen Künstler Fehler machen?
Immer noch?

Wem sich beim Wort Künstler wie mir auch sofort die Zehennägel aufdrehen darf anstatt die Frage zu beantworten einen langen Text lesen, der wg Jubiläum natürlich nur Geschichte aus Tausend und einer Nacht heißen kann.

(Kommentare dazu – wenn überhaupt – dann bitte nur in diesem Thread abgeben)

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Dienstag, 17. November 2009
NEU HIER

copyright elias.ellinger, authentified by GM stephanel

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Sonntag, 15. November 2009
Lustiges über Leuwerik
Liebe Leuwerik, wissen Sie wen Mutter Google nach nicht mal 0,08 Sekunden Bedenkzeit als genau achtwichtigste Meldung von exakt 11700 in die große weite Welt gestanzten aus ihrem magischen Zylinder zaubert, wenn ihr die schon sehr eitel, keck und – sagen wir – nicht wirklich voll logisch auf alle Konsequenzen hin durchgedachte Suchanfrage „lustiges über mich gestellt wird?

Sie werden es nicht für möglich halten, aber an achter Stelle kommt tatsächlich Ihr: Wenn ich was lustiges über mich selbst schreibe, verstehen Sie natürlich keine Ironie, wahrscheinlich, weil Ihnen das komplett fremd ist...., und das komische daran ist: Ihren Rang acht gibt Ihnen Mutter Google nur, wenn der Fragesteller Lustiges über mich mit mindestens einem voran geschickten Anführungszeichen versieht, ohne dem (oder nur mit Anführung hinten) kommen Sie mit Ihrer Lustiges-Über-Mich-Meldung nicht mal unter ferner liefen vor, was Sie freilich jetzt bitte nicht persönlich nehmen und als Ausdruck mangelnder Wertschätzung insofern missverstehen dürfen, sich deshalb womöglich gleich vor einen Regionalzug werfen zu müssen, aus Ängst vor Unvermögen, Versagen, Minderleistung oder was unsere deutsche Depri-Nation halt sonst so bewegt, denn ohne Anführungszeichen ist Ihre Meldung nicht eine unter 11700, sondern eine unter 3 Millionen 560 Tausend und es also total normal, dass Sie Mutter Google nicht in die Top Tausend Topegozentriker der deutschsprachigen Welt listet, die von ihr was lustiges über sich wissen wollen.

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