Mittwoch, 29. August 2007
WITWEN MONOLOG. VOL. II EXTENDED ANOMALIE


Haben wir nicht die Kunst abgeschafft, die Tragödien beseitigt durch Demokratie und Klatsch? Und jetzt? Ausgerechnet das, was beim klassischen Geldzeichen der Rückbezug auf einen schon vorhandenen Goldschatz war, ist beim modernen Geld quasi der vorausblickende Bezug auf ein damit zu veranstaltendes Geschäft, auf zu produzierenden Wert. Das macht die Eigentümlichkeit von staatlichem Kreditgeld aus, das zukünftigen Reichtum wie gegenwärtigen behandelt. Vor allen Bühnen dieser Welt wartet das Publikum und kann seinen Text nicht. Das Publikum hat seinen Text vergessen. Geld. Mann schweigt betreten. Nachbarin hustet. Was geht? Wie, Bombenangriff, Hausdurchsuchung, Feuer? Wo? Kann jemand mal den Intendanten, ich schreibe dem Minister. Sehr geehrter Herr Minister, es war so. Geld. Im vorbürgerlichen Staat gab es Herrschaften, die Silbermünzen mit Blech versetzten, Prägestempel darauf taten und mit ihrer Autorität bestimmten: Das Ding ist materialmäßig nichts wert, aber mittels meines Prägestempels hat es den Wert, den ich draufdrucke. Das hatte was Betrügerisches, und da steckte hinter der Scheidemünze – vom aufgedruckten Wert unterschieden – nur die staatliche Autorität. Geld. Im modernen Staat ist es anders perfektioniert. Da knüpft der Staat nicht mehr an die primitive Geldmaterie in Form von Gold und Silber an, sondern daran, dass sich über deren Verwendung schon ein Bankwesen aufgetan hat, das mit Kreditzetteln wie mit Zahlungsmitteln operiert, ein Kreditüberbau, den die Geschäftswelt mit seinen rechtlichen Garantien schon entwickelt hat. Geld. Wir mussten sehr, sehr – der Staat begibt sich in die Position der Zentralbank – sehr, sehr – die alle Geld-/Goldschätze der Gesellschaft bei sich versammelt und darauf Zahlungsanweisungen ausgibt – sehr, sehr, sehr – da gibt es verschiedene Varianten, wie ein Staat behauptet, dass die Zettel, die er ausgibt, wirklichen Wert repräsentieren im Sinne von mit Arbeit geschaffenen Gütern – sehr, sehr lange warten, bis aus der frisch vernarbten Finsternis unsrer Epoche entsprungen war, Punkt eins: Der Staat gibt dem gesellschaftlichen Bedürfnis recht, dass das, was es an Geschäften gibt und in Gang kommt, sich an dem, was an verfügbarem Geld vorhanden ist, nicht messen darf, dass es immerzu einen Bedarf an Geld gibt, der über das, was an wirklichem Reichtum existiert, hinausreicht. Ich stehe nicht in ärztlicher Behandlung. Punkt zwei: Die meinen lügen. Schon das kapitalistische Bankwesen ist eine einzige Bemühung, sich von den Notwendigkeiten und Schranken des buchstäblichen Geld-/Goldbesitzes freizumachen. Geldhaben ist ein Ärgernis für eine kapitalistische Wirtschaft. Die Pillen, die ich drittens zu mir nehme, dienen nicht der Heilung. Geld. Punkt vier: Der Frieden ist erklärt, ergo der Krieg Geschichte.Geld. Das sind die Fakten. Ursprünglich tat der Staat so, als wären seine Banknoten – im Unterschied zu denen der Privatbanken – irgendwie durch Gold- und Silbervorräte gedeckt. Geld. Diese absurde Fiktion hat sich gehalten, bis de Gaulle den Amerikanern die Einlösung von Dollarzeichen in Goldstücken abverlangt hat. Andere Staaten hatten schon früher damit Schluss gemacht und haben die Garantie für die Geldqualität ihrer Zettel gewissermaßen funktionalisiert, in die Funktion des Refinanzierungsmittels für den Refinanzierungsbedarf ihrer Bankenwelt verlegt, sozusagen. Der Vorhang teilte sich, das Licht fing endlich an. Dann plötzlich, Abwehrfeuer. Das ist die Verrücktheit, dass das Geld quasi der Stellvertreter nicht bloß für das Gewaltverhältnis, sondern für die Güter ist. Lenkraketen. Deswegen ist Geld nicht entweder ein Akt staatlicher Gewalt oder das Produkt von Arbeit, es ist das Zugriffsverhältnis auf nützliche Güter. Geld. Das wird nicht durch eine staatliche Setzung dem Menschen geschenkt, sondern will erworben sein. Blendgranaten. Der Erwerb passiert durch Beteiligung am gesellschaftlichen Arbeitsteilungsprozess, durch Geldverdienen als Kapitalist oder Dienstleister. Die Toten einmal noch zu ehren, aller Schlachten, ach! Wie freuten wir uns alle. Aller Aufwand für das Bankenwesen ist purer Abzug von dem, was diese Gesellschaft sich inzwischen an Freizeit leisten könnte. Oh wie wundervoll, phantastisch würde werden, was uns passieren sollte, vorgestellt, geboten, ja – geschenkt. Und jetzt! Geld. Ihre Funktion als Kreditzeichen soll die Produkte der Notenbank als die nationale Geldware beglaubigen. Andererseits wird gesagt, dass diese Kreditzeichen unabhängig von ihrer kreditwirtschaftlichen Verwendung gar nicht in Gefahr sind, als die nationale Geldware in Zweifel gezogen zu werden. Das verstehe ich nicht.
Geld. Das gesetzliche Zahlungsmittel Euro darf beim Einkaufen nicht durch (mangelndes) Wachstum in Europa hinterfragt werden, es ist das gesetzlich garantierte Zugriffsmittel. Ich kann aber nicht zur Bundesbank gehen und ein Stück Gold dafür einfordern. Geld. Das Publikum verweigert sich den Früchten seines Sieges; es wartet stur, als wüsste es von nichts. Aber wie ist dieser Zettel in die Welt gekommen? Es schmäht seine Beute, der Staat hat den Euro nicht zur Verfügung gestellt, damit die Zirkulation besser klappt, sondern – darin steckt eine ökonomische Bedingung – die Banken melden bei der Zentralbank einen Refinanzierungsbedarf an, ignoriert das Vermögen, teils sind sie gesetzlich gehalten, nicht eigenmächtig über ihre Einlagen hinaus zu spekulieren, die Erbschaft, sie müssen in gewisser Proportion Zugriffsrechte auf echtes Geld bei der Zentralbank erwerben, Schuldpapiere, die sie selbst aufgenommen haben, hinterlegen, die Macht. Geld. Das Publikum beherrscht die ihm neu zugedachte Rolle nicht. Dennoch gibt es keine echtere Geldware. Es hätte ein Triumph am Ende werden sollen und wurde nur ein müder Haufen sehr betretener Gesichter. Geld. Wenn selbst die Katastrophe nicht mehr hält, was sie verspricht, dann, also –. Deshalb, äh, meine Beschwerde. Dagegen möcht´ ich mich verwahren hier, persönlich und in aller Form. Historisches Versagen, Scheitern klage ich, trostlose Pleite, keine Frage, eine Schande. In diesem Sinne. Stellen Sie das ab. Auf der anderen Seite ist es ihr Recht, sich in dem Maße, wie sie echtes Geld für ihren Geschäftsverkehr brauchen, dieses zu beschaffen.
Drei Atemzüge später war auch dieser Krieg nur noch ein altes abgespieltes Drama und jüngster Teil moderner Filmgeschichte. Und was sie sich beschaffen dürfen und müssen, ist die Materie, mit der sie wirtschaften und die den Kapitalismus in der Nation anheizen soll. Geld. Das ist auch die Materie, die sie in den Sand setzen, wenn sie die falschen Kreditpapiere bei amerikanischen Hedge-Fonds kaufen: das ist dasselbe Geld, das die Dresdner Bank um eine Milliarde im 1. Quartal vermehrt hat und von dem die kleine Kreditbank nun vermelden muss, dass sie es leider verloren hat. Die Feuer ausgeglüht. Das ist alles bezogen auf den Verkehr zwischen den Geschäftsbanken, wie die sich wechselseitig kreditieren, und insgesamt verankert in der Refinanzierungsgarantie der Europäischen Zentralbank, früher der Bundesbank. Alle Befehle mit den Lageplänen und dem Register der beteiligten Kommandos archiviert. Dass diese beiden Bestimmungen nicht identisch sind, zeigt sich praktisch, wenn der Staat selbst dieses Kreditgeld, das auf den Ertrag zukünftiger Geschäfte bezogen ist, für seine Herrschaft verwendet. Und nur die Kinder und Idioten gaben sich schwer beeindruckt und hatten Tränen in den Augen. Geld. Der moderne Staat tut mit seinem Geld so, als bräuchte er keine richtige Geldware mehr. Ich kann das diesen Leuten nicht wirklich übel nehmen. Nach allem was war. Da soll ausgerechnet die Kreditfunktion, dass es Zeichen für Kredit ist, die ökonomische Garantie für die Geldqualität sein, die gesetzlich sowieso außer Frage steht. Geld. Was hierzulande an Münzen herumläuft, sind keine Kreditzeichen? Nein, das sind klassische Scheidemünzen; angeblich ist da der Materialwert teils sogar höher. Es ist das Privileg des nationalen Finanzministeriums – getrennt von der Banknotenausgabe – im Maße des nachgefragten Bedarfs Münzen herauszugeben. Dies ist unbeachtlich gegenüber der Masse des Finanzkapitals, das den Geldreichtum der modernen kapitalistischen Gesellschaft repräsentiert. Geld. Die Münzen kommen für einen anderen Zweck und deswegen auf eine andere Art in die Welt. Sieht so aus, als – Sie sind also doch tot jetzt, ja? Der Zweck bei Münzen ist, was es an kleiner Münze braucht für den alltäglichen Verkehr in der Gesellschaft. Dem entsprechend wird das, was früher der Hauptschwindel des Staates war, nämlich das Geld zu prägen, zum Rudiment dessen, dass es immer noch Münzen zum Zahlen braucht. Das macht er jetzt einfach nach dem gesellschaftlichen Bedarf. Also der ganze Laden geht den Bach runter, ja? Die Scheine aber kommen von einem anderen Bedarf her, nämlich dem der Banken nach Refinanzierung. Und ich soll jetzt hier die gute Laune machen? Sagt mal, wie stellt ihr euch das eigentlich vor? Geld. Münzen müssen sich also nicht als Kreditmittel bewähren? Auch bei Scheinen ist es nicht so, dass deren Wert davon abhinge, dass am Ende das Geschäft gelingt. Hat jemand für Musik gesorgt? Die Gültigkeit, auf die es im normalen Alltagsverkehr ankommt, ist bei beiden die gesetzliche. Daggi, Schatz, sag´, wolltest nicht du dich um die Geschichte kümmern? Es geht um die ökonomische Beglaubigung, davon sind natürlich die Münzen genauso mit betroffen. Wo bleibt ihr denn? Daggi? Uschi? Die Inflation ist ja nicht auf so Papierscheine beschränkt. Geld. Der Großteil des Kreditgeldes ist gar nicht in dieser Papierform existent, sondern einfach in den wechselseitigen Schulden, die die Banken untereinander und bei der Bundesbank in ihren Büchern stehen haben. Klar, in bar läuft heute kaum mehr was. Geld. Die Ökonomisierung des ganzen Geschäftsverkehrs in Bezug aufs Geld – dass die Geschäftswelt selbst das Geld verbucht, sich also auch von der Notwendigkeit der Geldbeschaffung nach der Seite hin freigemacht hat – bleibt erhalten. Geld. Die andere Seite ist dieses Verhältnis zwischen der Zentralbank und den Geschäftsbanken, das ihnen die Freiheit und Pflicht auferlegt, sich buchstäblich auf die Banknoten der Zentralbank zu beziehen, als das Ding, das sie mit ihren Buchungsakten ersetzen.Geld. Es gäbe nichts zu verbuchen, wenn es nicht dieses Geld der Zentralbank gäbe, das in den Ziffern nur virtuell vorhanden sein muss. Geld.Um all die Milliarden zu drucken, kämen die Druckmaschinen gar nicht nach. Geld. Inzwischen hat der Staat selbst das Problem, was er zur Geldmenge dazu rechnen muss oder nicht.
Noch mal von der Seite des Eigentums her betrachtet: Wir gingen nach Hause, noch bevor die Urkunden der Waffenruhe unterzeichnet waren. Geld ist die ausschließende Verfügungsmacht über Güter, das ist ein nicht bloß formelles Rechtsverhältnis, sondern in der modernen bürgerlichen Gesellschaft ist diese Verfügungsmacht quantifiziert. Ich war wirklich enttäuscht und musste schnell alle Jahreszahlen seit dem Jahr meiner Geburt untereinander auf einen Zettel schreiben, um vielleicht so zumindest ein Gefühl für die genauen Umstände meines Lebens zu bekommen. Eigentum lässt sich als Quantum fassen, das seine Realität im Geld hat. Die waren nämlich mit der offiziellen Demobilisierung aller mit atomaren Fernwaffen ausgestatteten Kampfverbände Europas verschwunden. Wo kommt das Eigentum her? Und weißt du was ich dir schon immer sagen wollte, habe ich Uschi geantwortet. Zum einen konstituiert das Rechtsverhältnis das Eigentum, das kann sich vermehren, neu entstehen oder auflösen. Der Unterschied zwischen dir und mir ist ganz einfach. Die Materie, auf die die Rechtsform sich bezieht – Eigentum im gegenständlichen Sinn –, ist allemal Produkt von menschlicher Arbeit, wie immer modifiziert; im Kapitalismus durch jemanden, der arbeiten lässt und das Produkt als das seine zur Verfügung hat. Ich schmecke nach Blut und Sperma und du stinkst nach Landluft und arte. Da kannst du noch eintausendmal in der Schönhauser Allee zur Welt gekommen sein, Penthesilea.



Dann, so Karrer später, als alles vorbei war, kommt die Zentralbank mit ihren Abgrenzungen. Geld im ganz materiellen Sinn stelle sich dar als Pakete von Banknoten, so Karrer. Dazu gehöre natürlich auch viel von dem, was nur virtuell vorhanden sei, weil dauernd damit rumgebucht werde, so Karrer weiter. Das müssen gar nicht immer Schulden sein, sagte Karrer, das sind auch die Zahlungen selber. Aber diese Technik erklärt nicht die Sache. Aber diese Technik erklärt nicht die Sache. Aber diese Technik erklärt nicht die Sache. So Karrer mehrmals hintereinander, nachdem der Pfarrer gegangen war.Geld.Egal, ob es als materieller Zettel oder als verbuchtes Konto existiere, so Karrer, über das Refinanzieren komme das Geld in die Gesellschaft. Über das Refinanzieren, in die Gesellschaft. Das Geld. Es hatte tagelag geschneit. Eben als riesiger Posten bei den Banken, so Karrer, nicht mehr irgendwelche Kreditpapiere von ihnen, sondern als in Geld gemessenes Vermögen, so Karrer weiter, das sie sich bei der Zentralbank haben refinanzieren lassen. Geld. Das sei nicht bloß jederzeit in diese Noten wieder umsetzbar, so Karrer, sondern das sei eben dieser Posten gültiges Geld. Geld. Bei dieser Formverwandlung sei, so Karrer, das Entscheidende, dass damit Geld in die Gesellschaft komme, wie gesagt. Tagelang hatte es jetzt schon geschneit, ununterbrochen. Wie viel davon heutzutage gedruckte Euroscheine sind, so Karrer, sei eine technische Frage, wie viel der Staat meint, dass es braucht, angesichts eines Geldwesens, das größtenteils per Konten und Kreditkarte erfolge, so Karrer. Geld. Schnee. Überall lag Schnee. Dieses Zugriffsverhältnis habe sein Maß und seinen dinglichen Garanten im Geld, so Karrer.Geld. Ausgerechnet das, was beim klassischen Geldzeichen der Rückbezug auf einen schon vorhandenen Goldschatz war, sei beim modernen Geld quasi der vorausblickende Bezug auf ein damit zu veranstaltendes Geschäft, auf zu produzierenden Wert, so Karrer erneut.Geld. Schnee. Das mache die Eigentümlichkeit von staatlichem Kreditgeld aus, so Karrer, das zukünftigen Reichtum wie gegenwärtigen behandle. Karrer ging zum Fenster. Geld. Der zukünftige Ertrag des Geschäfts sei in eine Form gebracht, eben als Versprechen, in der er jetzt schon als Zirkulationsmittel fungieren könne, so Karrer. So kauften auch heutzutage noch die Banken ganze Firmen auf und bezahlten das mit Kreditzeichen auf das zukünftige Geschäft dieser Firmen, so Karrer. Geld. Sie schafften weiterhin Zahlungsmittel, setzten es gegen Kreditgeld in rauen Mengen in die Welt, so Karrer. Geld Das habe immer, so Karrer, ein staatlich garantiertes Geld als die Materie, die da ersetzt wird, zur Grundlage. Es hört nicht auf zu schneien, sagte der Wirt, und Karrer sagte, das staatliche Kreditgeld sei eine Radikalisierung und eine Umdrehung davon.Geld. Beides zugleich, weil das zukünftige Geschäft, für das dieses Geld das kreditmäßige Zeichen sei, gleichzeitig zum definitiven Zahlungsmittel der Gesellschaft erklärt wird und als solches gilt. (Karrer) So liege die ökonomische Beglaubigung dieses Kreditzettels nicht rückwärts in geleisteter Arbeit, die in Goldschätzen vergegenständlicht ist, sondern funktionalistisch im Verweis darauf, dass diese Gesellschaft wächst. Das mache das Geldzeichen zum richtigen Geld, so Karrer. Geld. Von dieser ökonomischen Notwendigkeit hänge dann auch dessen Gültigkeit im internationalen Vergleich auf absurden Umwegen ab. Und es schien, als würde es nie mehr wieder aufhören zu schneien.
Es ist andererseits auch wie ein Eingeständnis, dass Geld, der Inbegriff des kapitalistischen Reichtums, eigentlich gar nichts taugt, so Karrer, dass das Geld als solches dem Reichtum der Gesellschaft überhaupt nichts hinzufügt, so Karrer. Wie der Schnee

Credits Geld: Quelle

foto/head: stephanel

WITWEN MONOLOG VOL. I (Auszug aus Original Hörspiel-Text)
hier

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Big time!
Sehr gut, Herr Great Gate.
Kompliment und Respekt. Wirklich.
Der KING

(bis morgen)

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Hi King,
war mir gestern überhaupt nicht sicher, ob sowas geht, weil so richtig leicht und fluffig liest sich das ja nicht. Um so mehr freut mich das feedback. Danke sehr.

Termin heut abend steht, oder?
20 Uhr – meinetwegen auch 20.30 Uhr – Interview. Ich werds im Laufe des Tages hier sowieso noch ein paar mal ankündigen und meld mich auch noch tel. Bis denne

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Morgen GM
Dichter-Maschine hat ewig gebraucht und dann auch noch obigen langen Brocken ausgespuckt, bei dem ich nun nicht weiß, ob der überhaupt zu bebildern ist. Hab ihn jetzt so mal ins Fenster gestellt. Der erste Kommetar war nicht schlecht. Sagts Ihnen auch zu?

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Bebilderung
So was wie eine Illustration als Header wäre vielleicht nicht schlecht, GM.

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Unbedingt, MG, unbedingt!
Das ist ein sehr didaktischer gut geschriebener Beitrag, der am Schluss auch noch auf die Gegenstandpunkte verlinkt.

Zu den Bildern:

Weiss jetzt spontan auch nicht, was man da einfügen könnte. Anbieten würden sich naturgemäss Einblendungen, wann immer des Wort "Geld" erscheint, um den Rhythmus des Textes zu verdeutlichen. Aber welche? Bilder vom Geld wären zu plump.

Ausserdem: Hier fliesst leider wieder Blut, das Licht am Ende des Tunnels ist wieder nur ein kleines Pünktchen weil neue Probleme aufgetaucht sind, die es erforden, dass ich mich hier weiter mit Schwachsinn und Schwachsinnigen herumschlagen muss. Zur Verdeutlichung meiner Lage: Dieses kleine Filmchen hier
Sprich: Zeitbudget sehr begrenzt.

Melde mich wieder, bis dann, MG, bis dann.

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Zum Filmchen
Sorry, URL konnte nicht gefunden werden, sagt der Portalbetreiber.
Zu den Bildern: Einfügen kann ich mir nur schwer vorstellen. Außerdem wars eine Heidenarbeit, den Rhythmus mit dem Geld in den Text (Protokoll-Auszug) erst mal reinzuhauen, wäre schad, wenn der sich dann durch die andere Optik wieder auflöst.
Aber einen optischer Aufhänger über dem Text kann ich mir vorstellen. Welchen, weiß ich jetzt auch nicht. Na ja, ich schau mal in paar Kunscht-Bänden oder in den Galerien der Banken nach. Vielleicht findet sich was.

Zum Blutblad: SagnS, sind Sie in der Arbeit oder neuerdings im Krieg? Passen´S bloß auf, GM.

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Schdarschibbmargeding-Glib is subba, GM
Lach mich scheps. Mir gefällt sowas gut. Orden!

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Gell?!?
Funktioniert's also doch! Bloß: Das ist leider nicht zum Lachen! Das ist leider meine traurige blutige Realität.

Finde übrigens auch, dass ein Header vollauf genügt.

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Wie halten Sie das aus, GM
Wenn der Clip auch nur annähernd die Realität der Hewivefung beschreibt, dann müssen Sie ja ständig am Boden liegen vor Lachen. Wäre ja sonst gar nicht auszuhalten unter diesen Spackos.

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Das tut er, der Clip, MG, das tut er.
Glauben Sie mir. Sogar der grauenhafte schwäbische Dialekt passt in den meisten Fällen. Bis auf den Föh..., pardon äh ... Chäff natörläch.

Da vergeht einem auf Dauer das Lachen.

Und dann noch das:

Kartoffeln matschig,
Kraut total verkocht,
"Rindfleisch" von fraglicher, jedenfalls zähfasriger Konsistenz.

Raten Sie mal, als was der Kantinenverbr.. pardon, Chefkoch das bezeichnet.*

*Tipp: Es ist diesmal NICHT Hoppelpoppel

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"Rindfleisch"
Sauerkraut
Kartoffeln
?
Hört sich nach Kalbshaxe" Schnappaufnow nach.
Schlagen Sie mich tot, aber ich verstehe Ihren Freund, den Kantinenwirt. Es gibt so Tage, da muss es einfach nur schnell gehen.

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Bei dem muss es immer schnell gehen
und die Mitarbeiter verderben sich die Mägen. Falsch geraten, übrigens. Die Lösung lautet:

Szegediner Gulasch

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Das Szegediner
stand natürlich auch auf meiner Rechnung, dachte aber, dass da nicht nur Rind, sondern auch ein wenig Schwein drin ist.
Hatten Sie also Gulasch und dazu auch noch "kein Schwein gehabt". Ist dann wohl Pech gewesen.
"Shit happens", wie die Fleischgroßhändler immer sagen.

Und nur für den Fall, dass Sie das als Nicht-AZ-Verstrahlter und Gelegenheits-TVist nicht mitbekommen haben sollten. Seit vorgestern steht wieder ganz groß Gammelfleisch auf der bayerischen Skandal-Agenda. Großes Alarmi! Alarmi! in allen Kantinen.
Hätte ja sei können, dass da auch in Ihrer Küche noch schnell reiner Tisch gemacht wurde, bevor die Inspektoren kommen dürfen.

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Hab so was läuten gehört.
Scheinen aber hauptsächlich Döner-Fabrikanten betroffen zu sein. Allerdings traue ich unserem Freund dem Wirt alles zu. Der hat seine schmutzigen Finger überall dort mit drin, wo die Begriffe "Gammel" und "Gastronomie" in eins fallen.

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Haben Sie sich
eigentlich Ihre Kamera schon geschossen?

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Yepp!
Bin allerdings noch nicht dazugekommen, die Software zu installieren, die ich brauche, um die geschossenen Bilder auf den PC laden zu können. Ich komm ja zu nix, MG, das ist ja das Problem, dass ich zu überhaupt nix mehr komm, mit dem Schmarrn hier, dem bläden.

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Nur die Ruhe, GM
übernehmen Sie sich nicht. Der Gewaltige hat mir gerade am Telefon erzählt, dass seine rechte Hand nicht mehr funktioniert und sich der ganze Unterarm taub anfühlt. Hat dem Wicht vorgestern die Flasche hingehalten und sich dabei am Laufstallgitter wahrscheinlich den Nerv zehn Minuten lang abgeklemmt. So bläd kanns auch hergehen, wenn man nicht aufpasst. Also: nur nicht hudeln!

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Hui,
so viel Text. Kann ich erst abends lesen, aber ich kann!!!! Denn Dragan war da, und er hat alles gerichtet. Zwar muss ich noch die ganze Wohnung umräumen, damit ich das Kabel irgendwie verlegen kann, aber egal. Weil ich mein AOL-Passwort nicht mehr weiß, landen entsprechende Mails nun auch im Nirwana, aber dafür hat mir Dragan eine blitzblanke neue E-Mail-Adresse dagelassen.

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Schön,
dass das mit Ihrem Dragan endlich geklappt hat. Und zur E-Mail-Adresse. SindS sicher, dass er Ihre E-Mail-Adresse liegen lassen hat, nicht seine?
Frag ja nur.

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Job am Oktoberfest
Gerade fällt mir auf dass ich meine Kommentare immer irgendwo hinschreibe, wos grade rot "comment" leuchtet. Ist wahrscheinlich gar nicht so gedacht, weil das dann da oft gar nicht dazu passt. Aber das ist in diesem Fall egal, weil ganz was anderes. Ich weiß nämlich zufällig dass es noch einen lukrativen Job (allerdings nur für Frauen/Mädchen) am Oktoberfest gibt, und zwar Souvenierverkauf am Stand (also ohne Rumlaufen) im Zelt.

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Keine Sorge, Mme,
hier sind Sie akurat richtig aufgeschlagen. Aber was machen wir jetzt mit Ihrer brandheißen geldwerten Info? Mir als Nicht-Mädchen bringts sie ja sozusagen nix. Aber ich kann das lukrative Dingens, äh Wiesn-Job, kurz an den Großglockner hängen. Also

Frauen/Mädchen dieser Stadt!
Schaut mal alle her!
SUPER-JOB-ANGEBOT!
WIESN-STANDL-GIRLIE!
MIT
EINGEBAUTER GELDSCHEFFEL-AUTOMATIK!
OHNE RUMLAUFEN/ANSCHAFFEN!

INTERESSIERT?

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- Ja Hallo?
- Ja, wer ist denn da?
- Ja servus, ich bin die Melanie
- Ja, grüß dich Melanie
- Hm, äh
- Ja was ist denn Melanie, warum rufst du denn an?
- Hm, ja ich ich bin die Melanie und, äh ich ruf an wegen dem da oben, äh, ich bin nämlich interessiert!
- Ach so, Melanie, du meinst den Wiesn-Job
- Ja genau
- Aber sag mal, Melanie? Wie alt bist du denn?
- Secz- Achtzehn?
- Achtzehn bist du schon, Melanie. Wirklich?
- Ich schwör!
- Lügst mich jetzt nicht an?
- Neiheihein, achtzehn. Und ich hab heut Geburtstag!
- Geburtstag hast, Melanie. Ja, da gratulier ich dir aber
- Danke
- Und hast auch schon was gekriegt, eine Torte vielleicht?
- Ja
- Mit Kerzen drauf, zum Ausblasen?
- Ja
-Und wieviel Kerzen, warns denn, Melanie?
- sie, sä, achtundzwanzigzweighundert!
- Sag Melanie, du, ist deine Mama daheim?
- Ja
- Wo ist denn ie Mama?
- Beim Bügeln
- Weiß die Mama, dass du am Computer spielst?
- Ich spiel ja gar nicht am Computer
- Natürlich spielst du am Computer, du hast ja gerade via Skype bei mir angerufen
- Nein. Du bist ja nur ein Fernseher, der wo reden kann
- Weist was Melanie, hol doch mal schnell deine Mama
- Hoho, Hehehe, Hihihi
- Ach Sie sind das stephanel! Finden Sie das witzig
- Doch, das ist witzig

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Danke!
Danke für die Aufheiterung, MG, vielen Dank! Hab gerade Tränen gelacht und werde diese heitere Stimmung jetzt in den Feierabend mitnehmen.

Wir sehen uns dann morgen wieder, denn: Morgen ist ein neuer Tag!

Da staunen Sie, was MG? Da staunen Sie. "Ein neuer Tag", "Morgen", unerhört!

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Ja ja
Man lernt nie aus. Morgen, ein ganz neuer Tag gleich. Sensationell eigentlich!

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PROGRAMM-HINWEIS
Heute 20 UHR
TALKING ABOUT CHRIS KING VOL.2
FORTSETZUNG DES LIVE-INTERVIEWS MIT DEM
KING

Open End


Änderungen vorbehalten

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Mag ja nicht meckern, GM
aber der neue Tag schaut ja genau so aus wie der von gestern. Oben ganz hellgrau, hinterm Markt warten die alten Peter und der Isar ist immer noch voller Wasser. Ch ch

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Dafür hätt ich eventuell
einen Header für den gestrigen Beitrag, MG, erste Früchte meiner Kameraarbeit, MG. WennS bittschön mal unter "Bilder" nachschaun wollen ...

Und die Tele hab ich auch gleich photographiert:

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Die Nummer 3
ohne Sterne und Blitz würde ich nehmen – oder halt Nummer zwei, wenn sich die Insignien nicht mehr rausradieren lassen. Motiv ist übrigens auch didaktisch ausgesprochen wertvoll – Kölner Schule sozusagen.

Zum Tele-Foto: Sehe ich da hinten im Eck einen kleinen Amp? Womöglich mit zwei Eingängen und einem Midi-Ausgang?

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Sterne und Blitz
haben sich problemlos entfernen lassen, wennS bitte schauen täten.

Midi-Amps hab ich zwei: Den kleine roten auf dem Schreibtisch in der Ecke rechts oben und noch einen anderen von VOX, mit Röhrenvorstufe (!!!), der ist aber nicht im Bild. Eingänge haben die aber jeweils nur einen.
Beide sind aber ideal zur Aufnahme mit dem PC.

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Übrigens habe ich
hier einen neuen Beitrag eingestellt. Wenn Sie möchten können wir eine Serie daraus machen:

"Experimentelle Gastronomie"

Darüber wird sich auch Frau Leuwerik sicher freuen.
Denn, Sie ahnen es, MG, nein, Sie WISSEN, was ich da photgraphiert habe.

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Damit wär die Header-Frage
aus der Welt, rein damit. Ich hab übrigens ewig nach einem Schnee-Motiv gesucht, aber nichts passendes gefunden.

Zu den Amps. Ja dann könnt ich mit meinem Zeugs ja irgendwann bei Ihnen vorbei schaun, und wir hauen ein paar Spuren hin.

Sehr aufgeräumtes Zimmer übrigens. Oder findet, was da wirklich los ist, auch in Ihrem Tele-Bild hinter der Kamera statt?

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Das können wir gerne machen!
Leider ist nicht im Telebild, was im Teleraum und den umliegenden Räumen wirklich los ist. Müsste mal wieder gründlich aufräumen, putzen u.s.w.

Aber: Ich komm ja zu nix, MG, zu überhaupt gar nix komm ich mehr.

Was sagen Sie übrigens zur "Experimentelle(n) Gastronomie"?

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Nur zu
EröffnenS so eine Galerie! Aber als Titel im Themen-Register würde ich GERICHTE vorschlagen, oder DAS AUGE ISST MIT, oder so. Keine Ahnung. Bei der "Experimentellen Gastronomie" bin ich irgendwie schon vorgewarnt. Es müsste eine gewisse Fallhöhe her, wenn Sie wissen was ich meine.

Obwohl: "Experimentelle Gastronomie"? Doch. Nehme alles zurück. Hat was. muss man nur länger auf sich wirken lassen.

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WissenS, was zu den Gerichten passen würde?
Eine entsprechende Lektüre-Empfehlung des Tages. Als Nachtisch. Kann alles sein. Vom aktuellen Werbeslogan über den dumpfen Blogeintrag und der Zeitungsmeldung bis rüber zur Ilias, Pynchon oder Moby Dick

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Gute Idee!
Können wir ja im Teamwork machen. Der jeweils bessere Einfall wird genommen. Oder wir wechseln uns ab: Einer bringt jeweils das Bild, der Andere jeweils die Literaturempfehlung.

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Lassen wir´s
offen, wer was dazu tut. Mit den Bildern hätte ich Probleme, weil ich mir erst so eine Kamera besorgen müsste. Kann ja nicht mit der Maschin hier durch die Gegend laufen und mir die experimentellen Teller abfotografieren. Wie schaut denn das aus? Die sperrn mich ja ein.

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Gut.
Das würde wirklich blöd ausschauen. Die erste Empfehlung stelle ich gleich rein. Bin schon gespannt, was Sie dazu sagen ...

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Ein korrekter Diener
sehr bekömmlich. Kommt nie aus Mode. Wird immer gerne genommen, Klassiker.

Hab nur den Hinweis etwas abgeändert von wegen Nachtisch.

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Mm Hmmm ...
das gefällt mir auch besser, das mit dem Nachtisch.

Bin schon gespannt, was Frau Leuwerik dazu sagen wird, die hat sich ja Bilder von den Kreationen des Chefcaterers gewünscht ...

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Wie wahr:
"Ich kenne genug deutsche Kammerdiener, die, richtig angeleitet, ihren vielgerühmten englischen Kollegen in keiner Beziehung nachstehen, ja sie sogar weit übertreffen.
Es soll indeß nicht geleugnet werden, daß der deutsche Durchschnittsdiener einen natürlichen Chic nicht besitzt, wenigstens nur in Ausnahmefällen. Wohl aber bestreite ich mit aller Entschiedenheit die oft aufgestellte Behauptung, es sei ihm dieser Chic auch nicht beizubringen."

Aber warum fällt mir beim Wort Kammerdiener immer Popautoren ein?

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Warum wohl?
Weil der Popautor der Kammerdiener der herrschenden Eliten ist.

Hörempfehlung zu diesem Thema: Das Album Intellectuals Are the Shoeshine Boys of the Ruling Elite von der großartigen Ami-Band KILLDOZER, erschienen 1989 auf Touch And Go.

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Sie machen einem
auch jede subtile Anspielung, die ganz ergebenst ein wenig Raum zum verfertigen eigener Gedanken bei der verehrten Leserschaft eröffnen sollte, ganz und gar kaputt mit Ihren durchaus apodiktisch wirkenden Behauptungen, mein Herr.

Und dieser Clip Ihrer rüpelhaften Mordbrenner-Kameraden stottert, wenn Sie mir diesen Hinweis gestatten.

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sorry

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Ja mei ...
bei Ihnen vielleicht, MG, bei Ihnen. Bei mir flutscht der Clip wie nix. Dabei ist unser Netz teilweise extrem langsam.

Überhaupt: rüpelhafte[...] Mordbrenner-Kameraden, wollen Sie mich beleidigen?

DANN GEH ICH HALT!!!

Hab hier eh eigentlich genug zu tun!!!!

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Ja ja
erst kleinlaut in diese entsetzlichen Anglizismen verfallen und dann unbotmäßig schimpfen wie ein marodierender Landsknecht. Ach, wie weit ist es nur gekommen mit unseren Bildungsanstalten und allem pädagogischem Bemühen.

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So, gut, jetzt reichts!!!
ICH GEHE!!!

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Zur Technik
Ich kann´s nur nochmal sagen. Neuerdings flutschen die Clip-Einspieler bei mir nur, wenn ich sie selber eingebettet hab. Für die Clips von anderen sowohl hier als auch auf anderen Blogs braucht der Rechner ewig. Und wenn ich mich auskennen würde und würdig wäre, über so technische Fragen auch nur ein Wort in den Mund zu nehmen, würde ich glatt vermuten, dass das womöglich mit einer neuen Politik dieser öffentlichen Clip-Schleudern Myspace, Youtube etc. zusammenhängt, die auf diesem ganz einfachen Weg so was wie die Kontrolle über ihren (?) Content zurückerobern wollen könnten.

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Test

Ergebnis: Falsch vermutet. Flutscht genau so schlecht, obwohl eigenhändig embedded. Keine Ahnung, was da jetzt hakt.

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Ich bin gar nicht mehr da!!!
So, jetzt hammS an Dreck im Schachterl!!!

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Na jetzt
seinS doch nicht eingschnappt, Sie Mimoserl

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Aha!
Grade war ich noch ein "marodierender Landsknecht" jetzt wär ich auf einmal ein "Mimoserl"!

Der Grund dafür, dass es bei Ihnen nicht flutscht und bei mir schon ist schlicht und ergreifend, dass Sie buchstäblich "eine lange Leitung" haben und ich nicht, ganz einfach. Und nicht, was Sie schon wieder vermuten, Sie paranoider Verschwörungstheoretiker.

Es entbehrt übrigens jeglicher Logik, zu vermuten, dass es besser flutscht, wenn Sie die Sachen einbinden. Digital ist digital. So einfach ist das!

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So so
Lange Leitung, oder?
Verschwörungstheoretiker, paranoider?
Sonst noch was?
Aber das wissenS schon, dass ich WLAN habe und deshalb eine Leitung und schon gar nicht eine lange, überhaupt nicht haben kann, Sie, Sie, Sie Publikumsliebling, Sie! (Es verletzt mich geradezu, aber ich muss einfach die menschliche Größe aufbringen, zu sagen, dass seit Ihrem Auftauchen aus dem Sommerloch die Referrerzahlen explodieren, so ungerecht und ungeheuerlich das immer sein mag)
SanS jetzt zufrieden, Sie, Sie Weblogpopulist, Sie elender!

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Jetzt wär ich auch noch
ein Populist. ICH! Ein Populist!! Das ist ja ungeheuerlich!!!

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"Digital ist digital"
WissenS was Sie sind? Ein digitales Gscheidhaferl sind Sie, ein populistisch unverschämtes! Ungeheuerliches!
(Wie geht eigentlich das mit dem lauter werden? KönntenS mir das vielleicht einmal zeigen, wie das geht, dass die Buchstaben größer, äh alles halt lauter, oder halt leiser, wenn kleiner und so?)

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Mich ein digitales Gscheidhaferl nennen
und gleichzeitig immer alles Mögliche wissen wollen, Sie machen mir Spass, MG.

Aber ich will mal nicht so sein:

Lauter: <font size="+x"> Ihr Text </font>

Leiser: <font size="-x"> Ihr Text </font>

Statt des "x" ist jeweils die gewünschte Zahl einzusetzen, mehr als "3" bringt aber in der Regel nix.

Aber: Als "digitales Gscheidhaferl [...] populistisch unverschämtes! Ungeheuerliches!" und "marodierender Landsknecht" ist Rumbrüllen, ja Dynamik überhaupt, hier meine Domäne, merken Sie sich das!

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Der alte Handke unterhält sich mit dem alten Müller in der FR unter anderem über den alten Milosevic und nennt eine angesehene Lohnschreiberin, die sich im Krieg gegen das alte Jugoslawien ihre Sporen verdient hat Westhure. Den Ausdruck wird ihm die deutsche Presse natürlich sauber um die Ohren hauen. Und auch völlig zurecht. Denn Westhure ist unschön, oldschool und verunglimpfend. Richtiger wäre Fischer-Flitscherl oder Fazmaus.

Ha! Jetzt sindS aber platt über diese thematische Wendung, ned wahr!

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Der Wahnsinn!
Allein schon die Einleitung: "... Doch seit er sich auf die Seite Slobodan Milosevics schlug, der seiner Verurteilung als Kriegsverbrecher nur durch vorzeitigen Tod entging, liegt über dem imposanten Werk dieses Sprachkünstlers ein es verdunkelnder Schatten."

Bodenlose Dummheit im Stil eines Achtklässler-Aufsatzes. Das nennt man also Qualitätsjournalismus, heutzutage.

Jetzt sind aber SIE platt, dass ich da so ohne weiteres drauf eingehe, he, he

So jetzt hab ich das fertig überflogen: Größtenteils ein fürchterlich eitles, dummes Geschwätz. Allerdings, die GRÜNEN als "kulturlos" zu bezeichnen, das hat schon wieder was.

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Das wundert mich
nicht im geringsten, dass einer wie Sie, der so rüpelhafte Mordbrennerkameraden verlinkt und ständig absolut unverschämte Landsknechtsmanieren an den Tag legt, natürlich auch keine Gelegenheit auslässt, wenn es darum geht, unseren Qualitätsjournalismus in den Schmutz zu ziehen, weil so einer wie Sie einfach nicht respektieren kann, dass es eben anständige Journalisten gibt, die noch wissen, wie man einen korrekten Diener macht. So schauts doch aus.

Und jetzt sind Sie wahrscheinlich ganz und gar sprachlos angesichts der Eleganz, mit der ich die Kurve zurück in die Sphären der praktizierten Höflichkeit gekriegt habe, Sie Milosevic-Anhänger Sie!

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Gastronomie
Hab mir gedacht, wart ich ab, bis der Streit vorbei ist, und voila, hat nicht lang gedauert.
Experimentelle Gastronomie begeistert mich natürlich, inhaltlich wie auch vom Titel her. Gratuliere zur Idee, Stephanel. Ich kann ganz viel beitragen, allerdings muss ich heimlich Fotos machen, weil unser Kantinenwirt nicht den allerkleinsten Spaß versteht. Viel fürs Auge verspreche ich mir zum Beispiel von Curry-Bambi-Hackfleisch oder Hirse-Käsetaler, beides nächste Woche auf dem Speiseplan. Die Sekretärin unterhält mittlerweile eine kleine Schnapsbar und führt kleine Statistiken über die Korrelation bestimmter Speisen und dem Alk-Verbrauch, tagsüber in einem doch durchaus seriösen Büro.

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Zur Qualitätsschreiberei, GM: Was mich echt überrascht hat,
waren die 1000 Euro Rente aus der Lebensversicherung im Monat, die den alten Bestseller-Garanten wie er sagt seit er 60 ist vor dem schlimmsten bewahren. Denn irgendwie kann ich mir sogar vorstellen, dass der Handke da gar nicht übertreibt. Es gibt fast keinen Autor mehr, den seine Arbeit über die Runden bringt. Hab mich gerade mit dem Gewaltigen am Telefon über das Thema unterhalten. Es ist wirklich armselig, sich als Schreiberling über Wasser halten zu müssen, wenn man nicht zufällig Paris Hilton heißt.

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Bambi-Hack!
Was kommt als nächstes? Sie töten unseren lieben Regenwald! Und essen ihn auf!

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Jetzt haben Sie mich aber erschreckt.
Immer dachte ich, das Bambi-Gericht, das hat auf eine perverse Art mit Bambi Goreng, einer asiatischen Speise, die wahrscheinlich nirgends in Asien gegessen wird, zu tun. Noch nie (nie!!!) bin ich auf die Idee gekommen, Bambi könnte irgend etwas mit Bambi im Sinn von Walt Disney und dem Reh mit den runden Augen zu tun haben. Sie glauben doch nicht, unser Kantinenwirt würde...kleine Rehe...gehackt...mit Curry... ?

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@Das wundert mich ...


@Rente: Bis ich in Rente gehen kann, krieg ich wahrscheinlich auch nicht mehr, als der Handke und hab mich hier in der HeWiVerwaltung zum Deppen gemacht. Da hätt' ich gleich Autor, Maler werden oder Telespieler bleiben können.

@Leuwerik: "Hirse-Käsetaler", das hört sich ja schrecklich an. Bestimmt von so einem Billigtiefkühlkosthersteller gekauft und dann in der Fritteuse mit Altöl angemacht. Müssen Sie unbedingt photographieren, Mme, unbedingt!
Mein Chef-Caterer zerhackt übrigens regelmäßig kleine Rehe, da kennt der nix. Die gibts dann allerdings nicht als Curry, sondern mit Preiselbeeren.

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Ich bin total
empört über Ihre Ausdrucksweise, Sie Preiselbeere. Und schweige aus Empörung, nicht weil mir nichts einfallen tät. Nur dass Sie´s wissen. Pah!

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Mimoserl!
SIE sind hier das Mimoserl! Allerdings nicht beim Austeilen, nur einstecken könnenS nix. Des hamma gern!

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Ein total
rücksichtsloses Mensch sind Sie, das gar keine Gefühle hat und sich nicht in andere hineindenken und auch nur für ein Fünferl ein Verständnis dafür aufbringen kann, was in einem anderen so alles vorgeht. Ganz kalt und unsensibel sind Sie. Am liebsten möcherte ich jetzt weinen wie ein Löwe, weil Sie so schlimm sind und grausam zu mir reden tun.

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Geht das jetzt schon wieder los! Herrschaft!
Kleines Problem noch wegen Hirse-Käse und Hack-Bambi und so. Ich müsste mir dann ja jeweils eine Portion davon kaufen, denn der Wirt wird mich - wohlweislich - nicht in die große Reine reinfotografieren lassen. Ansonsten wusste ich nicht, dass man mit Telespielen Geld machen konnte, da war ich früher ganz gut drin, aber das wird ja heute nicht mehr gemacht, oder?

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@Mimoserl: Ich sag's ja, SIE sind hier das Mimoserl!!



@Leuwerik: Ja, mei, wenn der nicht aufhört! Der hat "Preiselbeere" zu mir gesagt! mir "Landsknechtsmanieren" vorgeworfen!! Dabei ist er selber auch nicht besser!!!

"Telespielen" meint hier eine Gitarre spielen, die in Kreisen sogenannter Musiker abgekürzt "Tele" genannt wird, was von "Telecaster" kommt.

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@ Mme L.: Hier ist der
Witwen/Geld-Thread!
Und das Ende dieses Streits wäre dann drüben im neuen Thread (ALTER WESTEN), also hier.

Ende der Durchsage

Ihr persönliches Weblog-Navigator-Team

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Hui,da komm ich runter vom Zwetschgenbaum,
obwohl die meine Währung sind, und muß gleich lesen, obwohl es duscht und heut noch 100 kg zu liefern sind. Es dankt und grüsst Häuslerin ohne Geld

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Dank zurück
gnä´ Frau ohne Geld. Sie klingen heute ja sehr beschwingt. Was ernten Sie gerade? Zwetschgen? Wer´s glaubt!

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Heureka!
Internet von daheim aus, und zwar ohne Pinkelpausen zwischen jedem Seite-Aufrufen, toll! Kabelsalat auch schon beseitigt, wobei ich leider diverse Stöpsel rausgezogen habe und dann erstmal gar nichts ging. Am liebsten hätte ich gleich Dragan angerufen und/oder geweint. Dann habe ich durch die Kraft schieren Nachdenkens alles wieder zusammengestöpselt, erst falsch, dann aber richtig und jetzt bin ich wieder ganz vorn dabei. Denn mein Internet kommt jetzt aus dem Fernsehkabel. Das finde ich super. Und sicher hat das auch irgendwelche Vorteile. Viel Spaß beim Interview, ich schau dann auch abends wieder vorbei.

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Hab ich erwähnt, dass ich auch Flatrate habe? Also, ich habe auch Flatrate. Und das ist nun wirklich super, weil ich brauch nie mehr ausschalten.

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Sehr schön,
Mme. Würde gerne noch länger mit Ihnen plaudern, aber es ist gleich halb neun und also Zeit für das Interview mit dem KING. Viel Spaß jedenfalls. Bis später

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@ mme häuslerin
Betrifft: kosmos
kaum schlägts September, schon schwingt sich das Planetenkarussel auf Ihren Fahrplan ein.
AZ jpg Videoshot iPhoto
Da können die AZ-Auguren ja jetzt schon mal nach den Superlativen suchen, die ab dem 14. angezeigt sind.
Schöne Grüße, beste Wünsche richtung overland

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Neue Ordnung
Also ich kann spontan keine Verbesserung in der angeblichen Umstrukturierung hier erkennen. Im Gegenteil, wieso folgen Beiträge vom 30. August und 1. September unmittelbar aufeinander, warum steht rechts ein Text vom Juli, den ich fast kommentiert hätte, wenn ichs nicht noch rechtzeitig gemerkt hätte??? Warum?
Kleinen Kommentar zu den Dicken kann ich mir doch nicht verkneifen, auch wenn die Sache sechs Wochen her ist: Ich kann mich nämlich eines Fotos entsinnen, das Sie mit unklarer Motivlage hier zur Schau gestellt haben. Das Foto zeigte Sie selbst, und im Mittelpunkt des Geschehens, eine recht beträchtliche Wampe. So beträchtlich, dass ich finde, gerade Sie müssten sich mit bösartigen Bemerkungen über angeblich zu dicke Frauen auf der Straße und in Pop-Videos sehr zurückhalten. Doch, das finde ich!

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Also
ersten: So schlimm war die Wampe im Mai nicht und beträchtlich schon gar nicht; und wie kommen Sie zweitens überhaupt dazu, auf mir herumzuhacken wie ein Rohrspatz! Und auch noch an der falschen Stelle!
Gestern war alles noch in Ordnung. Jetzt kennt sich keiner mehr aus! Und wer ist schuld? Sie! Und wissen Sie, was Sie mit mir machen? Sie machen mir Kummer! Und was macht der Mensch, wenn er Kummer hat? Genau. Er geht zum Rischart rüber und kauft sich eine Holländer Schnitte. Oder zwei. Und genau das tue ich jetzt. Auf Ihr Wohl.
Übrigens, Frau Leuwerik. Sie waren heute nachmittag im Rentner-Fernsehen. Als "junge" Lehrerin der Klasse von 1955. Da haben Sie den Bengeln sauber gezeigt, dass in so manch einer alten Schachtel eine total flotte Biene stecken kann. Sind Sie deshalb so streng heute. Oder hat Sie der stephanel angestiftet?

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Jetzt wirds aber hinten höher
wie vorne! Ich täte hier Frau Leuwerik dazu anstiften, auf Ihnen rumzuhacken! Also Ehrlich! Wie käme ich denn dazu? Manchmal sind Sie mir schon ein sauberer Verschwörungsparanoiker, wirklich, MG, ein sauberer Verschwörungsparanoiker.

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Also gut, GM,
nehme ich also die Anstiftung der Leuwerik hiermit mit Bedauern zurück. Hab mit gerade Ihre Werkschau angesehen. So ein richtig sonniges Gemüt kommt da fei auch nicht zum Audruck. Es wimmelt ja geradezu vor Totenköpfen und makaberen Figuren. Der lustigste Geselle scheint auf den ersten Blick noch der hier zu sein.

Jetzt schau ich mir die anderen noch mal genauer an und such mir dann meinen Favoriten.

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Schwarzer Humor,
MG, hauptsächlich schwarzer Humor. Um nicht zu sagen Galgenhumor. Sind teilweise schon zu Zeiten entstanden, in denen es mir nicht sooo gülden gegangen ist, die Bilder.

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Das sieht man
Ich hab mal eine Kombi aus meinen Favoriten gebastelt. Unter Unveröffentlichte. Was sagenS dazu?

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Subba!
Gefällt mit sehr gut!

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Dann kommt
das ins Fenster, oder? Wenn Sie wollen wird eine neue Galerie angelegt oder es geht einfach zu den Bildern.

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Ja gerne!
Einfach zu den Bildern reicht, glaube ich.

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Zack
So schnell kanns gehn. Beitrag zum Sonntag.

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Und ein
schöner! Der Büchner-Text, passt wie die Faust aufs Auge! Wo hamms den den so schnell hergekriegt? Kannte den gar nicht. Bin allerdings auch kein Büchnerexperte.

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Wermutstropfen!
HSV - Bayern 1:1

HSV gleicht in der 87. min. aus. SEHR ÄRGERLICH!!! Wir sind aber immer noch Tabellenführer.

Die sogenannten Löwen übrigens am Freitag, das Gleiche:

1:1 gegen Köln, aber immer noch Tabellenführer in der 2. Liga.

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Bei den
Löwen ging auch wieder die Normalität los. Siegrausch ist wieder mal vorbei. Nur eins zu eins daheim. Gegen Köln.

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Äregerlich, weil
ich den depperten Daum und die Kölner überhaupt nicht ausstehen kann. In solchen Fällen bin ich lieber Lokalpatriot und helf zu den sogenannten Löwen. Ausserdem vermisse ich die Derbys, von mir aus können die ruhig wieder aufsteieg dei Blauen. Dann kriegens wieder regelmäßig Bontschies von uns. "Bontschies", kennenS den Ausdruck eigentlich, MG?

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