... newer stories
Donnerstag, 5. September 2013
LAYOUT
the great gate, 15:57h
Vorgestern war ein komischer Tag, blogtechnisch. Und der gestern war dann noch komischer. Und heute – und deshalb bzw. um komische Missverständnisse erst gar nicht aufkommen zu lassen, habe ich das nun offiziell festzuhalten, aufzuschreiben sowie als Beitrag ins Schaufenster zu stellen – wirkt sich, was mir binnen der vergangenen sagen wir 50 Stunden wie gesagt schon auch selber irgendwie komisch vorkam sozusagen ganz praktisch aus, nachdem ich gerade eben Folgendes aus dem Style-Sheet der Blogsoftware ausgeschnitten, danach auf "save" getippt hatte und im und als Anschluss des hiermit vorweg genommenen Doppelpunktes sogleich an anderer, nämlich exakt dieser Stelle dieses Postings hier einfüge:
HAMMERSTEIN
Das Komische war: Ich schalt mir wie beinah jeden Tag mehrmals seit den zurückliegenden 2383 Tagen diese Seite hier her und merke plötzlich, dass mir dieses von Rot auf Grau seitendesginstilistisch dominierte Layout nicht nur als solches richtig auf- sondern eigentlich überhaupt nicht gefällt. Komisch!, dachte ich. Jahrelang ist dir das egal. Jahrelang textest und bildnerst du da praktisch täglich in die seinerzeit binnen fünf Minuten aus den blogger.de Layout-Standards zusammengeschusterte Seite deine Texte und Bilder – und jetzt plötzlich soll das alles ganz anders sein als es 2383 Tage lang gewesen ist, seit du mit der Bloggerei angefangen hast in diesem Hotelzimmer kurz nach der Berlinale, weil dir an dem Abend so langweilig war und du bis zum ausgemachten Termin mit dem Gewaltigen, der inzwischen als der Große Ungewaschene firmieren will in irgendeiner Mitte-Pinte nichts Besseres zu tun hattest als mit eben diesem Schmarrn hier anzufangen, dir fortan regelmäßig, aber völlig umsonst was möglichst Gescheites aus dem Kreuz zu leiern für Leute, die du mehrheitlich erstens gar nicht kennst und die dich zweitens, wenn du sie kennen würdest, nicht nur Null interessieren, sondern metaphorisch und – aus Rücksicht diesem Typ Publikum gegenüber – etwas kryptisch ausgedrückt notorisch nötigen, bis dahin gern frequentierte Lokale fortan zu meiden oder – anderer Fall, andere Erkenntnis – andere Tische zum hinsetzen aufzusuchen (und wer jetzt nicht weiß, was gemeint ist, ja mei, ich bin weder die Caritas, noch ein Deppenbildungsverein; alle anderen Leser bitte ich, die umständliche Abschweifung zu entschuldigen). Wo war ich?
Genau! Was so komisch war, vorgestern: Und plötzlich fällt mir auf, dass das Layout ja überhaupt nicht gut ausschaut und dieses Rot auf Grau sowas von bunt und farbstilistisch daneben ist, dass es – aber sofort und subito geändert werden muss.
Und langer Rede kurze message:
Und jetzt sieht es also so aus, als ob das neue Layout nicht kostenlos zu haben ist, denn es hat das Foodblog Hammerstein seine Präsenz auf der Blogrole gekostet, nachdem sich aus mir unzugänglichen Gründen, die ich auch dann nicht genau wissen wollte, wenn mich diese Web-Programmiererei und dieses Software-Gefrickle tatsächlich interessieren würden, die wie eingangs gesagt vor ca. einer halben Stunde aus den Style-Sheets herausgeschnittene und oben gepastete Zeile Programm-Code sozusagen zwei Tage lang geweigert hat, die von mir gewünschte und ihr per Klick befohlene neue hellgraue Farbgebung zu übernehmen, sondern vielmehr in dämlicher Erhabenheit zwar nicht mehr im ausgemusterten Hellrot, dafür aber als schwarzer Eyecatcher in ihrer Liste fungieren wollte, als ob ausgerechnet ein Foodblog – und sei es auch ein noch so hübsch gemachtes wie das von der Petra – über die anderen verlinkten Content-Kontingente erhaben und also auch nur irgendwie wichtiger wäre.
Weil es das natürlich nicht ist, ich aber keine Lust habe, mich noch länger darum zu bemühen den Link Hellgrau zu kriegen, ist es jetzt rausgeflogen und kann von der Premium-Leserschaft, in diesem Beitrag noch mal schnell angeklickt und in die eigene Favoriten-Liste gecopy&pastet werden.
Und warum? Ja weil ich eben auch so ein richtiger charmanter gentleman sein kann, der sogar sich webpräsenzmäßig komplett ignorant gebenden Frauen erklärt, warum und wie so ein Foodblog aufgrund webdesigntechnischer Unzulänglichkeiten aus dem Programm fliegt und sich dazu auch noch die Mühe macht, dem Rest der Welt hiermit eine letzte Gelegenheit zu verschaffen, es sich trotzdem hier noch einmal kurz anzuschauen (siehe oben), um es ggbfs halt dann selber – aber ja doch, ich wiederhole mich, ich hör schon auf.
Und das nächste Mal in dieser Rubrik:
Fliegenficken auf blogspot.com – wie geht das?
Tschulligung, aber nach der ebenso schrägen, blogpolitisch freilich unvermeidlichen Umstandskrämerei, musste so ein schräger alter Witz am Schluss ganz einfach sein. Ende der Durchsage
HAMMERSTEIN
Das Komische war: Ich schalt mir wie beinah jeden Tag mehrmals seit den zurückliegenden 2383 Tagen diese Seite hier her und merke plötzlich, dass mir dieses von Rot auf Grau seitendesginstilistisch dominierte Layout nicht nur als solches richtig auf- sondern eigentlich überhaupt nicht gefällt. Komisch!, dachte ich. Jahrelang ist dir das egal. Jahrelang textest und bildnerst du da praktisch täglich in die seinerzeit binnen fünf Minuten aus den blogger.de Layout-Standards zusammengeschusterte Seite deine Texte und Bilder – und jetzt plötzlich soll das alles ganz anders sein als es 2383 Tage lang gewesen ist, seit du mit der Bloggerei angefangen hast in diesem Hotelzimmer kurz nach der Berlinale, weil dir an dem Abend so langweilig war und du bis zum ausgemachten Termin mit dem Gewaltigen, der inzwischen als der Große Ungewaschene firmieren will in irgendeiner Mitte-Pinte nichts Besseres zu tun hattest als mit eben diesem Schmarrn hier anzufangen, dir fortan regelmäßig, aber völlig umsonst was möglichst Gescheites aus dem Kreuz zu leiern für Leute, die du mehrheitlich erstens gar nicht kennst und die dich zweitens, wenn du sie kennen würdest, nicht nur Null interessieren, sondern metaphorisch und – aus Rücksicht diesem Typ Publikum gegenüber – etwas kryptisch ausgedrückt notorisch nötigen, bis dahin gern frequentierte Lokale fortan zu meiden oder – anderer Fall, andere Erkenntnis – andere Tische zum hinsetzen aufzusuchen (und wer jetzt nicht weiß, was gemeint ist, ja mei, ich bin weder die Caritas, noch ein Deppenbildungsverein; alle anderen Leser bitte ich, die umständliche Abschweifung zu entschuldigen). Wo war ich?
Genau! Was so komisch war, vorgestern: Und plötzlich fällt mir auf, dass das Layout ja überhaupt nicht gut ausschaut und dieses Rot auf Grau sowas von bunt und farbstilistisch daneben ist, dass es – aber sofort und subito geändert werden muss.
Und langer Rede kurze message:
Und jetzt sieht es also so aus, als ob das neue Layout nicht kostenlos zu haben ist, denn es hat das Foodblog Hammerstein seine Präsenz auf der Blogrole gekostet, nachdem sich aus mir unzugänglichen Gründen, die ich auch dann nicht genau wissen wollte, wenn mich diese Web-Programmiererei und dieses Software-Gefrickle tatsächlich interessieren würden, die wie eingangs gesagt vor ca. einer halben Stunde aus den Style-Sheets herausgeschnittene und oben gepastete Zeile Programm-Code sozusagen zwei Tage lang geweigert hat, die von mir gewünschte und ihr per Klick befohlene neue hellgraue Farbgebung zu übernehmen, sondern vielmehr in dämlicher Erhabenheit zwar nicht mehr im ausgemusterten Hellrot, dafür aber als schwarzer Eyecatcher in ihrer Liste fungieren wollte, als ob ausgerechnet ein Foodblog – und sei es auch ein noch so hübsch gemachtes wie das von der Petra – über die anderen verlinkten Content-Kontingente erhaben und also auch nur irgendwie wichtiger wäre.
Weil es das natürlich nicht ist, ich aber keine Lust habe, mich noch länger darum zu bemühen den Link Hellgrau zu kriegen, ist es jetzt rausgeflogen und kann von der Premium-Leserschaft, in diesem Beitrag noch mal schnell angeklickt und in die eigene Favoriten-Liste gecopy&pastet werden.
Und warum? Ja weil ich eben auch so ein richtiger charmanter gentleman sein kann, der sogar sich webpräsenzmäßig komplett ignorant gebenden Frauen erklärt, warum und wie so ein Foodblog aufgrund webdesigntechnischer Unzulänglichkeiten aus dem Programm fliegt und sich dazu auch noch die Mühe macht, dem Rest der Welt hiermit eine letzte Gelegenheit zu verschaffen, es sich trotzdem hier noch einmal kurz anzuschauen (siehe oben), um es ggbfs halt dann selber – aber ja doch, ich wiederhole mich, ich hör schon auf.
Und das nächste Mal in dieser Rubrik:
Fliegenficken auf blogspot.com – wie geht das?
Tschulligung, aber nach der ebenso schrägen, blogpolitisch freilich unvermeidlichen Umstandskrämerei, musste so ein schräger alter Witz am Schluss ganz einfach sein. Ende der Durchsage
... link (18 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 29. August 2013
the great gate, 16:49h

15x15 cm, 2009
... link (3 Kommentare) ... comment
Samstag, 17. August 2013
100 Jahre Fließband – AUTO ZOMBIES!
the great gate, 13:54h
...Auf der IAA Anfang September... nächsten Showdown: Beide Marken stellen aggressive Coupé-Studien vor."
Coupé-Studien! Und auch noch aggressive – Wow!
Vorsprung durch Rhetorik aus Freude am Faseln, oder?
Coupé-Studien! Und auch noch aggressive – Wow!
Vorsprung durch Rhetorik aus Freude am Faseln, oder?
... link (0 Kommentare) ... comment
Samstag, 10. August 2013
statement
the great gate, 20:04h

du wirst dein
ganzes verdammtes
leben lang
keine eigene
wohnung haben
(orig. catalan)
... link (14 Kommentare) ... comment
Freitag, 2. August 2013
the great gate, 16:18h

copyright 2013 Seltsimees
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 31. Juli 2013
MUC – STAATSOPER – TIPP – OHNE GEWEHR!
the great gate, 21:07h
(Gewehr siehe comments unter letzte Änderungen)


... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 16. Juli 2013
Thomas Pynchon`s Invisible Biscuits – One Bull´s Eye
the great gate, 12:57h
THE INVISIBLE BISCUIT
„...offenbar doch wieder mal voll einen wieder mal echt neuen und wieder mal zeitgeschichtlich unsichtbar gegenwärtigen neuen Nagel wieder mal so was von voll und wieder mal nicht nur romandramaturgisch, sondern eben auch voll direkt thematisch voll direkt auf den Kopf getroffen hat, der freilich so unsicht, äh – jedenfalls: Später, genauer gesagt, vor ein paar Stunden, vor dem – nein, diesmal nun nicht – Fernseher“ (Zitat, vorausgegangener Blog-Beitrag, Ende), sondern gerade eben hier vor dem Rechner als sich die Heads des Mainstreams auch heute wieder in der ihnen eigentümlichen, sich voll locker & seriös ausgebenden und dabei längst selbst für ihre sogenannten „Macher“ nur noch oberpeinlich und kassengiftig wirkenden Haltung staatsbürgerlicher Betroffenheit einmal mehr versuchen mussten, den Namen des unbedeutenden Melders Snowden, der sich erlaubt hatte sie darauf hinzuweisen, wie armselig, bedeutungslos und nichtsnutzig nicht nur sie, die sogenannten Blatt- und also Meinungsmacher selber, sondern auch und noch viel nutz-, ja zweck- und hirnloser ihre vemeintlich ach so relevant erscheinende „Arbeit“ als sogenannte Funktionselite ihrer sogenannten Informationsgesellschaft geworden sind, nachdem doch inzwischen selbst der letzte Depp gemerkt hat, dass die berühmte „Öffentlichkeit“ die täglich herzustellen dieser Idiotenhaufen sich seiner Trottelnatur gemäß nicht mal schämt, sondern – freilich: so vertrottelt zu sein ist tatsächlich eine Leistung - ein von ihnen hergestelltes Qualitätsprodukt nennt, kurzum: Das kleine Frontschwein aus dem Mittelbau des Apparats der guten alten bürgerlichen Herrschaft hebt brav den Finger und zeigt an, dass die Nachrichten, die die Big mitsamt ihren in Grün alternativ designeten Schweinemistfabriken dieser unserer spätkapitalistischen Welt ihren Millionen mehr oder weniger legasthenisierten Endverbrauchern angeblich aus ihren ureigensten Interessen, Bedürfnissen und illustren Schi hi ck saal SSchägern zusammenspinnt und seit der EDV praktisch im Sekundentakt freihaus und dazu praktisch gratis liefert, in Wirklichkeit woher kommen? Und von wem tatsächlich fabriziert werden, auch wenn ständig irgendein übergeschnappter Verleger von seinem brunzdummen hauseigenen Chefredakteurschorps aka Multi-Media-Mega-Managment-Generaldirektorium herumkrähen lässt, ihnen gehöre das Urheberrecht auf diese gequirtle Scheiße und sie seien also berechtigt, sich als Hochleistungsschweine wie eine besondere deutsche Tierart von ihrer Nation schützen zu lassen, andernfalls gehe morgen die Welt unter?
Von den Nachrichtendiensten selbstverständlich! Ihr Hirnis! Meldet der kleine Mitarbeiter Snowden!
Und was das heißt, mit der Passage aus dem Pynchon-Roman siehe unten zu tun hat, und warum über dem Beitrag das Wort Biscuit steht – kommt dann beim nächsten mal. Denn:
Fortsetzung folgt, weil jetzt muss ich mich erst mal um meine Sachen kümmern.
„...offenbar doch wieder mal voll einen wieder mal echt neuen und wieder mal zeitgeschichtlich unsichtbar gegenwärtigen neuen Nagel wieder mal so was von voll und wieder mal nicht nur romandramaturgisch, sondern eben auch voll direkt thematisch voll direkt auf den Kopf getroffen hat, der freilich so unsicht, äh – jedenfalls: Später, genauer gesagt, vor ein paar Stunden, vor dem – nein, diesmal nun nicht – Fernseher“ (Zitat, vorausgegangener Blog-Beitrag, Ende), sondern gerade eben hier vor dem Rechner als sich die Heads des Mainstreams auch heute wieder in der ihnen eigentümlichen, sich voll locker & seriös ausgebenden und dabei längst selbst für ihre sogenannten „Macher“ nur noch oberpeinlich und kassengiftig wirkenden Haltung staatsbürgerlicher Betroffenheit einmal mehr versuchen mussten, den Namen des unbedeutenden Melders Snowden, der sich erlaubt hatte sie darauf hinzuweisen, wie armselig, bedeutungslos und nichtsnutzig nicht nur sie, die sogenannten Blatt- und also Meinungsmacher selber, sondern auch und noch viel nutz-, ja zweck- und hirnloser ihre vemeintlich ach so relevant erscheinende „Arbeit“ als sogenannte Funktionselite ihrer sogenannten Informationsgesellschaft geworden sind, nachdem doch inzwischen selbst der letzte Depp gemerkt hat, dass die berühmte „Öffentlichkeit“ die täglich herzustellen dieser Idiotenhaufen sich seiner Trottelnatur gemäß nicht mal schämt, sondern – freilich: so vertrottelt zu sein ist tatsächlich eine Leistung - ein von ihnen hergestelltes Qualitätsprodukt nennt, kurzum: Das kleine Frontschwein aus dem Mittelbau des Apparats der guten alten bürgerlichen Herrschaft hebt brav den Finger und zeigt an, dass die Nachrichten, die die Big mitsamt ihren in Grün alternativ designeten Schweinemistfabriken dieser unserer spätkapitalistischen Welt ihren Millionen mehr oder weniger legasthenisierten Endverbrauchern angeblich aus ihren ureigensten Interessen, Bedürfnissen und illustren Schi hi ck saal SSchägern zusammenspinnt und seit der EDV praktisch im Sekundentakt freihaus und dazu praktisch gratis liefert, in Wirklichkeit woher kommen? Und von wem tatsächlich fabriziert werden, auch wenn ständig irgendein übergeschnappter Verleger von seinem brunzdummen hauseigenen Chefredakteurschorps aka Multi-Media-Mega-Managment-Generaldirektorium herumkrähen lässt, ihnen gehöre das Urheberrecht auf diese gequirtle Scheiße und sie seien also berechtigt, sich als Hochleistungsschweine wie eine besondere deutsche Tierart von ihrer Nation schützen zu lassen, andernfalls gehe morgen die Welt unter?
Von den Nachrichtendiensten selbstverständlich! Ihr Hirnis! Meldet der kleine Mitarbeiter Snowden!
Und was das heißt, mit der Passage aus dem Pynchon-Roman siehe unten zu tun hat, und warum über dem Beitrag das Wort Biscuit steht – kommt dann beim nächsten mal. Denn:
Fortsetzung folgt, weil jetzt muss ich mich erst mal um meine Sachen kümmern.
... link (13 Kommentare) ... comment
... older stories