Donnerstag, 25. August 2016
Bone Thugs -N- Harmony - Tha Crossroads (1996) [Uncut-Best-Quali]
Google -N- Paste. And Listen. Und dann reden wir mal über Blonde, Frank Ocean und wie das ist Musik zu machen, bitches. Know me?

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Freitag, 15. Juli 2016
es ist schon zum heulen. die armen, die nicht nur mental verelendende hungerleiderfraktion der Menschheit greift - militärisch völlig sinnlos - industrieanlagen wahrscheinlich längst abgeschriebener erdölfirmen made in africa an, köpft leute vor laufender kamera, um die tuis, die es in den tourismusfernen gegenden zwischen euphrat tigris und dem nil gar nicht gibt abzuschrecken, erzieht ihre kids mit sprengstoffgürteln sich lieber umzubringen als in den bars und discos der feinen leute die das geld haben den tanzneger zu machen - und das seit mehr als 20 jahren - und diese unsere tatsächlich von nazis, werbefuzzis und pfaffen seinerzeit, zwischen den weltkriegen aus den reliquien der sog. bürgerlichen kultur gestartuptete bewusstseinsindustrie hat es trotz der ihr eigentümlichen blödheit (anachronismus) einfach geschafft, sich daraus eine diskurspasta, den clash der kulturen, die renaissance der religion und sich als quasireligiöse lösung eines terrorismusproblems zu basteln like punk, foucaults archäologie und die sowjetunion never happened. zum kotzen.
und hab heut erst erfahren, dass hans clemen seit 2 jahren nicht mehr lebt. scheiße. der Rheinländer ist tot.

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Sonntag, 1. Mai 2016
Cool
Erfurt, den Rücken gekehrt
Kaum Erfurt den Rücken gekehrt, steckten auch schon die aktuellen Tageszeitungen wie zerfledderte Vogelkadaver in den Ablagen der Sitze und gaben ihm zu denken. Die Bahn informiert; die Welt informiert; die Süddeutsche informiert, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der SPIEGEL, das Börsenblatt, die Wirtschaftswoche und so fort. Das schwarze Leichengift vorgestrigen Geschehens – es tropfte aus den abgegriffenen Seiten; daneben, hinter dem Fensterglas, flog wieder Thüringen vorbei.

Selbst Krähen schweigen/Empörung wird nicht mehr belohnt/Der hart erkämpfte Sitz wird bald besetzt/ von jugendlicheren/ Einsam der blaue Stahl der Himmel thront/fernnaher Finsternisse Herz entrissen/und Winde fluchen stumm hinweg ins Grau/über Leipzig/ im Blick den starren Schwarm /kauern verbissen Bewerber/Entlang der Parks und ausgedienter Loren/Die alten Waffen kampflos in der Hand/Die alte Angst bar jeder Hoffnung in den Augen/Sand – er wusste, er musste die Gedichte jetzt schreiben. Einmal in Leipzig angekommen, wäre er nie mehr in der Lage gewesen, auch nur eine einzige Zeile daraus zu machen, von einem Reim ganz zu schweigen. Selbst Krähen schweigen – Pause - aus Empörung – neue Zeile
wächst kein Lohn – Pause und neue Zeile
Es droht Verlust der hart erkämpften Sitze. Nur – jetzt neues Tempo
lichte Weite aus dem geglaubten Herz entfernter Finsternis entrissen
glänzt und Winde fluchen stumm. Hinweg - dann wieder Pause
über den unbesetzten Thron
Als Strophe zwei
Den fein vermaschten Kabeldrähten – siehe oben
und Kanülen, Masten auch – wie vorhin
der grauen Himmel über Leipzig - Ruhe
Im Blick den starren Schwarm – den Rhythmus halten
schweigen verbissen Bewerber und gehen ihrer Wege - halten
Schicksale schlendern Arm in Arm – immer noch halten
Entlang der Parks und abgewrackter Gleise – dann neue Zeile
Wartend wie sie, vergilbend in die Zukunft - Spannung
Wie Plakate – und neue Zeile
Die alten Waffen kampflos in der Hand – wie oben
Die alte Angst bar jeder Hoffnung im Gesicht – wie oben
Samt in den Mündern und Augen weit geschlossen – neue Zeile
Von fern erklingen unerhört Signale – neue Zeile
eines längst verschwundenen – Pause und neue Zeile
Zuges
Zug außer Sichtweite – großes Gelächter

Die Brandon Hurst Story
In den Bibliotheken fand er sich unter Brandon Hurst, geboren in Südafrika, Sohn eines Entwicklungsingenieurs. Anfang der 60er Jahre mussten Entwicklungsingenieure Europa verlassen, um für einen westdeutschen Großkonzern eine Produktionsstraße für atomare Getriebeschaltungen in der Nähe Kapstadts aufzubauen. Nicht die verlockendste pitchline einer Suchmaschine, aber bunt, irgendwie sexy (Dummermann) und geheimnisvoll.
Die 70er Jahre waren bunt und irgendwie sexy und für alle, die sie nicht kennen, also für jeden unter 40, natürlich sehr geheimnisvoll. Das Geheimnis schlechthin. Für die Heutigen hat alles was ihnen passiert in den 70ern angefangen. (Wie für die 78 gerade 30 Gewordenen alles was ihnen passiert ist in der Nazizeit angefangen hat, z.B. Radio, muttersprachliches Massenkino, Nietzsche als Erzieher und Marx im Reich der verbotenen Bücher, das plötzlich (Lenin) über echte Waffen verfügt. Heute heißt das Besitz von Massenvernichtungswaffen und wird von den Oldschoolkapitalistenführern genau so rigouros bekämpft wie seinerzeit die junge Sowjet-Union. Aber dies nur am Rand, Werbematerial.
Was für eine Welt! Ost-West-Konflikt. Befreiungskriege, die den Namen noch verdienten, das Abklingen aller sozialdemokratischer Bildungseuphorien von London über Bonn bis nach München. In Spanien stirbt der letzte amtierende Faschist Europas in seinen Stiefeln. In Griechenland lässt die dortige SS eine Arbeiterregierung an die Macht kommen. Tito, der einzige, der den Trikont nicht bescheißt, hat nur noch ein paar Jahre zu leben. Und mit ihm der Erfolgsstaat Sozialistische Bundesrepublik Jugoslawien. Und in Rom machten Visconti und Fellini mit Helmut Berger, Kokain und der Mafia Hollywoodfilme, jenseits von Amerika. Und in England räumt eine alte Schlampe im Auftrag des Geheimdienstes ihrer Majesty mit Hilfe der Armee, der Presse und der Polizei alle Errungenschaften der gewerkschaftlichen Organisation arbeitender Klassen in Europa seit Lasalle binnen 15 Monaten ab. In Westdeutschland sucht sich die Föderation der Landeskriminalämter einen Feind, der ein BKA endlich sinnvoll und die Idee der Landesverteidigung durch Polizeikräfte überhaupt zweckmäßig erscheinen lässt. Solange Ohnesorg einfach so seine Meinung demonstrieren durfte und Bankräuber, die Landesgrenzen mit Alpha Romeos überqueren konnten allein von Landespolizei verfolgt wurden, solange sicherten die Alliierten gegen Hitlerdeutschland was in der Bundesrepublik Recht und Ordnung war. Herr Baader und Frau Meinhof taten Deutschland den Gefallen und forderten Schleierfahndung, Datenabgleich, ein Gesetz der Bundesregierung zur Koordinierung lokal ermittelter Erkenntnisse überregional aktiver Straftäter. Außer Baum, Schily, Baader, Strauß und Schmidt wusste keiner, was das heißt: Die Gefangenen sind befreit, die Terroristen tot. Und wg. Selbstmord, es lebe der Polizeistaat und es lebe die taz und junge deutsche Schriftsteller, die den Polizeistaat kontrollieren, für Suhrkamp, fragt Dr. Helmut Kohl. Der wusste auch Bescheid und noch viel mehr. Aber er sagt ja nichts. Das hat er doch versprochen. Und in Polen schrieen die Katholiken Hallo, hallo, wir sind auch noch da. Und in Rom wurde im dritten Wahlgang mit einem Toten endlich doch der Pole Papst. Damit wir uns recht verstehen, Dummermann. Wenn ich dir so was schreiben soll, wie diese Brandon-Hurst-Story, referiere ich eine kulturelle Sichtweise für europäische und anglo-amerikanische Käuferschichten. Dass die Nigger und Schlitzaugen in diesem Zusammenhang nur mit dem Wort „bunt“ erwähnt werden, wenn überhaupt, sollte zwischen uns beiden kein Thema sein. Die Brandon-Hurst-Story, eigentlich ein ganz passables Leben. Dass er es auch noch selbst führen musste, war natürlich eine andere Geschichte. Nicht alles was sich super anhört, fühlt sich auch so an.

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Dienstag, 20. Mai 2014
Amtlicher Witz – ausnahmsweise mal
nicht aus der alten Staatsoper, sondern aus der Welt der jungen, schönen und reichen very important people, die in München wo jetzt genau wieder zuhause und zu finden sind? Genau! Im ewig jungen, schönen und – aber hallo! – very reichen very important alten baader café.

Und der Witz, proudly zitiert vom one and only Herrn Höhne, der ihn wiederum wenn auch nur pointiert aufgeschnappt hat, als er hinter der Bar – wahrscheinlich vom Dario dem Felix – neulich erst zu- und vorgetragen wurde, geht in etwa so:

Auf Jamaika gibts eines Tages keine Drogen mehr. Kein Krümerl Hasch, kein Fitzelchen Weed, nichts. Gibt nicht mal mehr Rum. Keine Drogen mehr, nirgends. Tagelang. Wochenlang. Monatelang. Und langsam werden die Leute auf Jamaika nervös. Und dann werden sie so richtig nervös. Und irgendwann sagt plötzlich der eine zum anderen: Hörma, Bruder, was is das denn eigentlich für ne total beschissene Musik, die hier dauernd läuft?

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Freitag, 11. April 2014
Klinische Angaben / Rechtfertigende Indikation:
I.
"Gonalgie. LWS-Syndrom bei degenerativen Veränderungen" schrieb der Onkel Doktor Szeged letzten Montag dem Herrn Kollegen Ernst H. in den Überweisungsschein, mit dem ich tags darauf dann frühmorgens ohne Anmeldung in die Sonnenstraße zum siehe oben indizierten Durchleuchten gehadschd bin wo mich der Radiologen-Gemeinschaftspraxis-Dr. Ernst H. dann überraschenderweise gleich anschließend und sozusagen noch vor der Brotzeit mit einem Umschlag, darin vier Fotos sowie ein kurzes Bulletin, wieder heimgeschickt hat, nachdem um diese Zeit die Profi-Patienten wahrscheinlich noch ihre Bettruhe einhalten müssen oder in der S-Bahn oder sonstwo sitzen, herumstehen oder -liegen, was weiß ich, warum das so flott ging – jedenfalls hatte sich der ganz symphatisch entspannt wirkende Durchleuchter nach hoffentlich profunder Analyse der gemachten Knochenröntgenbildchen ("mit besten Dank für die freundliche Überweisung Ihres Patienten") sich folgendes schriftlich zusammengereimt und zu den Fotokopien in den Umschlag gesteckt und mir in die Hand gedrückt, damit ich (der Patient) es (die Ergebnisse des "direkt digitalen Röntgens der Lebenswirbelsäule in 2 Ebenen" sowie "des linken Kniegelenks vom 09.04.2014) dem Kollegen Szeged überbringe, damit der mir dann auseinanderdividiert was das heißt, was mir seit Sonntag höllisch weh tut bzw. getan hat, aber dazu später, ich zitiere bzw. fasse zusammen:

"Zustand nach mäßiggradiger, ventraler Deckplattenimpressionsfraktur von LWK 1. Fortgeschrittene, ankylosierende, ventral und insbesondere rechts lateral betonte Spondylose LWK1/2. Geringfügige Spondylose auch LWK 3/4 und LWK 4/5. Kaudal betonte Spondylarthrosen, insbesondere am lumbosakralen Übergang bei Os sacrum arcuatum."
Sowie – und das war wohl die gute Nachricht:
"Allenfalls geringfügige Retropatellararthrose mit etwas vermehrter subchondraler Sklerotisierung. Das Femorotibialgelenk altersentsprechend erscheinend." Zitat Radiologen-Lyrik Ende


II.
– Sie haben sich den Lendenwirbelknochen gebrochen, und jetzt –

– Wie bitte? Das wüsste ich aber!

– Kann 20 Jahre her sein, oder zehn, schwer zu sagen, nachträglich; eigentlich müssten Sie sich daran erinnern

– Keine Ahnung. Lendenwirbel? Fraktur? Nie was gespürt. Tss

– Ja, schauen Sie, hier, diese Deformation am LWK1 oben, das resultiert aus der Fraktur, solche Brüche sind in der Regel eigentlich schon schmerzhaft, also das kann schon weh weh tun, so ein Bruch

– Keine Ahnung, echt nix gemerkt, dass da mal was gebrochen ist. Vor zwanzig Jahren hat mir mal eine bildschöne Krankenschwester das Herz gebrochen. Das hat echt weh getan. (Ich war so verknallt und die war so was von schön und hieß Gi, aber das geht Sie ja jetzt gar nichts an) Aber im Kreuz? Wüßt ich jetzt echt nicht, dass da mal was war. Aber egal. Ein Indianer kennt keinen Schmerz, oder? Und was heißt das jetzt? Können Sie da jetzt was machen?


III.
And to make a long story short:

Zehn Minuten chiropraktischer Herumzieher- sowie renkerei am Knochengerüst, eine Spritze in den Hintern und paar Stunden später waren die fiesen Höllen-Schmerzen wieder weg, weil die sogenannten Blockaden offenbar immerhin soweit aufgelöst waren, dass ich mir endlich wieder selber in die Schuhe hineinhelfen konnte ohne innerlich "Scheiiiiiissssse!" zu brüllen und momentan komplett bewegungsunfähig zu erstarren, weil mir gerade einer voll brutal mit einem Messer in den Rumpfbeugegelenken rumfuhrwerkt. Und außer das Kreuz ein paar Tage zu schonen und mir morgens und abends die eine oder (wenn die eine nichts bringt) andere Voltaren Resinat dazu einzuwerfen, um so den neuronalen Beruhigungsprozess der offenbar glücklicherweise doch nicht aufgrund genereller Wirbelsäulen-Kaputtheit, sondern nur wegen akuter Überlastung hochgradig gereizten und sich in der Folge in Blockierungsspiralen hochgeschraubt habenden dort arbeitenden Muskulatur unterstützend zu begleiten, muss ich auch gar nichts machen, sondern kann einfach so weitermachen wie immer. Und soll ich sogar, meinte der Kollege Szeged, denn eigentlich und generell ist anatomisch nichts zu beanstanden, sondern alles tipptopp und was mit dem Knie ist, will er sich erst dann genauer und also kernspinntomographisch anschaun, wenn es mal wieder Probleme macht, was es zur Zeit ja nicht tut, aber im Sommer vor zwei Jahren, als es so dick ange- – aber das finde jetzt ja sogar ich selber absolut unerheblich, um nicht zu sagen völlig uninteressant.

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Sonntag, 27. Oktober 2013
Politische Wissenschaft
Können die Trottel, die mich (und rund 80 Millionen sogenannte Deutsche) regieren wollen jetzt wirklich nichts anderes mehr als so zu tun, als wüssten sie erst seit gestern (und Snowden), dass die Vereinigten Staaten von Amerika seit der Zerschlagung des Naziregimes (bitte nicht zu Verwechseln mit der Zerschlagung des Nationalsozialismus, denn der hat nicht nur in Europa nicht nur den Schauspieler Schickelgruber und die SS überlebt, sondern stand seit zum Beispiel der Gründung der FDP, des Nachrichtenmagazins Der Spiegel und des Bundeskanzleramtes durch den nur ein paar Wochen, ach was Tage nach der Kapitulation der Wehrmacht arbeitslosen Chef der Aufklärungsabteilung Fremde Heere Ost in der BRD, dem Herrn Gehlen und Konsorten Kameraden nach wie vor sogenannter Educations- und Entnazifizierungskampagnen US-amerikanischer Gutmenschen wie immer und gewohnt Gewehr bei Fuß dieser unserer – Achtung, böses altes Wort: Bourgeoisie, die auf Deutsch und in Deutschland anders als in Italien, Frankreich, Spanien etc. auf ihrem "way to recovery" (Barracke Obama) tatsächlich nicht nur so effektiv und ökonomisch rational wie möglich über Leichen geht, also Leute, die im Weg stehn (sie nannten es Arbeit und Volksschädling in den seinerzeit neu geschaffenen Leuchttürmen des Wachstums der VW – W wie wirtschaft, das V könnt ihr euch wohl gerade noch selber denken) nicht nur einfach killt, sondern mit Begründung, d.h. aus Überzeugung killt, weil der deutsche Bourgeois bekanntlich nicht vornehmlich Kapitalist ist, sondern Protestant, Katholik – Schwabe, um hier mal die drei Stecken zu nennen, die in diesem sogenannten Deutschland den Dreck erhalten, den die dort ansässigen Soziologen, Psychologen, Pfaffologen seit es sie gibt immer schon ohne mit der Wimper zu zucken als Ethik, Moral und der modernen Zeiten gemäße Sitte (seit das Time Magazin den Geschmack der Trottel bestimmt fashion, mode, urban culture genannt) ihren Staatsbürgern, den Untertanen, dem Kanonenfutter, den Arbeitnehmern, den Zielgruppen verkauft und angedreht (Hirtenbrief, ARD, ZDF, PREMIRA) haben, obwohl, ja gerade weil sich diese sogenannten Deutschen sich seit sagen wir den napoleonischen Kriegen politisch aufführen wie Schweine. Nein! Nicht wie Schweine, denn keine Tierart hat sich je geleistet, worauf so Scheißdeutsche als "ihre Gechichte" auch noch stolz sind: 1870 die Pariser zusammenschießen, weil sie rebellieren, 1914 mit Tschinderassa zum Völkerschlachten blasen, 1918, jeden erschlagen, der auch nur privat behauptet, dass Krieg zu führen, nichts anderes als ein Verbrechen ist und die sogenannte Reichswehr eben auch nicht anderes als die Nachfolgeorganisation brunzblöder, übergeschnappter, eitler Mörder in bunten Kostümen war; 1933-1945 bekannt und dummerweise eben alles andere als kapiert, sondern bloß bewältigt; und so fort bis heute.
Wo war ich?
Was wollte ich sagen?
Ach ja: Merkels Handy soll abgehört worden sein. Seit 2002 Oh Gott! Was für eine sensationelle Neuigkeit?

Ich meine: Eine Woche vor dem Sendetermin einer monatelang vorher konzipierten und planmäßig produzierten TV-Show wird der langweilige Dreck beworben, indem zwei arme Würste und ausgemusterte Billigheimer, indem sie ihre Namen einer maroden Firma wie twitter zur Verfügung stellen und eine noch kaputtere sogenannte Industrie, die immer noch behauptet, dass sie für Öffentlichkeit und Meinung zuständig ist, obwohl inzwischen jeder 3-jährige merkt, dass es sich da nur um was Krankes, Sterbendes, Stinkendes handeln kann und also einfach wegschaut und geht, ist echt so schwachsinnig, blöde und unprofessionell und meint dieses erbärmliche Gehabe ihrer sterbenden Industrie als – okay
Da draußen gibt es sicher noch genügend Leute, die auch noch die Faulgase einer Leiche als "großes Tennis" abfeiern können und so letzte Zuckungen todkranker Opfer bemerkenswert, interessant und witzig finden, weil sie selber schon so todmüde, kaputt und verzweifelt über ihr total schief gelaufenes Leben sind, dass sie froh sind, wenigstens etwas zu haben, dass noch mehr offensichtlich erstarrte Leiche ist als sie, die um ihre Existenz hampelnden Zombies. Aber muss mich das interessieren?
Leider ja.
Warum?
Weil ich aus Erfahrung weiß, dass insbesonders so deutsche Zombies, Dreckskerle, Versager nicht nur Schweine, sondern feige Schweine sind, die nicht alleine sterben wollen, sondern Krieg.
Ende der Arie.

PS Wer erwartet hat, ich würde hier ernsthaft diese Deutschland-gegen-die-böse-NSA-Spionage-Kiste featuren, indem ich den Blödsinn auch noch kommentiere, spinnt, hat nichts begriffen und sollte - wenn ihn das Thema wirklich interessiert – vielleicht einfach mal selber ein paar Jahre Politische Wissenschaft studieren.

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Samstag, 17. August 2013
100 Jahre Fließband – AUTO ZOMBIES!
...Auf der IAA Anfang September... nächsten Showdown: Beide Marken stellen aggressive Coupé-Studien vor."

Coupé-Studien! Und auch noch aggressive – Wow!

Vorsprung durch Rhetorik aus Freude am Faseln, oder?

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Donnerstag, 28. Februar 2013
"...opened the window to listen to the news...
but all I heard was the

ESTABLISHMENT´S BLUES


The mayor hides the crime rate
Council woman hesitates
Public gets irate but forget the vote date
Weatherman complaining, predicted sun, it's raining
Everyone's protesting, boyfriend keeps suggesting
You're not like all of the rest.


Garbage ain't collected, women ain't protected
Politicians using people, they've been abusing
The mafia's getting bigger, like pollution in the river
And that this is where it's at.


Woke up this moming with an ache in my head
Splashed on my clothes as I spilled out of bed
Opened the window to listen to the news
But all I heard was the Establishment's Blues.



Gun sales are soaring, housewives find life boring
Divorce the only answer smoking causes cancer
This system's gonna fall soon, to an angry young tune
And that's a concrete cold fact.


The pope digs population, freedom from taxation
Teeny Bops are up tight, drinking at a stoplight
Miniskirt is flirting I can't stop so I'm hurting
Spinster sells her hopeless chest.


Adultery plays the kitchen, bigot cops non-fiction
The little man gets shafted, sons and monies drafted
Living by a time piece, new war in the far east.
Can you pass the Rorschach test?


It's a hassle is an educated guess.
Well, frankly I couldn't care less.
"


Text: Rodriguez, USA, 1971
rodriguez
...könnte aber genau so gut erst gestern geschrieben worden sein...

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Montag, 14. Januar 2013
Andrer Länder Leute & ihre Sitten Vol I
Gerade eben war ein Paar Männer in der Ha&Ma Bar und beim Abräumen des Espresso-Kuchen-Gedecks (sehr freundlich!) fiel dem einen – ich sag mal – hisbanisch oder meinetwegen kreolisch wirkenden Gast eine Kuchengabel runter, was ich mit einem freundlichen "Lasst´s es liegen, ich mach´s scho" kommentierte, worauf der Gast mit einem ebenso lustigen "Wart´s ab, gleich kommt die Frau!" und Augenzwinkern reagierte.
Ich war überrascht und dachte natürlich, der gute Mann meint mit "Frau" seinen Freund, weil der gerade die Gabel aufgehoben hatte und wollte schon was dahingehend lustiges nachfragen, aber der symphatische Kerl kam mir zuvor und erklärte sinngemäß, dass dort wo er herkomme, immer wenn in einem Lokal Besteck runter fällt – und insbesonders Kuchengabeln – als nächster Gast eine Frau komme, und zwar kommen müsse. Das sei Naturgesetz! Und auch wenn der nächste Gast auf den ersten Blick gar nicht wie eine Frau aussehen würde, sei er nicht nur erst recht eine, sondern sogar eine ganz bezaubernd schöne, da solle ich mich ja nicht täuschen lassen.
Volksaberglauben hin oder her; aber jetzt bin ich natürlich schon irgendwie gespannt!

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Donnerstag, 20. September 2012
Neuester amtlicher Witz aus der Bayerischen Staatsoper – Vol. III
Spediteur, 59, baut einen schweren Verkehrsunfall, wird notoperiert, liegt noch eine halbe Stunde auf der Intensivstation, stirbt, wird unverzüglich vor´s Jüngste Gericht gestellt, nach kurzem Prozess für schuldig befunden und landet in der – HÖLLE.

Er schaut sich um. In der Hölle schaut´s auf den ersten Blick irgendwie aus wie vor der Autobahnraststätte, an der er sein halbes Leben verschlafen hat; darüber halkyonisch blauer Himmel, Sonne scheint, laues Lüftchen, eigentlich super Wetter. Kaum, dass er sich orientiert hat, kommt ihm ein Mann in einem schwarzen Overall mit Aktenkoffer wie aus dem Nichts entgegen und spricht ihn an: "Also Sie sind der Spediteur, den´s gestern vormittag derbrezelt hat, nicht wahr? Freut mich. Also Sie wissen ja, was jetzt mit Ihnen los ist und wo Sie hingekommen sind –" Der Spediteur stutzt und fragt dazwischen: "Ja wie? Das ist jetzt hier die Hölle, oder was? Und Sie sind dann der –"
"Genau. Der bin ich. Aber machen wir´s kurz. Mir pressierts; die Kundschaft wartet nicht gern. Schaun´S her, ich zeig Ihnen mal, was wir hier alles haben."
Und dann macht der Mann in dem schwarzen Overall mit dem Spediteur einen kleinen Rundgang durch die Hölle und zeigt ihm, was es alles gibt: Es gibt eine riesen Thekenlandschaft, die der Spediteur aus zig Werkskantinen kennt, überall Wohnzimmereinrichtungen von Ikea oder Schöner Wohnen, jede Menge Reihenhäuser, Erlebnisparks und Pilspubs soweit das Auge reicht. "Ja da schau her", denkt sich der Spediteur, wie ihm also die Hölle gezeigt wird, denn so hat er sich das alles echt nicht vorgestellt, und dann sieht er plötzlich hinter einer Thekenlandschaft in einer Ecke hinter einer offenbar feuerfesten, scheints meterdicken Glaswand ein bestialisches Inferno: Menschen, die ihn mit schmerzverzerrten Gesichtern aus lodernden Flammen heraus anstarren; glühende Lavabäche, in denen Leiber schmoren; ganze Menschengruppen, die auf langen glühenden Metallrohren aufgespießt über der kochenden Lava gegrillt werden; andere sind an dornige Pfähle oder Kreuze gekettet und werden ausgepeitscht, mit rostigen Zangen, Knebeln und Fesseln traktiert, dass es den Spediteur allein vom Hinschaun nur so schaudert und graust.

"Äh. Und was ist jetzt das?" will der Spediteur wissen und zeigt auf diese brutale Szenerie hinter der feuerfesten 'Glaswand. "Muss ich da –" Und der Mann in dem schwarzen Overall unterbricht ihn aber gleich, zuckt gleichgültig mit den Achseln und meint nur. "Ach was. Denken´S Ihnen nichts. Das ist bloß die Abteilung für die Katholiken. Keine Ahnung warum, aber die wollen das so!"

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